Wachs umarbeiten

  • Hallo Hartmut17
    ich habe gestern Wachs gekauft, von einem älteren Imker und der behandelt auch nur mit AS und das schon viele Jahre.


    Hallo Drobi !


    Danke für Deine Mitteilung aber die hilft mir nicht viel weil sie auf einen anderen verweist.
    Helfen würde mir jemand der das selbst praktiziert und wo man nachfragen kann. Es wurde ja
    auch hier im Forum über Behandlungsmethoden geschrieben, da würde mir ein Link helfen um
    nachzulesen.
    Ich bin deshalb so beharrlich, weil ich es mir wirklich nicht vorstellen kann. Selbst wenn man auf
    Brutentnahme, Ablegerbildung, Drohnenbrutschneiden usw. setzt, geschieht das alles nur in der
    selben Jahreszeit wo auch die AS wirkt. Später, als ergänzende Maßnahme zu diesen biologischen
    Verfahren funktioniert die AS leider nicht mehr.
    Aber man lernt ja nie aus, das gebe ich ausdrücklich zu !


    mfg
    hartmut17

  • wenn jemand einen funktionierenden Jahresplan bzgl Varroa mit 0-10% Verlust bewährt seit mehreren Jahren hat - Nicht ändern! Never change a running system! Bei der IT-Branche trifft das angesichts nicht bekannter Schwachstellen nur noch bedingt zu. Bei der Wachsbranche hoffentlich auch nicht mehr. Denn es funktionierte nur für Händler.
    Wer hat nun bei sachsenhonig.de sein Wachs umarbeiten lassen? Nett? Eigne Darstellung außer Preis/kg =0, es wird gegossen. Das Biozertifikat ist kein Punkt bei den Wachsumarbeitern mehr. Papier.
    Nein, ich will keine eigene MW-Produktion machen- die 1-2 Tage Zeit kann ich noch hinkriegen, aber noch mehr Geräte mit 2-3 Tagen/Jahr Nutzungsdauer kann ich mir als Mieter/Pächter je qm nicht leisten und der Aufbau von Knoffhoff ist mehr bei Weiselzucht, Betriebsweise und Honigmarketing wichtiger.
    Zumal mit Naturwabenbau einiges kompensierbar ist.
    Gruß Fred

  • Antworten wie diese

    Zitat

    Nett? Eigne Darstellung außer Preis/kg =0,


    kann ich leider nicht nachvollziehen.


    Die Ausgangsfrage war

    Zitat

    ...kennt jemand einen Wachsumarbeiter in Sachsen oder in näheren Umland und der auch schon ab 50 kg umarbeitet...


    Auf Grund der Aussage auf der Homepage von www.sachsenhonig.de habe ich diese Frage nach meinem Wissen beantwortet. Nicht mehr und nicht weniger.
    Wer mehr wissen möchte, möge dort anrufen....



    Beste Grüße
    Hartmut

  • Das Thema #28/29 ist heiß, deshalb will ich meine Hilfe nicht anbieten. Vor Jahren wollte ich einem eigentlich netten Imker zwei Gläser Edelkastanienhonig schenken. Sofort hegte er Zweifel an der Qualität desselben mit Argumenten, welche ich ihm vorher bezüglich dieses Honig bei der Ernte verklickerte. Die die schon gekaufte Styroporverpackung liegt noch heute herum.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Und wer genau sagt, dass das dein Wachs war? Eine Vorher-Nachher Analyse?
    Es könnte auch Wachs aus der Laufenden Produktion gewesen sein.
    Man kann nichts kontrollieren wenn man nicht dabei ist und es mit eigenen augen sieht.


    Diese Art von Diskussionen können wir beliebig lange führen. Das Dilemma ist, dass Du selbst mit "eigenen Augen sehend" ohne Analyse nicht weißt, was reingegangen ist, wenn Du einmal Mittelwände eingesetzt hast. Die Freunde des Naturbaus und eigenem Wachskreislaufs lehnen sich ggf. jetzt genüsslich zurück (es sein ihnen gegönnt!).


    Zitat

    Nein, ich will keine eigene MW-Produktion machen- die 1-2 Tage Zeit kann ich noch hinkriegen, aber noch mehr Geräte mit 2-3 Tagen/Jahr Nutzungsdauer kann ich mir als Mieter/Pächter je qm nicht leisten...


    bienenfred - das geht vielen so und das lässt sich m.E. nur durch die in anderen "Threads" thematisierte unabhängige Überwachung voranbringen. Aber da gibt es eben auch ganz viele Zweifler.
    Nun denn, jeder für sich kostet auch eine Menge Geld.


    Beste Grüße


    Rainer


  • Wer hat nun bei sachsenhonig.de sein Wachs umarbeiten lassen? Nett? Eigne Darstellung außer Preis/kg =0, es wird gegossen. Das Biozertifikat ist kein Punkt bei den Wachsumarbeitern mehr. Papier.


    Gruß Fred


    Er arbeitet sie nicht selber um. Steht auf der Web-Seite!


    "Mittelwände aus eigenem Bienenwachs


    Liebe Kundinnen und Kunden,


    ab Oktober bis Februar möchten wir Ihnen die EIGENWACHSUMARBEITUNG in Mittelwände, ab 20kg Blockwachs anbieten. Wir lassen die Mittelwände bei einem Mittelwandhersteller unseres Vertrauens umarbeiten. Die Mittelwände werden gewalzt. Die Umarbeitung kostet 3,80€/ kg."


    Wer es genau wissen will, kann ja anrufen.
    Ich habe auch paar MW dort geholt/getauscht.
    Auf meine Frage, wer der Lieferant ist habe ich leider keine Info bekommen, nur soviel: Er arbeitet mit ihm schon 5 Jahre zuverlässig zusammen und bis jetzt ohne Probleme.
    Das man seine Zulieferer nicht immer preis gibt, das Thema hatten wir ja hier schon. Habe ich in dem Moment so akzeptiert.
    Ansonsten bin ich mit Herrn Wittig mit allem rundrum sehr zufrieden.

  • Hallo Kollegen/innen,
    suche gerade einen vertrauenswürdigen Betrieb zur Umarbeitung von ca 60 kg Wachs zu Mittelwänden.


    Wäre es interessant die komplette Produktion zu überwachen?
    Dabei nicht nur danebenstehen, sondern auch als "Handlanger" zu helfen?
    Kapazität bis zu ca. 2.000 MW/Tag.
    Abrechnung auf Stundenbasis. Preis (ohne Entseuchung, da sonst zeitaufwendiger, oder nicht überwachbar) dann bei ca. 5,- €/kg.

  • Hallo Blütenbiene


    das habe ich doch glatt überlesen, das sie umarbeiten lassen, da fällt das ja für mich wieder flach, wenn die nicht selber umarbeiten. Nur nebenbei, der nächste Umarbeiter ist Jassnjak, der stellt gewalzte MW her, für viele Imker in Sachsen und gewalzte MW gibt es auch im Oberlausitzer Imkerladen. Ich hätte gern gegossene MW.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • ich glaube die Seite sachsenhonig.de/imkerkurs.de wurde ergänzt ;) denn sonst hätte ich die Info gleich geschreddert und nicht noch den Routenplaner bemüht. Gegossen war eine Schlußfolgerung von mir wegen der 20kg Grenze.
    Bei Jasniak habe ich ca 30kg 2015 getauscht. Meine Bienen hatten keine Probleme mit den Mittelwänden. Die Preise wurden 2016 etwas angepasst.


    Gruß Fred

  • Hallo Beekloppter, suchst Du oder machst Du ein solches Angebot? Für 2.000 MW wäre die Mindestanliefermenge ca. 250 kg Altwachs.


    Überlege ob ich das ab nächstem Herbst anbiete.
    Die machbare Anlage ist schon sehr viel günstiger als eine vollautomatische, aber lohnt halt auch nicht für meine 3.000 MW p.a.
    Ist halt die Frage wie hoch die Nachfrage wäre...?
    Bräuchte dabei halt auch einen Handlanger, aber denke wenn man dafür/dadurch alles selber überwachen kann, ist da evtl. der eine oder andere bereit zu.
    Müsste mir dann nur noch überlegen, wie ich das ganze "patentieren" (evtl. Gebrauchsmuster anmelden?) lassen könnte, da ja jeder sieht wie das funktioniert...


    Mindestmengen gibt es nicht, das ist die ungefähre Tagesleistung.
    Abrechnung nur auf Stundenbasis. Bei ca. 50 kg wohl knapp unter 5,- €/kg. Bei 250 kg und brauchbarem Handlanger wohl nicht viel mehr als 4,- €/kg. Bei nur ca. 20 kg sicher 7,- bis 8,- €/kg.

  • Das klingt zunächst in Imkerohren ganz gut. Wieviele das dann nicht nur gut finden, sondern auch mitmachen, bleibt allerdings eine spannende Frage.


    Betriebswirtschaftler hätten sicher noch viele Fragen (welcher Auslastungsgrad ist für diese Preise notwendig, Berücksichtigung des diskontinuierlichen Arbeitsanfalls (Saisonarbeit), Arbeitsproduktivitätsverluste bei häufigem Wechsel der Imker-handlanger/Anleitungs- und Kontrollaufwand, Kleinmengenproblematik: bei 240 kg Tagesleistung/8 Arbeits-h => pro h 30 kg (Mindestabnahmemenge) -> stündlicher Handlangerwechsel mit Ersteinweisung, Anlernen, Arbeits- und Versicherungsschutz usw. = ein recht anspruchsvolles Projekt, das Engelsgeduld und Kommunikationsfreude erfordert).


    Patent-/Gebrauchsmusterschutz sind nicht ganz trivial und erfordern eine Erfindung, eine Neuheit, die bereits für das "kleine Patent" (=Gebrauchsmuster) zumindest in D n. § 3 GebrauchsmusterG zumindest noch nicht schriftlich beschrieben oder gar benutzt wurde. Für die einschlägigen Walz-, Gieß- und Abformtechniken dürfte ein solcher Schutz also nicht mehr möglich sein.


  • Betriebswirtschaftler hätten sicher noch viele Fragen (welcher Auslastungsgrad ist für diese Preise notwendig, Berücksichtigung des diskontinuierlichen Arbeitsanfalls (Saisonarbeit), Arbeitsproduktivitätsverluste bei häufigem Wechsel der Imker-handlanger/Anleitungs- und Kontrollaufwand, Kleinmengenproblematik: bei 240 kg Tagesleistung/8 Arbeits-h...


    Arbeitstag rechne ich mit (min.) 10 Stunden.


    Deshalb auf Stundenbasis.
    Ist wirklich nur Handlangerarbeit. Sollte so ziemlich jeder hinbekommen. Kaputtmachen tut der sich sicher auch nicht. Ein Bierchen oder Kaffee (is inklusive :) nebenbei hält da auch nicht auf.
    Wenn wer meint er müsste zwischendurch eine Rauchen gehen, muß er halt irgendwas um die 10,- €/Kippe einrechnen.