Regenwasser versus Kondenstrockner oder destilliertes Wasser

  • Alloha,
    auch wenn vielen momentan evtl. nicht der Kopf nach solch profanen Fragen zum Thema Wachs steht:


    Da sich wohl einige Neuimker nun vermehrt Gedanken über die eigene Wachsstrecke machen, frage ich mich, warum hier im Forum fast immer zum Verwenden von Regenwasser zum Wachsschmelzen geraten wird.


    "Tut's" das Wasser aus dem Kondenswäschetrockner oder das gute "Bügelwasser" (destilliertes Wasser) nicht genauso?


    lG
    Astrid

  • Vermutlich wird zu Regenwasser geraten, weil da jeder zugriff drauf hat.
    Wichtig ist, dass es weiches Wasser ist. Woher das kommt ist egal.


    Hallo Wukie!


    Genauso ist es!


    Wer aber keinen Zugriff auf sauberes Regenwasser oder Kondenswasser hat, könnte auch normales Wasser nehmen und den Kalk z.B. mit Zitronensäure neutralisieren.



    MfG


    Honigmaul

  • Wenn ihr sowieso weiches Wasser aus der Leitung habt, ist das Problem schon gelöst. Vor Kondenswasser aus dem Trockner würde ich eher abraten, weil zumindest bei meinem Trockner steht, dass das Wasser "konstruktionsbedingt noch Fremdstoffe" sprich Weichmacher oder Waschmittelreste enthalten könnte.
    Wir wollten es damals zum Bügeln nehmen, und ich hatte eine Anfrage an den Hersteller gerichtet.

    Grüße an alle


    Michael



    -sapere aude-

  • Das Wasser darf nicht hart sein, weil sonst das Wachs gräulich wird. ....


    Ist das mit der Vergrauung eigene Erfahrung oder Theorie ?
    Ich nehme nur normales Leitungswasser, laut Versorger: "...Die Härte variiert demzufolge und bewegt sich im Bereich «mittelhartes Wasser bis ziemlich hartes Wasser». 18 bis 29°fH (französische Härtegrade)...." Und mein Wachs ist durchaus so gelb wie man sich das vorstellt


    Grüsse, Robert

  • Die Härte des Wassers ( Wasserhärte ), hängt von dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen ab. Je höher der Gehalt ist, desto härter ist das Wasser - aus dem Netz gegriffen. Es geht also um Mineralien. Regenwasser enthält normalerweise keine Mineralien, andererseits sollte es auch chemische Rückstände aus der Umwelt enthalten können...


    Gruß Andreas

  • Regenwasser zum Schmelzen des Wachses zu nehmen findet sich bereits in der Literatur der 1900er Jahre.
    Damals war Regenwasser eher noch leichter zu haben als heute, und die Qualität der Hausbrunnenanlagen war wohl nicht immer die beste.

    Grüße an alle


    Michael



    -sapere aude-

  • Wasser aus dem Trockner enthält noch jede Menge Rückstände, die dann nach Waschpulver riechen. Das sehe ich auch immer, wenn ich im Winter das Wasser in einer Schale zum Luft befeuchten verdunsten lasse.
    Bei Regenwasser weiß man nicht, was alles so drin ist. Hängt wohl davon ab, wo und wie es gesammelt wird. Besser ist sicher schon mal, wenn es erst am zweiten Regentag gesammelt wird und der erste Schmutz schon durchgespült ist.
    Alternativ kann man noch destilliertes Wasser kaufen oder weiches Trinkwasser. Letzteres ist auch für Kaffee ganz nett.
    Man könnte auch selber ganz umweltfreundlich weiches Wasser gewinnen, indem man eine Scheibe nimmt, über eine Schüssel mit Wasser baut, die in der Sonne aufheizt. Wenn die Scheibe leicht schräg ist, kann man unten das ablaufende Kondenswasser auffangen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)


  • Man könnte auch selber ganz umweltfreundlich weiches Wasser gewinnen, indem man eine Scheibe nimmt, über eine Schüssel mit Wasser baut, die in der Sonne aufheizt. Wenn die Scheibe leicht schräg ist, kann man unten das ablaufende Kondenswasser auffangen.


    Wie lang soll denn das dauern? Da kommen doch nur ml raus.


    Ich habe das Glück, früher Mal für meine Aquarien diese beiden Ionenaustauscher angeschafft zu haben, so habe ich keine Probleme mit "weichen" Wasser.



    http://www.skats.de/showthread.php?t=23993

  • Ich nehme Leitungswasser mit ein paar Tropfen Essig-Essenz. Die Farbe vom Wachs wär mir egal, aber die Heizspirale vom Dampferzeuger soll nicht verkalken, und Essig ist ja auf jeden Fall Lebensmittelecht...