Bienenwachs allgemein und seine Echtheitsprüfung

  • Wie ist denn mittlerweile die Tendenz, massenweise Wachs das krank macht, oder doch eher Einzelfälle? Nur zur Einordnung.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Die Proben, welche beim TGD eingeschickt wurden, hatten einen 30%igen Anteil von Verfälschungen. Hauptsächlich Parafin 70% und knapp 20% Stearin.

    Zu bedenken ist jedoch, dass es sich bei den eingeschickten Proben um Verdachtsfälle gehandelt hat. Eine Aussage, wie es in den restlichen unbeprobten Völkern aussieht, kann nicht hochgerechnet werden.

    Jelle

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Habe beim Apisticus-Tag mit einem Mitarbeiter von FoodQS gesprochen:

    wenn Stearin im Wachs oberhalb des Grenzwerts (0,6%) nachgewiesen wurde, dann richtig auffällig mit über 10%.

    Sie würden mittlerweile die Gesamt-Kohlenwasserstoffe nur noch auf Wunsch bestimmen. Ihr Verfälschungen-"Paket" umfasst Paraffin Stearin und Palmitin, das sei aussagekräftig genug. Außerdem sind sie dadurch deutlich günstiger.


    Mein nunmehr im Thie-Test auffällig gewordenes Wachs war in den Völkern unauffällig.

    rase :

    Beim letzten Stammtisch war lokal nix von "massenweise" zu hören. Einzelne Imker im Kreis haben teils erhebliche Verluste bei den Ablegern, die ein BSV aufs Wachs zurückführt. Einer hatte noch im letzten Sommer günstige Goldwaben erworben, ein anderer mit typischen Brutschäden Waben von einem anderen im DBJ positiv getesteten Händler.

  • Habe beim Apisticus-Tag mit einem Mitarbeiter von FoodQS gesprochen:

    wenn Stearin im Wachs oberhalb des Grenzwerts (0,6%) nachgewiesen wurde, dann richtig auffällig mit über 10%.

    das wird sich aber ändern, wenn der Rotz jetzt im Kreislauf landet und somit verdünnt wieder auftaucht. Das spricht aber zweitens auch dafür, daß das Problem relativ neu ist, also noch eher Primärkunden betroffen sind als Wachs aus sekundären oder tertiären Quellen (also nicht: seit Jahren). Dann stellt sich noch dringlicher die Frage, ab welcher Verdünnung es wieder besser wird als schlechter und ob der Eintrag in den Markt inzwischen gestoppt wurde. Erstaunlich (für mich), wie wenig man da mit Gewissheit noch sagen kann.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Dann stellt sich noch dringlicher die Frage, ab welcher Verdünnung es wieder besser wird als schlechter und ob der Eintrag in den Markt inzwischen gestoppt wurde. Erstaunlich (für mich), wie wenig man da mit Gewissheit noch sagen kann.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Ein Kreislauf bietet am Ende immer das, was vorn eingetragen wurde. Und das passiert derzeit ohne jegliches Wissen (vom/für Imker).

  • Ein Kreislauf bietet am Ende immer das, was vorn eingetragen wurde.

    Das wußte a) noch nie jemand von den Imkern, was da genau drin war und b) macht es einen riesen Unterschied, ob da tonnen- oder kiloweise Rotz in den Kreislauf eingetragen wird. Deswegen frag ich ja immerwieder, ob eher ein paar Imker betroffen sind oder wie Bernhard annimmt (angenommen hat?), tausende.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Laut meinen sicheren Infos kamen da genug Mengen auf den Markt. Teils auch an Wiederverkäufer und z.B. kam es bei einem solchen Wiederverkäufer nur zu einer einzigen Reklamation obwohl alles die selbe Charge war.

    Wie ist denn mittlerweile die Tendenz, massenweise Wachs das krank macht, oder doch eher Einzelfälle? Nur zur Einordnung.

    Da sind dann also z.B. 500 kg in kleinen Mengen weiter verteilt worden und eine Portion mit z.B. 40 kg ging dann an einen Imker der es dann auch nur aufgrund unserem Gang an die Öffentlichkeit verstanden hat.

    Also von mal angenommenen 100 Imkern hat es ein einziger bemerkt. Und die anderen wurden nicht informiert!!!

    Mein nunmehr im Thie-Test auffällig gewordenes Wachs war in den Völkern unauffällig.

    keine Verluste bei dir? Weil das Wachs noch nicht da war wo es richtig killt (Brutraum)? Hattest du keine Probleme mit der HR Annahme? Vielleicht sind deine ja schon recht gut verdünnt?

    Beim letzten Stammtisch war lokal nix von "massenweise" zu hören. Einzelne Imker im Kreis haben teils erhebliche Verluste bei den Ablegern, die ein BSV aufs Wachs zurückführt. Einer hatte noch im letzten Sommer günstige Goldwaben erworben, ein anderer mit typischen Brutschäden Waben von einem anderen im DBJ positiv getesteten Händler.

    Die meisten Imker kapieren es nicht und meist wenn die Kiste leer ist, dann kommt als Ergebnis es war die Varroa. Warum? Weil ein starkes Volk nach 3-4 Brutsätzen zu einem nichts wird und die 500 verdeckelten Brutzellen dann die letzte Zuflucht für die 1.000 Milben im Juli darstellen. Peng aus die Maus und als Untersuchungsbefund wird einem die Varroa genannt.

    Das spricht aber zweitens auch dafür, daß das Problem relativ neu ist, also noch eher Primärkunden betroffen sind als Wachs aus sekundären oder tertiären Quellen (also nicht: seit Jahren). Dann stellt sich noch dringlicher die Frage, ab welcher Verdünnung es wieder besser wird als schlechter und ob der Eintrag in den Markt inzwischen gestoppt wurde. Erstaunlich (für mich), wie wenig man da mit Gewissheit noch sagen kann.

    Nein lieber Ralf, das Problem ist mindestens schon ab 2014 unter uns (Stearinwachs). Aus sicherer Quelle kann ich auch dazu sagen, es ist fast wie beim Lotto. Du gibst dort dein Wachs ab und bekommst am Ende das gleiche an Masse wieder. Mit viel Glück sogar das Gleiche Wachs, eher aber nur die gleiche Masse.

    b) macht es einen riesen Unterschied, ob da tonnen- oder kiloweise Rotz in den Kreislauf eingetragen wird. Deswegen frag ich ja immerwieder, ob eher ein paar Imker betroffen sind oder wie Bernhard annimmt (angenommen hat?), tausende.

    es wurden Tonnen von dem Rotz verkauft.

    Nach aktuellem Stand hat die belgische Firma 40 Tonnen gekauft und davon hat ja zumindest ein großer Händler etwas erworben und es auch im Bienenjournal zugegeben.

    Der andere Lieferant (aus meinem Fall) hat mind. 10to von dem Rotz verteilt und in 2016 sowie 2017 mit mind. 15to munter weiter gemacht.


    Ich kann nur hoffen, dass das meiste bei 1-3 Völker imkern gelandet ist, aus Frust die Kisten stehen geblieben sind und der Wachsmotte zum Opfer fielen.

    Diejenigen die Ausschmelzen können, werden dies auch getan haben und das Zeug kam zurück in den Kreislauf.


    Ich behaupte hier ganz klar, 99% der Imker sind blind bzw. von Wissenschaftlern dazu erzogen, dass sie zu "doof" sind. Ich bin schon an Völkern gestanden die 1000%ig Dreckswachs hatten und daran kaputt gegangen sind, erklärt man dies dem Imker glaubt er es einem teils erst mal aber dann kommt irgend ein BSV oder sonstiger Experte und erzählt was von Varroa Schaden (was es ja am Ende auch ist) aber sagt nichts zum Wachs obwohl es ihnen bekannt ist, dann dreht sich mir der Magen um.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wenn das schon länger im Umlauf wäre, müßte das Wachs in den unterschiedlichsten Searinkonzentrationen vorliegen, da ja kontinuierlich umgetauscht (und damit verdünnt in.den Kreislauf zurückkommend) wird. Laut dem Beitrag oben wird ja aber nur viel (>10%) oder garnichts gefunden. Das spräche gegen Deine Annahmen. Und das alle Imker zu doof sind, um was zu merken, naja. Die wird es auch geben, sicher. Aber in welchem Verhältnis die zu den ganz ausgeschlafenen stehen, das wissen wir beide nicht. Was ist denn aus dem Fragebogen von Markus und Heike geworden, gibt es da langsam mal Ergebnisse?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wenn das schon länger im Umlauf wäre, müßte das Wachs in den unterschiedlichsten Searinkonzentrationen vorliegen, da ja kontinuierlich umgetauscht (und damit verdünnt in.den Kreislauf zurückkommend) wird. Laut dem Beitrag oben wird ja aber nur viel (>10%) oder garnichts gefunden. Das spräche gegen Deine Annahmen.

    mindestens seit 2014. Was wurde denn bei MW die 2014/2015 eingesetzt wurden viel verdünnt? Die hingen doch meist bis jetzt noch in den HR oder wurden eben von der Wachsmotte gefressen.

    Und das alle Imker zu doof sind, um was zu merken, naja. Die wird es auch geben, sicher. Aber in welchem Verhältnis die zu den ganz ausgeschlafenen stehen, das wissen wir beide nicht.

    Wieviel Imker gibt es in D? Wieviel sitzen hier im Forum? Also ich geh von weniger als 1-5% aus ^^

    Nach der Politik des DIB mit Stillschweigen etc. wird es in den Vereinen kaum angesprochen. Viele wissen bis heute nichts von Wachsproblemen!

    Was ist denn aus dem Fragebogen von Markus und Heike geworden, gibt es da langsam mal Ergebnisse?

    Dürfte langsam mal veröffentlicht werden. Aber vom Hörensagen gab es da doch einige denen das Schadbild bekannt vor kam, viele sehen da aber ein Problem bei der Königin oder Varroa ^^

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Markus,

    Ich behaupte hier ganz klar, 99% der Imker sind blind bzw. von Wissenschaftlern dazu erzogen, dass sie zu "doof" sind. Ich bin schon an Völkern gestanden die 1000%ig Dreckswachs hatten und daran kaputt gegangen sind, erklärt man dies dem Imker glaubt er es einem teils erst mal aber dann kommt irgend ein BSV oder sonstiger Experte und erzählt was von Varroa Schaden (was es ja am Ende auch ist) aber sagt nichts zum Wachs obwohl es ihnen bekannt ist, dann dreht sich mir der Magen um.

    Warum diese Pauschalierung?
    Zumindest die lokalen BSV sind sensibilisiert und keineswegs "hirngewaschene Liebig-Jünger". Aktuell wurde klar das Wachs und expizit nicht die Varroa als Ursache verortet und benannt. Auch wird im Imkerverein seit zwei Jahren auf die Wachsproblematik hingewiesen.

    Habe im Zitat in blau geantwortet, da mich der Editor nicht versteht:

    Siehe oben. Deine Vermutung trifft nicht überall zu. Und ich bezweifle auf der Insel der Glückseligen zu imkern. Vielmehr vermute ich daß das in noch mehr Vereinen ebenso vernünftig läuft. Ansonsten sehe ich einige Imker die "ihrem" Händler in der Nähe blind vertrauen und zu wenig lesen.
    Ko-Faktor "Geiz ist geil": Wenn ich vorhabe im Folge-Frühjahr 30 Völker zu verkaufen, dann kaufe ich die Mittelwände dafür nicht beim billigsten Jakob. So hat der sparsame Imker Arbeit für nix investiert und muß seinen Kunden erklären daß es von ihm keine Völker geben wird.

    Nach der Politik des DIB mit Stillschweigen etc. wird es in den Vereinen kaum angesprochen. Viele wissen bis heute nichts von Wachsproblemen!

    Das habe ich ganz anders erlebt.


    Gruß, Ralf

  • Warum diese Pauschalierung?
    Zumindest die lokalen BSV sind sensibilisiert und keineswegs "hirngewaschene Liebig-Jünger". Aktuell wurde klar das Wachs und expizit nicht die Varroa als Ursache verortet und benannt. Auch wird im Imkerverein seit zwei Jahren auf die Wachsproblematik hingewiesen.

    Habe im Zitat in blau geantwortet, da mich der Editor nicht versteht:

    weil du vielleicht doch auf deiner Insel lebst wo alles in Ordnung ist?

    Es wird vielleicht darauf hingewiesen aber bei Schäden ist es dann doch wieder die Varroa. Hab es doch unzählige male so miterleben müssen und jeglicher Einwand wurde als Panikmache und Wichtigtuerei abgetan.

    Siehe oben. Deine Vermutung trifft nicht überall zu. Und ich bezweifle auf der Insel der Glückseligen zu imkern. Vielmehr vermute ich daß das in noch mehr Vereinen ebenso vernünftig läuft. Ansonsten sehe ich einige Imker die "ihrem" Händler in der Nähe blind vertrauen und zu wenig lesen.
    Ko-Faktor "Geiz ist geil": Wenn ich vorhabe im Folge-Frühjahr 30 Völker zu verkaufen, dann kaufe ich die Mittelwände dafür nicht beim billigsten Jakob. So hat der sparsame Imker Arbeit für nix investiert und muß seinen Kunden erklären daß es von ihm keine Völker geben wird.

    Dann freut es mich, wenn es anderswo besser läuft wie da wo man mir dann erzählt es würde keinen interessieren und selbst von denen die darüber bestens bescheid wissen wird es falsch abgehandelt.


    billigster Jakob... RalfK überleg was du da schreibst bevor ich durch die Decke geh. Solche Worte kamen auch vom DIB Präsidenten und dem hab ich dazu auch meine Meinung gesagt. So Argumente wie Imker kaufen Ihr Wachs bei Alibaba... So nen Stuss kann nur einer nachplappern der sich damit nicht befasst hat.

    Spätestens wenn man sich die Versandkosten anschaut, wird jedem klar wie teuer das wird. Oder die angeblichen Mittelwände und Kerzen bei den Discountern... das sind Kilopreise von über 30 Euro.

    Der DIB Präsi hat es glaub bis heute nicht verstanden und glaubt seinen eigenen vertrauenswürdigen Quellen.

    (Mir ist bis heute kein Fall von Alibabawachsgeschädigten oder Discounterwachsgeschädigten bekannt!)


    Man hat bisher dort gekauft und umarbeiten lassen, wo man den Umarbeiter/Händler ortsnah hatte, das hatte nix mit billig zu tun sondern mit der Möglichkeit sein Wachs hin zu fahren und die MW wieder abholen zu können.

    Die meisten die eine Anzeige erstattet haben stammen aus der näheren Umgebung, andere haben vielleicht tatsächlich im Internet nach einem günstigen Anbieter gesucht und nochmal andere haben sich den Mist bei ihrem Lokalen Händler des Vetrauens eingefangen. Die Internetbestellungen waren da der kleinste Teil.

    Aber so wie du schreibst darf man nicht mal mehr seinem lokalen Händler vertrauen weil es halt schon immer in Ordnung war?


    Das habe ich ganz anders erlebt.

    Ich auch und bin gerade durch deine Ignoranz recht angefressen. Da bin ich ja selbst von Uschi anderes gewöhnt.

    Werd mich glaub besser wieder in mein Winterloch verziehen und auf den Frühling warten, dann muss ich mich nicht mit solchen Behauptungen herum ärgern.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • einige Vereine haben reagiert und Wachspressen angeschafft, andere schieben den Berg der Folgen von eingetauschtem Wachs noch vor sich hin, wenn MW erst im Honigraum eingesetzt wurden und erst nach und nach ein Umtragen bzw der Einsatz von ausgebauten MW-Waben bei den 2-Zargen Bruträumen ab dem Frühjahr reinbrüten bzw nach unten wandern.

    Ich habe letztes Jahr die letzten umgetauschten MW von 2015 bzw von vor 2014 eingesetzt und habe bei einigen Völkern auffällige Drohnenbauwaben (wolkig, stark propolisiert). Seit 2017 deshalb nur noch Eigenwachsumarbeitung von 50kg von Wachsblöcken älter als 2014, werde ich mich wohl 2018 an eine Presse stellen müssen, um bei neuen DD&LS Bruträumen kein Risiko einzugehen.


    Ob man die Selektion von Entdeckelungswachs von außer Haus produzierten MW als Neuwachs momentan noch so stehen lassen kann? Sicher nicht, wenn die Wolkenmuster bei den Baurahmen auftauchen!

    Oder lieber auf nachweislich bebrütbares Altwachs setzt, um das als Anfangsstreifen für Naturbau oder Bewachsung von Plastik-MW zu verwenden- um auf die Verdünnung von eingelagerten fettlöslichen PSM zu hoffen?

    Oder nur noch mit Dreiecks/Schiffsformleisten und Naturbau im Brutraum und Honigraum arbeitet und notwendigerweise stärkere Kunstschwärme sowie längere Entwicklungszeit und weniger Honig/Volk in Kauf nimmt.

    Ich denke, das die BSV und einige in den Vereinen inzwischen auch für Wachsproblematik sensibilisiert sind. Und auch die Imker, die am Sonntag bei den Berliner Imkergesprächen mit den Berufsimkern Bernhard Heuvel und Günter Friedmann waren.

    Viele Dank an die Organisatoren aus den Vereinen Charlottenburg und Reinickendorf!

    Gruß Fred

  • Schade,

    billigster Jakob... RalfK überleg was du da schreibst bevor ich durch die Decke geh. Solche Worte kamen auch vom DIB Präsidenten und dem hab ich dazu auch meine Meinung gesagt. So Argumente wie Imker kaufen Ihr Wachs bei Alibaba... So nen Stuss kann nur einer nachplappern der sich damit nicht befasst hat.

    da habe ich anscheinend was getriggert.
    Weder bin ich Peter Maske, noch schrieb ich irgendwo daß Imker bei Alibaba gekauft hätten, oder Kerzenwachs beim Discounter.


    1kg Mittelwände haben 2015 in Aulendorf €10,50 gekostet, das war auch mit Versandkosten deutlich günstiger als andernorts. Die €13,49 im Sommer 2017 waren auch sehr günstig.

    Welchen Behauptungen?
    Niemand zwingt dich zum herum ärgern. Allerdings muss auch niemand Dinge genauso wie Du sehen. Nicht jeder der deine Wahrnehmungen nicht teilt "plappert nach" oder hat sich nicht befasst. Warum andere Erfahrungen invalidieren?

    Wer 2017 noch von Hessen aus in Aulendorf "konventionelle Mittelwände" bestellt hat, der hatte sich wenig informiert jenseits des Preises. Sowas hat etwas mit Ignoranz aber nur marginal mit Herrn Maske zu tun.


    Auch Dank deines Engagements gibt es immer mehr Händler, die Wachs-Analysen veröffentlichen und Wachs-Chargen deklarieren. Da muß man nicht mehr einer Aussage am Telefon vertrauen, sondern hat die Wahl dort zu kaufen wo es ein QM gibt.Auch deswegen habe ich Mittelwände ab Bekanntwerden der Problematik nicht mehr "dort" gekauft.


    Wenn ein Händler/Umarbeiter entgegen der Zusage anderes Wachs herausgibt als das was er vom Imker bekommen hat dann ist das meiner Auffassung nach schlicht kriminell.


    Du erweckst gerade den Eindruck eines Menschen mit sehr eingeengtem Blickwinkel, im Sinne von "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns".
    Das finde ich schade, denn Du hast da wirklich viel Gutes gemacht und in Bewegung gebracht.

    Gruß, RalfK