Bericht über Honig in der aktuellen Ausgabe von Öko-Test

  • Allerdings! Erstens überhaupt und dann falsch auch noch, sonst findest du Amitraz nicht im Honig. :roll::evil:


    na dann wurde richtig übertrieben, es gibt auch in Deutschland Berufsimker die Amitraz benutzen ohne das die Werte nach oben schießen.



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    Bin selbst im Bio Umstellungsjahr. Was ist mit Import Bio, wo auf dem Schiffs-Container Insektizide ohne Ende reingehauen werden wenn sie Richtung EU laufen. Oder was ist noch Bio wenn Massen an Diesel verbraten werden um den Zucker zu verschiffen..:daumen: Fragen über Fragen...


    gr. Stefan


  • Oder zum völlig falschen Zeitpunkt!? Mir fällt aber gerade ein, dass Amitraz ja im Ausland im Obstbau eingesetzt wird. Möglicherweise auch eine Immision daraus. Dann hätten die Völker aber wiederum dort nicht stehen dürfen ...

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Im Umkehrschluss dürfen Bio-Imker dann eigentlich keinen Rapshonig anbieten!??


    Sie dürfen zumindest Raps nicht aktiv anwandern. Ob Sie einen dauerhaften Stand direkt neben einem Rapsfeld unterhalten dürfen weiß ich nicht. Gleiches gilt für intensiv genutzte Obst- oder ähnliche Flächen.

  • Im Umkehrschluss dürfen Bio-Imker dann eigentlich keinen Rapshonig anbieten!??


    Da gehen die Auslegungen der Kontrollstellen auseinander. Meine sagt z.B. Raps nur mit Rückstandskontrolle.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Also ich finde den Test gat nicht mal so schlecht.


    Unverständlich waum jetzt auf dem DIB eingekloppt wird. Was da gesagt wurde entspricht doch der Wahrheit.


    BioImkerei hat weniger mit dem Honig zu tun, als mit der Haltung der Tiere.


    Was ich an dem Test bemängel ist, dass die Plastikflaschen nicht abgewertet werden. Die DIB-Gläser, zum Beispiel, sind Mehrweggläser, die der Imker wieder entgegen nimmt und wieder verwendet.



    Mein Eindruck ist, dass hier BioImker und konventionelle Imker sich "bekriegen" wer der Bessere ist. Das wäre doch blöd. Wir sollten kollegial handeln um unserern guten deutschen Honig vom GlyphosatHonig aus Amerika und Panschehonig aus China abzugrenzen!


    Gruß,


    Tom

  • Sie dürfen zumindest Raps nicht aktiv anwandern. Ob Sie einen dauerhaften Stand direkt neben einem Rapsfeld unterhalten dürfen weiß ich nicht. Gleiches gilt für intensiv genutzte Obst- oder ähnliche Flächen.


    Ob kein Raps oder auch keine konventionelle Landwirtschaft, wo in D findet man das in einem 8 km Radius um seinen Standort. :confused:
    8 km war nach meiner Erinnerung die Entfernung, aus der die Bienen noch verbrannten Zucker einer entflammten Zuckerfabrik eintrugen.:eek:

  • Ob kein Raps oder auch keine konventionelle Landwirtschaft, wo in D findet man das in einem 8 km Radius um seinen Standort. :confused:
    8 km war nach meiner Erinnerung die Entfernung, aus der die Bienen noch verbrannten Zucker einer entflammten Zuckerfabrik eintrugen.:eek:


    Es ist zum k....en, aber man findet solche Standorte - Großstädte -. Und der Ertrag ist auch noch deutlich höher.:cry:

    Zweifle nicht - an dem - der dir sagt - er hat Angst -
    aber hab Angst - vor dem - der dir sagt - er kennt keinen Zweifel (Erich Fried)

  • Durch den Brand wird der Duft ganz anders in den Luftschichten verteilt als der Duft von bodennahen Pflanzen. 8 oder 11km - war zu anderen Brandfall genannt worden - werden ein Sonderfall bleiben, weil der Duft nur durch die Begleitumstände so weit verbreitet wurde. Sonst müssten die Wetterbedingungen ständig so perfekt passen, dass der Duft so heftig verstärkt wird, um weiter entfernte Bienen anzulocken. Z.B. lang andauernder Tiefdruck mit konstant flachem Wind nur aus einer Richtung und recht warme Temperaturen.


    Da müssen einige Faktoren zusammenpassen. Auch wenn Bienen eines der feinsten Geruchsorgane haben, würde ich mir bei einer Entfernung deutlich über "Standardflugradius max. 3km" keine Sorgen machen. Da lassen sich sicher noch genug Stellen finden, wo man dem Raps ausweichen kann. Selbst hier bei uns wird nicht ausschließlich Raps angebaut, auch wenn es unübersehbar sehr viel ist.


    Gruß Andreas