Neues Varroabehandlungsmittel OXUVAR 5,7%

  • p.s. (wegen Zeitüberschreitung): Bei wöchentlicher Taktung wären bei 3 MS-Sprühschritten schon wieder 3 Wochen vergangen (= ein Brutzyklus) und damit genug Zeit für Milben, sich in bzw. unter Brut vor MS zu schützen. Die rein rechnerisch mögliche Gesamtwirksamkeit von 3 MS-Sprühschritten mit jeweils 60% Wirksamkeit läge demnach vermutlich nicht bei 94%, sondern niedriger.

  • Zunächst bin ich über die höhere Konzenration gestolpert, aber durch die Beimischung von Wasser/Zucker kommt man wohl wieder auf die 3,5%. Aber das bisherige Oxuvar 3,5% wurde auch mit Saccharose gemischt, war die Konzentration dann geringer????
    Aber: Träufeln soll die Bienen, die getroffen werden, nachhaltig schädigen. Jetzt sprühe ich im Sommer flächenddeckend mit größerer Menge (8ml) pro Wabe auf die Bienen. Und das soll keine Schäden verursachen??? Zumal bei Ablegern, die jede Bienen brauchen können??
    Bei uns gibt es jetzt nur noch das Oxuvar 5,7% über den Verein und damit bezuschusst. Und auch nur die 275g. Da bin ich mit meinen 30 Völkern schlecht dran. :evil:
    Und es ist auch für Anfänger keine Erleichterung: wer nur 1 Volk hat, muss 450 ml Lösung wegschütten!!!! :evil:
    Und da regen wir uns über Spritzmethoden der Landwirte auf! Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber Ähnlichkeiten sind doch gegeben.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Zunächst bin ich über die höhere Konzenration gestolpert, aber durch die Beimischung von Wasser/Zucker kommt man wohl wieder auf die 3,5%. Aber das bisherige Oxuvar 3,5% wurde auch mit Saccharose gemischt, war die Konzentration dann geringer????
    Aber: Träufeln soll die Bienen, die getroffen werden, nachhaltig schädigen. Jetzt sprühe ich im Sommer flächenddeckend mit größerer Menge (8ml) pro Wabe auf die Bienen. Und das soll keine Schäden verursachen??? Zumal bei Ablegern, die jede Bienen brauchen können??
    Bei uns gibt es jetzt nur noch das Oxuvar 5,7% über den Verein und damit bezuschusst. Und auch nur die 275g. Da bin ich mit meinen 30 Völkern schlecht dran. :evil:
    Und es ist auch für Anfänger keine Erleichterung: wer nur 1 Volk hat, muss 450 ml Lösung wegschütten!!!! :evil:
    Und da regen wir uns über Spritzmethoden der Landwirte auf! Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber Ähnlichkeiten sind doch gegeben.


    Wenn ich in Celle richtig aufgepasst habe, wird durch das Mischen mit Wasser im angegebenen Verhältnis eine Konzentration von 3% erreicht. Beim Sprühnebel trifft viel weniger OS auf die einzelne Biene und ist daher nicht so schädigend wie das Träufeln.


    Ihr könnt das über den Verein beziehen? Die Aussage war, dass es apothekenpflichtig sei.


    Und 450 ml musst du auch nicht wegschütten, da die 5,7%-Ursprungslösung lange (ewig) haltbar ist und du nur soviel anmischt, wie du brauchst.


    Ich hoffe, ich konnte da etwas erhellen. So ein Ausflug nach Celle ist schon toll :)

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Laut Vortrag des Andermatt-BioVet-Vertreters in Celle beträgt die Haltbarkeit:


    - der unverdünnten Lösung 5 Jahre (auch geöffnet)
    - der mit Wasser verdünnten Sprühlösung unter/bis ein Jahr
    - der mit Zucker angesetzten Träufellösung wenige Tage


    Diesmal darf man auch Teilmengen abmessen. Zugabe ist immer 1:1. Also fürs Sprühen dieselbe Menge Wasser, fürs Träufeln dieselbe Menge Haushaltszucker.


    Gruß
    Kikibee

  • Nee, u sollst ja eben nicht nur soviel anmischen wie du brauchst. Wie beim Oxuvar 3,5 hast du deine Dose, in die du die Zuckermenge zugeben sollst, genau wie bisher.
    Hier gut zu sehen!

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    Gruß
    holmi

  • Mal schauen, was dann im Beipackzettel steht. Und wie siehst du das mit der Konzentration? Warum schrieb man 3,5% drauf und meinte die Konzentration nach der Mischung und jetzt schreibt man 5,7% und meint die Konzentration vor der Mischung??

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    Gruß
    holmi

  • Das mit dem 1:1 kam meines Erachtens etwas missverständlich rüber.


    Der Hersteller schreibt:


    Zitat

    Für die 275 g Flasche, einfach mit 250 ml Trinkwasser verdünnen


    Für die 1000 g Flasche, einfach mit 900 ml Trinkwasser verdünnen


    Bei der Träufellösung werden 275 g oder entsprechend 900 g Zucker dazugegeben.


    Zitat

    der Mensch von Andermatt hat es ausdrücklich so gesagt: Man kann Teilmengen entnehmen, wahlweise mit Wasser oder Zucker anmischen und den Rest aufheben.


    :daumen: genauso war es!

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

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  • Das mit den Konzentrationen ist eine Frage der Definition. Früher hat man die Lösung erst als fertig definiert, wenn alles reingekippt war.


    Jetzt ist es eine Ausgangslösung für zwei verschiedene Endprodukte.


    Wenn man auf 1 kg Oxuvar 5,7% 1 kg Wasser dazugibt, hat man eine 3%ige Sprühlösung.
    Wenn man auf 1 kg Oxuvar 5,7% 1 kg Hauhaltszucker dazugibt, hat man eine 3,5%ige Träufellösung.


    Soweit die Aussage des Vertreters.

  • Kiki, was das Wasser angeht, hat er was anderes erzählt, als er an die Wand gebeamt hat. Da ist es eben nicht ganz 1:1.


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  • Ja, für die vollen Flaschen war es nicht genau 1:1 in Gewichten, das ist mir auch aufgefallen. Die Anleitung für die Teilmengen war aber 1:1. Kann sein, dass sich 1:1 bei Zugabe von Wasser auf Volumina bezieht, dann könnte es wieder passen. Der Unterschied ist aber so oder so vermutlich unerheblich und Imker muss nicht rechnen.

  • das Abmessen oder Abwiegen darf und kann nur der Apotheker, Imker sind dazu nicht in der Lage- die jahrelange Begründung der Förderung der Apo-Lobby und ihrer Großhändler.
    Das bei der Frage der Haltbarkeit wieder die Entnahme von Teilmengen genannt wird...
    Das verkalktes Leitungswasser ausreichend zum Anrühren der Lösung ist, heisst wohl - das trotz des Ausfallens von Oxalsalzen, die verminderte Konzentration für die Wirkungsweise auf die Varroa ausreichend ist.