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Empfehlungen AGT Königinnen aus Bayern

  • Hallo,


    nächstes Jahr würde ich mir gerne 2 AGT Königinnen zulegen und von diesen nachziehen. Mir ist natürlich in erster Linie die Varroafestigkeit wichtig.
    Hat jemand Empfehlungen oder Erfahrungen mit Züchtern, am liebsten aus Bayern?
    Sollte es für Nachzuchten eine Belegstellenbegattete sein oder genügen standbegattete?


    Beste Grüße,
    rugnuza

  • Hallo rugnuza.
    ...


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Immenreiner () aus folgendem Grund: Zum x-ten Mal, Du kannst das doch freundlicher und nützlicher formulieren. Ich zähl auf drei herunter!!

  • Mahlzeit,
    Weiß nicht ob dir das was bringt aber hier wäre zumindest verzeichnet welche Belegstellen auf Varroatoleranz hin züchten. Auf den jeweiligen Belegstellenseiten ist dann normal ein Liste wer dort Königinnen hinbringt.

    Schöne Grüße aus Niederbayern
    Kelle

  • Danke Josef für die hilfreiche Antwort.


    Hallo rugnuza. Nochmal Josef. Für die Weiterzucht von AGT Königinnen sollten es in jeden Fall Handbesamte, Inselbegattete oder Hochgebirgsbelegstellen ( also alles Reinzucht ) begattete sein, alles ander schließt eine Weiterzucht aus und eignet sich nur für Wirtschafsvolkköniginnen. Aber mit 2 Königinnen kommst du nicht wirklich weiter, du brauchst dazu schon eine größere Auswahl, die du dadurch erreichen kannst das du dich mit mehreren Kollegen zusammen schließt und auch eine größere Menge Königinnen bestellst, die du dann vergleichen kannst.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute

  • Hallo,


    Offizelles Züchterverzeichnis:
    AGT
    (Achtung, Suche funkt nicht richtig)


    Habe durchweg positive Erfahrungen (im Rahmen einer kleinen Imkerei) mit Zuchtstoff 7-45 (Achtung vers. Linien),
    und 7-139, Begattung auf Belegstelle für Wirtschaftsköniginnen (u.a. Töchter von gekörten Völkern von: 9-2, 17-2, 7-165 ....)


    alles halt nicht Bayern.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Danke Josef.
    Es geht nicht um Zucht, sondern Vermehrung. Das ist aber zweitrangig, mir genügt es auch, erstmal eine solche Kö "auszuprobieren".


    Vor allem interessiert mich, ob jemand gute Erfahrungen mit den Kö's eines bayrischen AGT Züchters gemacht hat, und wenn ja, mit welchem :)

  • Danke Josef.
    Es geht nicht um Zucht, sondern Vermehrung. Das ist aber zweitrangig, mir genügt es auch, erstmal eine solche Kö "auszuprobieren".


    Hallo rugnuza. Ich weiss das es um Vermehrung geht, aber warum willst du von minderwertigen Zuchtmaterial vermehren ?


    HIER: der erste Name auf der Liste ist aus Bayern >>> http://www.toleranzzucht.de/koeniginnen/zuechterliste/<<< und noch
    etliche andere auch.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute

  • Hallo,


    Danke Josef.
    Es geht nicht um Zucht, sondern Vermehrung. Das ist aber zweitrangig, mir genügt es auch, erstmal eine solche Kö "auszuprobieren".


    Vor allem interessiert mich, ob jemand gute Erfahrungen mit den Kö's eines bayrischen AGT Züchters gemacht hat, und wenn ja, mit welchem :)


    Habe das hier auch schon geschreiben,
    ein Bekannter hat ein paar Jahre beim AGT Ringtausch mitgemacht.
    Die Unterschiede sind dabei teils gewaltig gewesen,
    insb. im Bezug auf Honigertrag, Sanftmut, Wabenstetigkeit ....


    Von einer AGT Königin auf alle zu schließen geht nicht.
    Einige Züchter haben da auch mehrere (teils diverente / ergänzende)
    Linien (geht ja oft auch nicht anders wegen Prüfung / Körung).


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Habe das hier auch schon geschreiben,
    ein Bekannter hat ein paar Jahre beim AGT Ringtausch mitgemacht.
    Die Unterschiede sind dabei teils gewaltig gewesen,
    insb. im Bezug auf Honigertrag, Sanftmut, Wabenstetigkeit ....


    Hallo Bienenknecht,


    was mich irritiert, in der Toleranzzucht geht es um Varroatoleranz. Da ist der Honigertrag oder sonstwas erstmal zweitrangig.
    Wie lange überleben denn die AGT Königinnen bei dir ohne Behandlung, wie ist deine Betriebsweise?
    Das sind die Fragen die mich bei Toleranzzuchten interessieren.
    Ich les immer wieder AGTlern die Ihre Völker dann behandeln, da stell ich mir die Frage, warum man so einen Aufwand überhaupt betreibt?
    Toleranzzucht geht nur ganz oder gar nicht. Eigene Toleranzsstände und diese ohne Behandlung, nur so wird es irgendwann Ergebnisse geben.


    Grüße,


    Max

  • Für die Weiterzucht von AGT Königinnen sollten es in jeden Fall Handbesamte, Inselbegattete oder Hochgebirgsbelegstellen ( also alles Reinzucht ) begattete sein, alles ander schließt eine Weiterzucht aus und eignet sich nur für Wirtschafsvolkköniginnen.


    Das ist doch wieder mal Quatsch, ganze Reinzucht-Linien basieren auf ganz "normalen" belegstellenbegatteten Königinnen! Auch die sind Reinzucht-Königinnen.

  • Toleranzzucht geht nur ganz oder gar nicht. Eigene Toleranzsstände und diese ohne Behandlung, nur so wird es irgendwann Ergebnisse geben.


    Ja? Ist das so? Aber nicht selber, weil... (bitte beliebige Begründung einfügen) Das ist zugegeben Polemik, aber die Passivkonstruktion

    Zitat

    nur so wird es irgendwann Ergebnisse geben.

    fordert das gradezu ein. 'Einfach nur so' wird es nie Ergebnisse geben. Solche Krawall-Merksätze machen doch jede Breitenwirkung zunichte. Warum kann ich/man nicht mittels CO2 die Befallsrate ermitteln, die Völker die es alleine nicht schaffen würden behandeln und normal wie immer zur Honiggewinnung nutzen und von den anderen, die es ggf. alleine schaffen, nachziehen? Diese entweder oder ist doch völlig kontraproduktiv. Wer läßt sich denn dann noch darauf ein? Und ob es sinnvoll ist, das Feld irgendwelchen esotherischen Spinnern zu überlassen bezweifel ich stark, von da seh ich jedenfalls keine Hoffnung nahen. Lieber wären mir niederschwellige Ansätze, wo jeder Imker sich mit seinen Mitteln/Kapazitäten einbringen kann. Sensibles Thema, weil von religösen Imkern religös besetzt. Aber denen das deswegen überlassen? Nö.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife


  • Weshalb ich ja nach Empfehlungen frage :daumen:


    Oder soll ich euch lieber weiterdiskutieren lassen? Nicht das ich störe! ;)

  • Ja? Ist das so? Aber nicht selber, weil... (bitte beliebige Begründung einfügen) Das ist zugegeben Polemik, aber die Passivkonstruktion fordert das gradezu ein. 'Einfach nur so' wird es nie Ergebnisse geben


    Hi Ralf,


    weil ich ein Feigling bin und Völkerverluste scheue. Ebenfalls ist der Zeitaufwand den man in die Zucht steckt enorm.
    Daher hab ich keine einzige Königin aus irgendeinem Toleranzzucht Programm am Stand.
    Ich glaub du hast mich falsch verstanden, oder ich dich auf dem falsche Fuß erwischt :wink:
    Mit ganz oder gar nicht, meinte ich das es einen eigenen Stand braucht, eine geänderte Betriebsweise.
    Ich hab nirgends geschrieben "einfach nur so" ich schrieb nur so!
    Einfach Toleranzköniginnen kaufen, die am Stand neben andere Völker stellen und einfach so weiter zu Imkern, ist wenig Zielführend. Bzw. schade um die Königin, die evtl. Sogar wirklich Potential hatte.
    Alle mir bekannten nichtbehandler, haben weniger Ertrag als vorher. Allerdings haben sie mehr Zeit als früher, weil die Behandlerei wegfällt. Daher ist es m.E. Wenig Zielführend bei Toleranzzuchten über Honigertrag zu reden solange man noch normal behandelt.


    Liebe Grüße,


    Max


    PS: Entschuldigt bitte wenn es wirklich so polemisch rüberkam.