Miniplus mit VARROX wieviel gramm Oxalsäure

  • hallo,


    da ich bislang bei meinen Wirtschaftsvölkern in Kombination Thymol und Oxalsäure träufeln und verdampfen (verdampfen..ich fahre dazu über die Grenze) gute Ergebnisse erzielt hatte, möchte ich bei mein Minis mit den Varrox arbeiten.
    Wieviel Gramm würdet Ihr dort pro Behandlung verwenden? Wenn ich beim Oxamaten pro Wirtschaftsvolk ein Gramm nehme es so grob runterrechne, sollte ich doch mit 0,25-0,5 Gramm mehr als auskommen oder? ich will sie natürlich nur minimal belasten wenn man beim bedampfen überhaupt von Belastung sprechen kann. Eher macht mir die Hitzeentwicklung in den Minis oberhalb vom Pfännchen Kopfzerbrechen. hab schon überlegt, ob ich den Staub mit ein Gebläse reinjage.



    viele grüße Stefan

  • Moinsen Stefan,


    meine Bekannten in den Ländern um uns rum nehmen für einen Turm mit vier Minis (also jetzt für die Winterbehandlung) bzw. zwei Überwinterungszargen ein Gramm. Für die Frühjahresbehandlung im brutfreien Zustand wird gerne mit Milchsäure gearbeitet, da man dann ja schnell das Brutnest bzw. die Begattung zusammen mit der Milbenbehandlung kontrollieren kann. Eine Behandlung von nur einer Zarge wäre mir zu viel Zeitaufwand (für 30 Zargen braucht man ja schnell drei Stunden).


    Gruß
    Frank

  • Hallo Frank,


    die Minis die Überwintern sollen, sind in den Überwinterungskästen vom Wagener (die doppelten 12er)..hatte ich vergessen zu erwähnen. Dann noch weitere 2 Zargen drauf fürs Futter. Ich denke mittlerweile auch, dass ich 1gramm auf das Pfännchen lege. ich kanns ja früher rausziehen :lol:

  • Ganz normal Behandeln wie alle Völker, also 1 Gramm sollte reichen, ist aber auch auf keinen Fall zu viel, also nicht früher rausziehen! Keine Angst, eine Überdosierung um das doppelte oder dreifache bringt zwar keine Vorteile für den Behandlungserfolg, aber glücklicher Weise auch nicht den geringsten Schaden für die Bienen. Das macht die Anwendung ja so überlegen gegenüber der Ameisensäure- Verdunstung oder noch schlimmer, dem Träufeln mit gelöster OS, da ist dein Volk bei Überdosierung aber schnell mal sowas von hin... Echt schlimm, das diese Verfahren immer noch jedem Imker in Deutschland empfohlen werden (müssen).:confused:

  • Echt schlimm, das diese Verfahren immer noch jedem Imker in Deutschland empfohlen werden (müssen).:confused:


    ohne hier wieder heiße Diskussionen anzustoßen, ja leider ist dem immer noch so. Wird bestimmt auch noch länger so gehen, es sei denn Hohenheim und co. ergreifen dort mal die Initiative und glätten den Weg über die Pharmaindustrie zur Freigabe. Wobei der Staub ja gar nicht im Bienenkörper aufgenommen wird. Mir wird immer übel was bei der OS träufeln und Ameisensäure an leblose Bienenmasse in der Beute liegen kann. Zumal ich auch mit OS flüssig bei Ablegern arbeite, dort aber in Form von selbst erstelltes Bienenwohl (natürlich wie alles was gut oder besser ist, in DE auch nicht zugelassen).


    grüße Stefan