Kaum Milben!?!?

  • Ich werde mal weiter behandeln.Zum testen ob noch welche aus der Brut auftauchen.Aber eigentl. widerstrebt es mir doch ziemlich.Angenommen,aus welchem Grund auch immer,der Befall wäre wirklich so gering,wäre das doch eine Chance damit ein symbiotisches Gleichgewicht entstehen könnte zw. Milben und Bienen.
    Welches ich im Ansatz stören würde,weil die Milbe um ihr überleben zu sichern wieder Gas geben würde.
    Das was in Wales entstehen konnte https://vimeo.com/157019200?ref=em-share funktioniert meiner Vermutung nach,nicht vor allem,wegen Hygieneverhalten der Bienen,sondern wegen der Milbenpopulationen,welche ihre Vermehrung anpassten an ihren Wirt um ihm nicht zu sehr zuzusetzen.
    ??

  • ....sondern wegen der Milbenpopulationen,welche ihre Vermehrung anpassten an ihren Wirt um ihm nicht zu sehr zuzusetzen.


    Daran glaube ich nicht Nichtglaube durch Erfahrungen!


    Ansonsten werden wir Ende September/Anfang Oktober wieder großes Gejammer bezüglich "Re-Invasion" hören....

  • ein symbiotisches Gleichgewicht entstehen könnte zw. Milben und Bienen.


    Und stattdessen willst Du wahrscheinlich lieber esoterische Glitzeraufkleber auf die Beuten kleben, oder? Hast Du Dich mal schlau gemacht, was Symbiose bedeutet? Und worin dann Deiner Meinung nach der Vorteil für die Bienen liegen sollte. Sorry, wirklich. Aber bei solchem Geschwallere wäre ich dann fast doch besser für den Imker-Führerschein.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Und stattdessen willst Du wahrscheinlich lieber esoterische Glitzeraufkleber auf die Beuten kleben, oder? Hast Du Dich mal schlau gemacht, was Symbiose bedeutet? Und worin dann Deiner Meinung nach der Vorteil für die Bienen liegen sollte. Sorry, wirklich. Aber bei solchem Geschwallere wäre ich dann fast doch besser für den Imker-Führerschein.


    Hallo Marcus,
    Der Vorteil der Biene wäre,dass sie keine Behandlungen gegen die Milbe über sich ergehen lassen müssten :-D
    Du hast jedoch recht,Symbiose ist wohl nicht das rechte Wort dafür.Hast Du das Interview das ich verlinkt habe angeschaut?Ist ein interessanter Tatsachenbericht aus Wales.Darauf bezog ich mich mit dem was ich schrieb!
    Gruss
    Lilie


    P.s. Ich würde es sehr schätzen,wenn man sachlich über die Dinge diskutieren könnte.Immer aufpassen:Es stehen nur ganz wenige Informationen zur Verfügen.Zu wenige,um angemessen beurteilen zu können.Vorurteil oder leichtferiges Urteilen kommt dabei heraus.Lieber fragen als oberflächlich rumagieren.

  • Lass mich mal urteilen,


    sehr hohe Winterverluste mit und ohne Behandlung mit Apistan von resistenten Völkern, was soll man hier anderes erwarten!


    Offene Beuten aufstellen, damit vagabundierende fremde Schwärme einziehen, na ja, ich verkneif mir mal den Kommentar!


    Und ja, Schwärme sind Varroaarm ist nichts Neues, ist ähnlich wie TBE, aber was ist mit den abgeschwärmten Völkern?
    Wieviele brechen schon vor dem Winter zusammen und zählen nicht zu den auserwählten, ach so die wurde erst gar nicht erwähnt!?


    Ich würde mal sagen, Fakten vorhanden aber man kann natürlich alles so interpretieren wie man gerade lustig ist!

    Eine hohe Rechenleistung des Imkers klärt so manches imkerliche Problem und spart manch unnötigen Eingriff :wink:

  • Es stehen nur ganz wenige Informationen zur Verfügen.Zu wenige,um angemessen beurteilen zu können.


    Naja, ....nur wenn man alles, was nicht ins eigene Weltbild paßt als Quatsch oder unseriös abtut. Gibt schon reichlich Information (und Erfahrung) :)


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Übrigens:"Symbiose (griechisch symbioun [Verb] = zusammenleben, Symbiosis = das Zusammenleben) bezeichnet das Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten. Das Zusammenleben kann für EINEN oder mehrere Partner nützlich sein."

  • Übrigens:"Symbiose (griechisch symbioun [Verb] = zusammenleben, Symbiosis = das Zusammenleben) bezeichnet das Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten. Das Zusammenleben kann für EINEN oder mehrere Partner nützlich sein."


    Das heißt dann folglich, dass der neue Mitbewohner, der ungefragt in die WG einzieht, den Kühlschrank leerfrisst, ewig alle mit seiner Grippe ansteckt und immer auf der Fernbedienung sitzt, sich auch symbiotisch verhält?

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Jeder kennt das, du gehst in den Wald und wirst von Mücken überfallen. Glaubt irgendeiner von Euch die Mücken wären in der Lage abzuschätzen, ab wann sie Dich besser in Ruhe lassen sollten, so nach dem Motto, lass uns doch eine Symbiose eingehen?
    Milben können nicht abschätzen, wann es zu viel ist, die vermehren sich, bis das Schiff untergeht!


    Der Beitrag aus Süd England ist ganz interessant, auch wenn dort eigentlich nur zwei Interviews zusammengemixt auf 10 Minuten gleich als "Dokumentarfilm" angepriesen werden. Fazit ist aber nur, das Schwärme auch ohne Behandlung (leicht geschwächt) meist durch den ersten Winter kommen. Eigentlich nichts neues...
    Und das man mit sehr vielen Völkern, die nur geringe bis durchschnittliche Erträge bringen trotzdem einen gut klingenden Gesamtertrag erwirtschaften kann, dafür aber auch viel weniger Arbeit mit denen hat.:confused:
    Kommt mir irgendwie bekannt vor! War das nicht auch der Grund mit Warre anzufangen?
    Schwarmimkerei! Ein Traum! Viel weniger Arbeit, und trotzdem etwas Honig!