Jetzt noch Volk/Schwarm einfangen

  • "Neben einem Hotel" - ich würde auf ein Hotel verzichten, das "mir zuliebe" ein Bienennest killt. Obwohl es eigentlich niemanden stört. Und im Winter sowieso nicht, wo es kaum Bienenflug gibt.
    Eine Rettung des Volkes im Oktober kann ich mir nicht vorstellen, alle Völker sollten ejtzt schon längst wintervorbereitet sein. Man kann die Bienen retten...

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Eine Kiste aus Sperrholz mit Styropur ummandelt, dem Völkchen übergestülpt,
    würde ich versuchen . Wenn sie bis jetzt am Standort angesiedelt waren können sie dann im Frühjahr umgesetzt werden.
    honigmade

  • Einen schönen guten Morgen, nachdem der Hausmeister das halbe Dach abgedeckt hat und die Bienen schön nach der Lattung gebaut haben, konnte ich immer zwei Waben in ein Rähmchen einbingen. Hat super geklappt und die Königin habe ich auch gesehen. Mal sehen was rauskommt.GrüßeBen

  • Das klingt doch super.
    Jetzt musst Du nur noch schauen, dass das Volk genug Futter hat.
    Einfüttern geht jetzt nicht mehr, aber regelmäßig beobachten und Futterteig auflegen geht.


    Du hast ja bestimmt geschaut, was die an Vorräten haben und kannst das schon in etwa einschätzen.
    Also: Futterteig besorgen/machen, und portionsweise auflegen, falls Bedarf besteht.


    Viel Glück wünscht


    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)


  • Jetzt musst Du nur noch schauen, dass das Volk genug Futter hat. Einfüttern geht jetzt nicht mehr,


    Doch klar geht das, Futtertaschen neben das Brutnest und Gib ihnen! Kommen auch noch ein paar wärmere Tage.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Zum Einschätzen der Volks-/Überwinterungsstärke:
    http://www.bienenjournal.de/fa…sstaerken-genau-erfassen/
    https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-00890707/document
    und nicht zu vergessen: gegen die Varroen vorzugehen ohne etwaig vorhandene Brut zu schädigen. Hier wäre am besten, mit OX zu bedampfen. Ob man dafür tierärztlich den Behandlungsnotstand bescheinigt bekommt, hängt hier wohl nur noch von dem Grad der Varroabelastung ab (Schadschwelle 5% der Bienenbevölkerung). Die anderen notbringenden Faktoren (instabiler Wabenbau, neue Beute, fehlende Varroabehandlung im Sommer/Frühherbst) sind ja bereits gegeben. Oder man verbringt die Bienen ohne Erschütterung und in warmer Umgebung in Gegenden, wo die OX-Sublimation zugelassen ist und Behandlungsgeräte zur Verfügung stehen. Es soll ja IF-Mitglieder geben, die nicht nur einzelne notleidende Völker, sondern ganze LKW voller gesunder Bienenvölker zur Überwinterung in solche Gegenden bringen. Vielleicht meldet sich einer, der das notleidende auch noch mitnehmen kann, nötigenfalls erschütterungsarm im warmen Fahrerhaus...

  • Du hast ja vllt auch Futterwaben aus anderen Völkern, die was entbehren können? Die kannst du denen ja zuhängen. Geht ja auch im Spätwinter, wenn du denkst, dass die eigenen Vorräte evtl. doch reichen.