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Bilder von überdachten Bienenständen mit Magazinbeuten

  • Hallo,
    Ich habe das Glück einen Bienenstand vom örtlichen Imker zu übernehmen. Bisher wurde allerdings auf dem Stand mit uralten Hinterbehandlungsbeuten geimkert, was Ich nicht fortführen möchte. Deshalb bin ich auf der Suche nach Anregungen
    Wie ich einen vernünftigen überdachten Bienenstand für meine Segeberger bauen kann. Also bitte helft mir mit Bildern, Zeichnungen oder auch nur Tipp weiter - Danke

  • Der klassische Freiständer funktioniert einwandfrei. Allerdings nutze ich diesen nur in "Hochrisikogebieten" oder für meine Zuchtköniginnen.
    Alles andre steht im Freien auf einem Beutenbock oder (die Wandervölker) auf Paletten.

  • Guten Morgen,
    Bienenhäuser und jegliche Überdachungen sind meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß und absolut unpraktisch. Stell die magazine lieber komplett einzelnd (Br Adam) oder in Zweierblocks, Reihenaufstellung ist für die Bienen (Verflug) und für den Imkerrücken (Heben mit verdrehtem Rücken) nix!
    VG Robert

  • Hallo,
    nein Robert, das stimmt nicht, jedenfalls nicht in dieser Absolutheit.
    Alte Bienenhäuser können je nach Ausführung durchaus für die Aufstellung von Magazinen genutzt werden. Sind sie zu eng, stellt man die Beuten halt davor.
    Es ist auf jeden Fall praktisch, ein Plätzchen unter Dach zu haben, sei es zum Unterstellen bei unverhofften Regenschauern, oder zum Deponieren von Material.
    Das sage ich nicht, weil ich es meine, sondern aus Erfahrung.


    Viele Grüße


    Quirin

  • wenn Freistände schon vorhanden sind, stellen eine gute Möglichkeit Ableger wettergeschützt aufzustellen- keine Dächer notwendig. Wenn sie größer werden, einfach ein Ständer oder Palette davor und man kann die Honigräume stapeln.
    Auch eine Reihe Hinterbehandlungsbeuten kann man gut zum Lagern verwenden und wenn man keine Zargen über hat, als ABlegerkasten nutzen.
    Ich würde bei Bienenhäusern im Außenbereich auch die Bienenkästen zumindestens teilweise drin lassen, damit der Bestandsschutz erhalten bleibt. Ein geschlossener Raum zum Königinnen zeichnen oder Wachschmelzen oder auch zur Stockluftbehandlung.
    Außerdem kann man durch ein zusätzliches Schleppdach oder Jalousie auch die davorgestellten Magazine bei Regen bearbeiten.

  • Hallo,


    Freiständer halte ich in unserer Gegend für entbehrlich. In bergigen Gegenden mit mehr Schnee kann das anders sein.


    Ein Kollege von mir hat sich für seine Magazine einen billigen Carport gebaut. Mit einem Plexiglasdach ist der auch nicht so finster wie die meisten Bienenhäuser.


    Gruß Jörg


  • Kleine Variante für 3-4 Beuten.
    Das Dach steht hinten so weit über, das man auch bei leichtem Regen noch imkern kann, ohne dabei nass zu werden. Der Dachüberstand ist insgesamt auch so großzügig, das man bei Holzbeuten ohne Blechdeckel auskommt. Als Schattenspender und Windschutz ist es vorteilhaft an der Fluglochseite noch eine Strohmatte anzubringen:



    Eine Kiste mit Imkerwerkzeugen, der Smoker und Rauchmaterial und im Winter auch ein paar Leerzargen lassen sich trocken und griffbereit vor Ort auf den Beuten lagern.

  • Meine Magazine stehen überdacht. Das liegt aber nur daran, dass ich keinen anderen optimalen Platz gefunden habe.
    Überdachung macht eigentlich nur Sinn, wenn Sie nennenswert vor Witterung schützt. Ich kann so immerhin auf Bleckdeckel verzichten.
    Bei obigen Beispiel sehe ich das abgesehen vom Windschutz nicht.
    Zu bedenken ist, dass man von hinten und von vorn an die Magazine rankommen sollte und genug Platz zum arbeiten bleiben muss.
    Sinn macht Sonnen- und Windschutz. Alles andere bringt wenig.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Ich kann so immerhin auf Bleckdeckel verzichten.
    Bei obigen Beispiel sehe ich das abgesehen vom Windschutz nicht.


    Wieso? Siehst du da Blechdeckel?
    Im Moment stehen unter diesem Dach auch wieder 4 Beuten ohne Blechdeckel und oben in der Ecke, wo man auf dem Bild die Kiste sieht, ist inzwischen noch ein kleines Regalbrett angebracht, da steht noch ein 5 Waben Ablegerkasten.
    Das Gestell mit der Strohmatte ist lose zwischen je 3 herausstehenden Schrauben eingehängt und läßt sich leicht entfernen, was ich aber praktisch fast nie mache, da ich von vorne höchstens mal ans Flugloch ran muß. Ansonsten steh ich immer hinter den Beuten zum bearbeiten.


    Aber du hast recht, nötig ist ein Dach nicht. Bei allen meinen weiteren Völkern und auch auf den Außenständen stehen die Beuten frei und haben Blechdeckel.
    Außerdem hat der Fragesteller Segeberger Kunststoff- Beuten, da ist es wahrscheinlich wirklich überflüssig noch ein Dach drüber zu bauen aber weil er nach Bildern von überdachten Ständen gefragt hat...


    Ich finde es aber auch nach wie vor sehr praktisch wenigstens einen kleinen überdachten Hauptstand zu haben, und die Bienen mögen es schließlich auch, wenn die Holzkisten möglichst trocken bleiben. Und für die Haltbarkeit des Holzes kann es auch nur von Vorteil sein.
    Bei dir stehen die (Holz?)- Beuten sogar in einer offenen Scheune im 1.Stock, soweit ich das herauslesen konnte, wahrscheinlich sind sie auch nicht gestrichen wegen des Bio-Zertifikates (?) und du erzielst jedes Jahr damit echte Rekord- Ernten...
    also, auch wenn es nicht unbedingt nötig ist, aber schaden kann so ein Dach wohl auch nicht gerade ?

  • Nein, natürlich schadet ein Dach nicht. Das mit dem Bleckdeckel bezog sich auf meinen Bienenstand, nicht auf Deinen.
    Gestrichen sind meine Magazine schon (mit einer Biolasur auf Naturölbasis).
    Das Problem ist, dass so ein Dach recht groß sein muss, wenn es auch noch bei Wind vor Regen schützen soll und trotzdem groß genug, um drunter zu stehen.
    Ich habe vor allem ein Problem mit verwehtem Schnee, der dann auch den Beuten taut.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)