Wespen: Nachbar ignoriert Bekämpfung

  • Hallo,
    habe gerade ein großes Problem.


    Mein Nachbar hat ein Wespennest unter seinem Dach. Dort ist ein, mittlerweile echt großes Wespennest entstanden. Die haben sich vor 4 Wochen sogar durch den Rigibs durchgekämpft, hat er mit "Paketband" wieder abgedichtet, dass Zimmer wird nicht genutzt.


    Mittlerweile werden meine Bienen, gerade morgens massiv angeflogen und ausgeraubt, da bei den jetzigen Temperaturen die Mädels noch nicht am Flugloch sind.
    Tagsüber kein Problem, aber morgens gehen da die Wespen ein und aus.


    Sein Argument:
    Sind ja bald weg, da sie ja bald sowieso sterben, sofortige Maßnahmen lehnt er ab.


    Mein Angebot, auf meine Kosten, die Wespen zu "dezimieren" nimmt er nicht an.


    Er hat selbst gesehen, wie meine Bienen durch Wespen einfach so morgens ausgeraubt werden. Ich habe ein sehr gutes Verhältniss mit Ihm, nur in dieser Sache halt nicht.


    Irgend einer eine Idee?

  • Hallo Bandwurm,


    warte halt einfach noch ein paar Tage, dann sterben die sowieso... :wink:


    Deswegen würde ich den Nachbarn nicht weiter triezen, wenn sonst alles ok ist.


    Grüße
    Roland


  • warte halt einfach noch ein paar Tage, dann sterben die sowieso... :wink:


    Die paar Tage wären mir auch scheiß egal, wenn es denn so wäre.


    Die haben mir aber fast 5 kg Futter/Volk in der letzten Woche rausgeholt, dass sind keine "paar" Wespen, die haben sich auf meine Bienen mittlerweile eingeschossen.

  • [Ironie on]
    Mein Nachbar ist Imker und seine Bienen fressen den Wildbienen das Futter weg. Hab ihm schon angeboten, seine Völker auf meine Kosten abzuschwefeln. Will er aber nicht....
    [Ironie off]


    Jaja. Die naturschützenden Imker...... aber bitte keine Wespen und keine Hornissen und kein JKK :roll:

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • ich habe hier gelernt, was da helfen könnte:
    -> Flugloch einengen, damit es besser zu verteidigen ist. Eine Bienenbreite als Richtgröße.
    -> wenn das nichts hilft, sind Deine Völker sowieso zu schwach, dann hakt´s schon an anderer Stelle.
    -> bei den Mengen müßte das Wespennest ja demnächst runter fallen, weil es zu schwer wird...


    Ich versteh ja, dass Dich das nervt, aber bleib einfach mal ruhig und überlege genau. :)


    Grüße
    Roland

  • Flugloch ist schon seit zwei Wochen auf eine Bienenbreite eingeengt. Es geht doch nur um zwei, drei Stunden.
    Bei 4-8°C fliegen die Wespen, aber meine Bienen sind noch nicht unten.


    Da kommen, ich habe mal gezählt, 120 Wespen/Stunde an, die da ohne Gegenwehr reinkommen.


    Sein Wespennest ist rießig, dass in 30 Meter Entfernung.

  • Warum sollten die Bienen jetzt unten sein. Kann es sein das deine Bienen völlig falsch in der Kiste sitzen. Du solltest deine Bienen mit Rähmchen so setzen, das sie am Flugloch sitzen.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute

  • Zitat von Drobi:

    Zitat

    Zu den Wespen kann ich sagen, wenn ab und zu mal eine Wespe ins Flugloch kommt und von den Bienen attakiert wird dann ist alles iO. Fliegen sie aber ein und aus (...), dann ist Hopfen und Malz verloren.


    Grüße
    Roland

  • Habe selber ein Wespennest unter meinem Garagendach und das freut mich. Darum wohne ich gerne an einem Waldrand, weil es dort allerlei Leben gibt, die sind zwar nicht alle gleich angenehm aber waren zuerst da, ich kam erst später.


    Tschüss, Wilfried.

    ...und der Blick auf die Biene wird der Blick auf die Landschaft sein (Bernhard Heuvel, 08.11.2013)

  • Hallo Bandwurm,
    es wurde alles gesagt bisher,
    das war am 10.12.2012
    ich habe es Beseitigt, trotz Schutzausrüstung wurde so gestochen das ich 5 Std. später zum Arzt mußte , eine Unmenge an Stiche, die Schmerzen wurde unerträglich.
    Es waren laut meiner Schätzung noch ca. gut 1000 Wespen vorhanden, alle waren putz munter als ich Versucht das Nest als Ganzes von der Deck abzutrennen. Was natürlich fehlgeschlagen ist, es fiel runter und nicht in den dafür bereitgehaltenen Plastesack.


    Gruß Jürgen