Abfüllmaschine Nassenheider Fill up

  • Würde mich auch mal interessieren. Dachte da so an zwei 400kg Fässer wo von einem ins andere gepumpt wird.

    Cremig pumpen mit dem Abfüller ist doch 'ne Geschichte, oder? Da werden soviel Reste in den Fässern bleiben, die nie bewegt werden, das ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, daß das Ergebnis gut wird.

    Halten die kleinen Abfüller das dauerhaft aus?

    Kann man die Geräte , mit Sensorschalter, zum pumpen aus dem Siebeimer in den Klärtank beim schleudern benutzen?

    Vielen Dank.

  • Lieber MartinSchPhD ,


    soweit war ich schon die Herstellerseite anzuschauen und danach im WWW zu suchen. Vielen Dank, dass du hier die Ergebnisse zusammengefasst hast!


    Mir geht es bei meiner Fragenstellung um Erfahrungswerte von Imkern, die damit arbeiten und nicht um Hersteller oder Händler, die ihr Produkt an den Imker bringen möchten.

  • Hallo rase,

    warum sollen da viele Reste bleiben die ein schlechtes Ergebnis machen?

    Man muss halt dran bleiben, darf nicht zwischendrin drei Tage keine Zeit haben. Ein Rühreimer hat den Vorteil dass er mit Zeitschaltuhr die Arbeit quasi alleine macht. Beim Pumprühren kann man mit kleinem Budget eine große Menge machen, sollte aber dabei bleiben. Man spart sich das wieder auftauen, weil (bei zwei ausreichend großen Fässern) die ganze Charge auf einmal rührbar und abfüllbar ist. Ohne extra Spülzeiten für viele, viele Eimer, ohne Wärmeverluste durch wieder auftauen (zzgl.. der Energiekosten dafür). Einfach Schleudern, im Fass klären, abschäumen, wenn gewünscht animpfen, täglich einmal umpumpen, wenn schöne Perlmuttfarbe und Konsistenz sich eingestellt haben, abfüllen und ab ins Kühle. Falls sich doch mal das Kristall am Zeitbudget vorbei geschlichen hat, (Kristalle wachsen von unten nach oben) dann den Bodenkristall nach dem Umpumpen des flüssigen Honigs mit dem Schaber aus dem Fass durch den Melitherm schicken, schon passt es wieder. Nicht zu vergessen wäre noch der Vorteil einer einheitlichen Abfüllung. Nur eine Rückstellprobe, keine Aussreisser bzgl. Wassergehalt und- oder Geschmack. 400 kg in Eimern heißt, 32 mal Refraktometer sauber machen, 32 Eimer beschriften, bei einer 50 kg Rührmaschine acht Abfüllungen mit acht mal herrichten, Melitherm und Abfüller spülen, evtl. je nach Platz den ganzen Raum immer wieder frisch machen. Das soll jetzt kein Plädoyer für das Pumprühren sein, aber neben dem klassischen Rühren, hat es durchaus auch seine Vorteile über die man nachdenken kann.

    Und Mühlendrohn, die Abfüllmaschine pumpt wunderbar aus dem Siebeimer ins Klärfass. Weiß nur nicht ob es dafür auch einen Schwimmerschalter gibt. Für eine reine Pumpe gibt es den. Bei den meisten Imkern wird eine Abfüllmaschine zum pumpen reichen. Bei jeden Tag mehrere hundert Kilogramm, macht sicher eine richtige Pumpe, oder ein großer Rührbehälter Sinn.

    Wünsche volle Honigtöpfe (oder Fässer) :love:

    Man kann ohne Bienen leben, aber warum?