Honigpresse

  • Die oben aufgeführte war nur als Beispielbild gedacht, gekauft hatte ich sie woanders. Die gibt es bei verschiedensten Anbietern.
    Ich würde ggf. auch eine größere nehmen, in die 10 l passt der Inhalt von einer Zarge Zander flach.


    Kikibee

    With lots of room for improvement.

  • Bekommst z.B. hier aber in 18 l und hydraulisch für den selben Preis. Die von dir gezeigte gibts ab 244,-- in der Bucht.


    ..bei der Einen kannst Du per Hand die Spindel bis unten durchdrehen. Verlängern kann man den Hebel oben immer noch = mehr Kraft.
    Bei der Anderen mußt Du - so interpretiere ich die Bohrungen in der Stange - immer wieder nachfassen. Das kostet Zeit, weil ja der Hub des 'Wagenhebers' nicht so hoch ist. Ich meine die Geräte die aus Edelstahl sind.


    Die Obstpresse mit dem lackierten Holzkorb würde ich nur kaufen, wenn diese NICHT lackiert ist.
    Vom Pressdruck wird die Wachs-Honigpampe warm... ist das dem Lack 'recht' ? Wann gibt er nach und landet dann im Honig?
    Obstpressen = Obst = dünnflüssige Produkte = sie sind also nur bedingt geeignet für das Pressen von Honigwaben.
    Gehen tut's.


    Mich würde interessieren, was Anwender einer derartigen Honigpresse für praktische Erfahrungen damit haben und was als Resthonig im dem Wachsbrei noch enthalten ist.


    Nicht ganz das Thema Hartmut, aber warum willst Du HW pressen?
    Ich erzeuge z.b. 'Tropfhonige', indem ich die Zellen von der MW mit dem Stockmeisel abkratze (diese kaputten HR werden dann den Bienen zum Ausschlecken bzw. Neubau gegeben) und das Wachs und der Honig trennt sich dann von selbst über einem Lochblech. Ich meine hier nicht braune oder schwarze BW, sondern neue HW aus dem HR. Ich weiß, dass das jedem Imker weh tut, wenn er so ein wunderbares Wabenwerk zerstört. Der Geschmack des Honig ist dementsprechend. Wenn wir z.B. Meli-Honig haben, ist das für uns die Lösung diesen wunderbaren Honig zu ernten. Vielleicht kann ich Dir damit einen Floh ins Ohr setzen?


    Jonas

  • Hallo Jonas,


    In Kürze steht die Ernte des Heidehonig an, da trennt sich leider nichts so einfach von selbst.
    Beste Grüße
    Hartmut


    ..wir haben hier keinen Heidehonig, weshalb ich da keine Erfahrungswerte habe.
    Ich gehe aber davon aus, dass er nicht fester in den Zelle steckt als festgewordener Löwenzahnhonig oder eben Meli-Honig - beiden absolut nicht schleuderbar.
    Beide holen wir per Stockmeisel mit den Zellwänden von der HW und drücken diese Masse durch die 'Flotte Lotte'.
    Egal wie der Honig zuvor auch war, er ist nun fließfähig und trennt sich selbstständig vom Wachs. Der Arbeitsraum sollte um die 20 Grad haben.


    Ich würde gerne mal das an 2-3 HR ausprobieren.
    Wenn Du möchtest schick' mir doch 2-3 HR mit Heidehonig zu und ich werde hier einen Versuch damit machen.
    Vom Honig dann 1/2 + 1/2 und Rücksendung der HR.
    Du hättest dann den Vergleich (Geschmack, Konsistenz, Farbe, Aussehen) zu Deinem gestippten oder gepressten Heidehonig.
    Ich hätte dann mal eine Original-HW mit Heidehonig in den Händen und könnte mir dann Gedanken machen, ob eine andere techn. Lösung machbar ist.
    Was hälst Du davon?
    Gerne auch per Mail über die Dir bekannte Mailanschrift.


    Jonas

  • Hallo Hartmut,


    aus eigener Erfahrung empfehle ich die etwas teurere Spindelobstpresse aus komplett Edelstahl. Die Waben sollte man mit einem Presstuch in den Korb geben, da es doch enorm die Entfernung des Klumpens erleichtert. Ich bin auch der Meinung, dass man hier lieber eine 10kg Version nehmen sollte, da der Wachsklumpen nach einer Pressung richtig fest im Korb sitzt und es schon einiges an Kraft benötigt, diesen da wieder rauszuholen.


    Meine Erfahrung mit einer Holzversion war nicht so dolle. Das Holz verfärbt sich und die Holzscheiben als Andruck können sich verformen. Die sind zwar billiger in der Anschaffung, aber in Sachen Hygiene und Langlebigkeit, würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen.


    Ein zweimaliges Pressen des Wachsklumpens ist wichtig, da nach einer Pressung noch genügend Honig darin ist. Einfach auf die Seite legen und erneut pressen.


    Danach ist der Klumpen noch feucht, aber es fliesst nichts mehr heraus.


    Soweit

  • Das Ding ist freilich ein kleines Küchengerät. Da sind Korbpressen billiger und sicher effizienter.

    Es gibt spezielle Schneckenpressen für Deckelwachs. Wentorfer hat aber berichtet, was da raus kommt, wäre ein Honig-Wachs-Gemisch, das nur mit einem Honigsumpf zu trennen ist


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Obensteht etwqs von Waben stippen und pressen. Gestippte Waben mit Heidehonig werdeb geschleudert. Zum Pressen werden die ganzen Waben in einen Pressbeutel oder ein Presstuch gefüllt und dann entwweder in einer Stader Presse oder Böhlingschen Presse geperesst. Bilder über den Pressvorgang in einer Böhlingschen Presse hab ich mal als Bilderserie hier eingestellt. Außerem hat B.Hübel mal eine Bilderserie von einem Besuch bei mir hier unter Korbimkrei oder Heieimkerei eingestellt. In den IWF-Filmen mit G.Klindworth über ie Korbimkrei wird die Verwendung der Stader Presse gezeigt. Ich arbeite mit der Böhlingschen, jedoch braucht man dafür Zeit, denn der Honig läuft sehr langsam heraus, hätte man keine schmierigen Finger, so könnte man gutein Buch lesen. Presshonig enthält viele Pollen. Er ist der Mercedes oder den Honigarten.

    Mfg Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)