Zander 1-zargig, Zander 2-zargig, Zander 2/3, Zander 1,5 das ist die Frage ?!

  • JaKi wenn jeder (Anfänger) den perfekten Plan in der Tasche hätte, bräuchte man keine Reserven, sondern nur eine geplante Menge Material zum vorbestimmten Verwendungszweck.

    Perfekte Pläne sind ein rares Gut in der Imkerei (und nicht nur da) ;)

    Falsch! Perfekte Pläne gibt es in der Imkerei wie Sand am Meer. Aber sie scheitern dann alle an der Realität .. 😂

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • :D:D:D

    Ihr Schlawiner! Na wartet, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate kann ich auch!:P


    Und den mit dem Eichhörnchen kenne ich schon länger, als ich rase kenne, da musser durch, fürchte ich ;).


    Zumal in dem Fall: ich habe mir vor Anschaffung der ersten Beuten wochenlang einen Kopf gemacht, alle möglichen und unmöglichen Eventualitäten bedacht und bei der Auswahl eine Menge richtig gemacht. Aber zu dem Zeitpunkt fand ich beim Weber ums Verrecken keine Brutraumrähmchen mit "nur" einer Nut. Also habe ich die von Geller gekauft, im Brutraum ist die Öhrchenbreite ja egal...denkste!


    Die neuen für die nächste Saison sind nun aber auch vom Weber (inzwischen gibt's die, die ich wollte wieder oder ich habe sie nur endlich entdeckt) und wenn die "alten" ausgeschleust sind, kann ich auch ohne Bastelei Brut in den Honigraum hängen :roll:.

    Munterbleiben!


    Erstes selbstständiges Bienenjahr mit vier WV in 12er Dadant mod.

  • Eine kleine Kreissäge könnte ich morgen am Tag für kleinstes Geld vom befreundeten Schreiner haben. Es wäre soooo praktisch! Wenn ich bloß mehr Platz hätte ;(!!!


    Wobei: die Öhrchen der fertig gedrahteten Rähmchen hätte ich glaube ich - auch aufgrund der überschaubaren Anzahl - tatsächlich einfach von Hand abgesetzt.


    Aaaber: als es mir aufgegangen ist, waren die Rähmchen schon längst in den Völkern ;).


    Alles was jetzt noch eingehangen werden wird, hat oder bekommt allerdings 19mm-Öhrchen.

    Munterbleiben!


    Erstes selbstständiges Bienenjahr mit vier WV in 12er Dadant mod.

  • Die täglichen Erfahrungen des Imkers. Ich kaufte 250 MP Rähmchen und hatte 200 mit Posternägeln und 2/3 MP Mittelwände eingelötet. Beim Einsortieren in die Zargen merkte ich, das da eine Menge Platz am Ende der Oberträger war und die Rähmchen hin und her rutschten. Gemessen 250mm toll mindestens 4 zu kurz.

    Jetzt brauchte ich die letzten 50 auch nicht wieder zurück geben.

    So werden jetzt in den nächsten X Jahren Schrotträhmchen aus dem Bestand herauswachsen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • IMG_20210307_141604~2.jpgIch habe mir eine Beute für 1,5er Brutraum gebastelt, d.h. 15 Zander Rähmchen und 15 Honigrähmchen im Standard-Zandermaß. Keine horizontalen Halbzargen, sondern vertikale, so dass ich bei einem Rähmchenmaß bleiben kann. Ich habe dafür zwei Bausätze einer Ganzzarge halbiert und mit 4mm Platten getrennt. Diese sind Verzugsarm, Wasserfest und lebensmittelecht und lassen sich vorne mit Klammern gut zusammenhalten. Die käuflich erwerbbaren vertikalen Halbzargen waren mir zu teuer und da war auch bereits etwas ausgefräst für Rutschleisten. Bei 38cm Innenmaß beim Zander habe ich ja bei 10 Rämchen 3cm "Luft". Ich verliere 8mm durch meine Bastelei, d.h. es bleibt noch genug Platz, hoffe ich mal. Als Absperrgitter-Konstruktion für die Hakbzargen nehme ich zwei Holzrahmen mit halbiertem Gitter drin. Bin gespannt, ob's klappt, oder ich irgendwas vergessen/ nicht bedacht habe. Hier die Fotos vom Aufbau, wie ich mir das vorstelle für das Experiment. Die Absperrgitter kommen unter und über die Halbzargen. Ich sehe als Nachteil momentan, dass die Bienen nicht mehr quer wechseln können. Das könnte ineffizient sein. Hier dachte ich darüber nach, in die Halbzargen Absperrgitter zu basteln, oder als Trennwand direkt ASG zu nehmen. Habe es jetzt erstals auf die einfache Art gemacht mit geschlossenen Hälften. Ich hoffe einfach Mal, dass die Bienen schlau genug sind und die richtige Hälfte wählen, bzw gleichmäßig eintragen.

  • Mir fällt gerade ein: Wenn es ein Nachteil sein sollte, dass die Bienen im Honigraum nicht mehr von links nach rechts wechseln können, dann könnte ich den oberen Honigraum auch mit einer Ganzzarge ausstatten. Dann wären die Bienen wieder flexibler. Den Honigraum wollte ich aber gerne wegen des Gewichtes halbieren.