Bienenvolk kaufen, was muß ich jetzt zahlen?

  • Hallo Imker
    Ich möchte jetzt noch ein Carnica Volk dazu kaufen. Es ist voll eingefüttert und kräftig, auf 3 kleine Zargen 2/3 Zander.
    Was kann ich dafür bezahlen?


    Gruß Siegfried

  • Was für eine Königin ist im Volk? Sind die Bienen behandelt? Ist die Beute mit dabei?


    Wenn du die Anzeigen durchstöberst, dann bekommst du ein Gefühl was die Verkäufer wollen.
    Was will denn bei dir der Verkäufer haben?
    Du schreibst "dazu kaufen" also hast du bereits Bienen. Warum vermehrst du nicht selbst in Frühjahr?


    Gruß
    Mati

  • Hallo Siegfried


    wieder mal eine schwierige Frage, hierzu kann ich sagen Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis.


    Imkerei Seib verkauft 5 Wabenableger für 80 Euro, Königin gezeichnet und aus guter Zucht. Mehr würde ich persönlich auch nicht für das Volk bezahlen. ( Verhandlungssache)

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Drobi
    Du hast Recht, 80€ müßten reichen.
    Er will aufhören und ich will es übernehmen. Habe schon 5 Völker die für den Winter fertig sind und nun noch dieses.
    Na, ich werde es nehmen, mal sehen was nächstes Jahr daraus wird.


    Danke für eure Antworten
    Gruß Siegfried

  • Hallo Siegfried


    wieder mal eine schwierige Frage, hierzu kann ich sagen Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis.


    Imkerei Seib verkauft 5 Wabenableger für 80 Euro, Königin gezeichnet und aus guter Zucht. Mehr würde ich persönlich auch nicht für das Volk bezahlen. ( Verhandlungssache)


    Mittelwände: 15 Euro, Rähmchen 5 Euro, Winterfutter 15 Euro, also kostet ein Überwinterungsfähiges Volk 45 Euro. Die Quelle dieser Völker möchte ich nicht kennen, das kann sich garnicht Rechnen.
    Ich habe vor 2 Wochen diesjährige Buckfastableger mit Standbegatteten Königinnen für 135 Euro verkauft, eingefüttert und behandelt.

  • Bitte lesen. Der Verkäufer will aufhören. Da wartet er sicher nicht mit bis zum nächsten Frühjahr.
    Ich hätte den potentiellen Verkäufer einfach mal gefragt, was er sich so vorstellt. Wahrscheinlich ist es gar nicht so überzogen, was er verlangt. Oft wollen solche Imker ihre Bienen nur in guten Händen wissen. Angebot und Nachfrage regulieren den Preis. Ich hätte keine 135 Euro zu dieser Jahreszeit für einen Ableger ausgegeben. Einen 5 Waben-Ableger kaufte ich aber jetzt auch nicht, egal zu welchem Preis. Wobei, wenn man zwei kauft...Sowohl Sigfried als auch ich sind in der glücklichen Lage eigentlich genügend Völker zu haben. Eine vollkommen andere Preisgestaltung, als wenn jemand noch unbedingt ein oder mehrere Völker mehr haben möchte. Die Preisspanne für dieses Volk liegt etwa zwischen 0 und 200 Euro. Diese Angabe hilft überhaupt nicht, was mir volkommen klar ist, aber es ist die Realität.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Der Siggi will kaufen - so ist die Eingangsfrage!
    Hier würde ich nochmals sagen - Nein vor dem Winter muss ich nicht kaufen.


    Erst später schreibt er von einem Imker der aufhören will und es ist auch klar, dass da Kollegen manchmal die Not des verkaufenden Imkers ausnutzen.


    Der Herbst ist die schlechteste Zeit für Käufer und Verkäufer, das Frühjahr dagegen ist beider Freund.

  • Sogenannte Notverkäufe können zwar billig sein, aber man sollte sich nicht jeden Schrott- hinsichtlich Bienen und Material - an seinen Stand holen! Genau das Brutnest ansehen und vor allem den Varroastatus mit einer Probe kontrollieren. Auch bei den € in den Augen, die tierseuchenrechtlichen Bestimmungen bzgl AFB nicht vergessen!


    Man nutzt nicht die Not aus, man übernimmt die Verpflichtung für die Tiere.


    Ich kaufe nur Königinnen- für meine eigne Zucht und für den Verkauf von Kunstschwärmen, wenn die eignen nicht reichen. und ich verkaufe mit ruhigem Gewissen Kunstschwärme- varroafreier Start und Königin aus gutem Haus- da kauft man keine Altlasten mit und vermeidet die Königin schon im ersten jahr mit AS zu traktieren.

  • Der Herbst ist die schlechteste Zeit für Käufer und Verkäufer, das Frühjahr dagegen ist beider Freund.


    Das möchte ich nur ungern so stehen lassen, um es nicht drastischer auszudrücken.
    Beim Herbstkauf geht das Überwinterungsrisiko vom Verkäufer auf den Käufer über, was sich in einem geringeren Preis wiederspiegeln dürfte und sollte. Sonst ist nichts anders.
    Vertraue ich als Käufer den Aussagen des Verkäufers nicht, kaufe ich dort kein Volk. Nicht im Herbst und nicht im Frühjahr.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)