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Miniplus (12er) Volksstärke im August für Überwinterung

  • Hallo,


    mein erstes Jahr mit Miniplus. Ich möchte gerne mit zwei meiner Minis durch den Winter gehen (zwei Königinnen für Zucht 2017). Dazu habe ich vom Wagner die doppelten Überwinterungsbeuten (die Langen).
    Aktuell füttere ich 1X1 vorsichtig immer mit etwas Pause von 5 Tage, die Bienenmasse sieht meines Erachtens gut aus, vier Waben sind mit Brut, danach kommt Futter/Pollen, der Rest natürlich noch nicht ausgebaut. Sollte ich jetzt Mittelwände ans Brutnest hängen um das legen der Kö nicht zu blockieren, ein einschnüren verhindern? Wieviel Waben sollten Brutwaben sein um das Völkchen durch den Winter zu bekommen. Was ich weiss, dass ich mit 2 weiteren Zargen Futter (12) überwintern sollte, somit denke ich, dass unten alles Brut sein sollte..oder???. Ich habe so ziemlich alles an Lektüre vom Schwarz und co. zum Thema Mini+ dazu finde ich jedoch nichts. grüße Stefan

  • Eine ähnliche Fragestellung hatte ich letztes Jahr, wollte (Ersatz-) Königinnen über den Winter bringen. Ich hatte die Königinnen nach der Begattung in Mini+ und keine Magazine mehr übrig. Wär auch zu spät gewesen zum Umsetzen.


    Mir hatten dann Imkerkollegen gesagt, es sollten mindestens vier Magazine (6-er) für eine Überwinterung sein. Besser fünf...
    Wichtig ist, dass Du langsam einfütterst und immer mal kontrollierst, ob die Königin genug Platz zum legen hat. Ich hatte glaube ich pro Woche etwa 1 Liter Futter gegeben.


    Es hat geklappt, aber es war auch ein warmer Winter.

  • Also bei mir reicht es aus jetzt 3 Brutwaben mit Bienen zu nehmen um noch Überwinterungsfähige Einheiten aufzubauen. Bei dir sind es 600hm und da muss dann doch mehr Masse da sein und auch lieber mehr Futter.
    Teils sitzen die bei mir auf 1-2 Zargen und haben da ihre 3-4 bzw. 6-8 Brutwaben verteilt und darüber kommen dann 2-3 Zargen die mit Futter voll sind.
    Zuviel Futter gibt es bei Minis nicht, da man die direkt für das Teilen in Begattungseinheiten nutzen kann.
    Wenn deine 4 Waben also mit schlüpfender Brut belegt sind, dann passt das sicherlich noch für den Winter.

  • Also bei mir reicht es aus jetzt 3 Brutwaben mit Bienen zu nehmen um noch Überwinterungsfähige Einheiten aufzubauen. Bei dir sind es 600hm und da muss dann doch mehr Masse da sein und auch lieber mehr Futter.
    Teils sitzen die bei mir auf 1-2 Zargen und haben da ihre 3-4 bzw. 6-8 Brutwaben verteilt und darüber kommen dann 2-3 Zargen die mit Futter voll sind.
    Zuviel Futter gibt es bei Minis nicht, da man die direkt für das Teilen in Begattungseinheiten nutzen kann.
    Wenn deine 4 Waben also mit schlüpfender Brut belegt sind, dann passt das sicherlich noch für den Winter.


    Hallo Markus,


    auf wie viele Waben sitzt dann ca. die Wintergugel. Meine Schätzung auf fünf bis sechs? Also eine normale Minizarge? Ich frage deshalb, da ich noch weitere Minis habe in denen ich aktuell Königinnen für Umweiselung im September pflegen lasse. Dort habe ich dann ja auch Brut und-Futterwaben übrig die ich noch zum verstärken nehmen kann.


    grüße Stefan

  • Also bei mir auf 340hm reicht eine bienenbesetzte Zarge aus, hab schon auf 3-4 besetzten Waben überwintert -ist dann aber schon ein wenig riskant.
    Es gibt auch stärkere die dann auch in der 2. Zarge sitzen.


    Wichtig, die Wachsverbauungen zwischen den Zargen/Rähmchen nicht entfernen. Dank falschem Beespace sind die teils überlebenswichtig um ans Futter zu kommen

  • Hallo,


    Mini-Plus sind eine tolle Sache. Wenn man aber nur eine Reserverkönigin überwintern möchte, tut man das in einem Ableger am Sichersten.


    Überlegung:
    Was mache ich mit einem weisellosen Mini im März, wen ich die Kö einem weisellosen VOlk gegeben habe?
    Einen Ableger teile ich auf die anderen Völker auf oder hänge ich dem weisellosen Volk direkt zu. Das Mini auf 24 oder 36 Rähmchen ????


    Minis sind nur was, wenn man eine ganze Anzahl pflegt um sie als Begattungseinheiten als Imkerei im der Imkerei zu betreiben. Sonst ist Geigelei ohne Wert und viel Aufwand.


    Gruß
    Reiner


    PS: Styropor-Minis werden mit 1-5 Magazinen überwintert, je nach Region und Geschmack. Das arithmetische Mittel hat sich bewährt, drei Magazine.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo,


    ich überwintere inzwischen nur mit 3 Zargen im MiniPlus. Bei 4 oder 5 Zargen hat sich immer zuviel Schwitzwasser im Stock gebildet (Kunststoffbeute).
    Konnte da bisher keine Nachteile feststellen.


    Gruß
    Imker


  • Überlegung:
    Was mache ich mit einem weisellosen Mini im März, wen ich die Kö einem weisellosen VOlk gegeben habe?
    Einen Ableger teile ich auf die anderen Völker auf oder hänge ich dem weisellosen Volk direkt zu. Das Mini auf 24 oder 36 Rähmchen ????


    Aber Reiner, selbst wenn man nur 1 Mini hätte könnte man es doch im Einzuweiselnden Volk auslaufen lassen und hätte dann eine richtige Frühtrachtgranate :wink:
    Bei mir wird dazu z.B. bei 3 Zargen die Zarge mit der Königin genommen und dem Empfängervolk aufgesetzt, die Altkönigin aus dem Empfängervolk wandert dann in die restlichen 1-2 Zargen MiniPlus.



    Minis sind nur was, wenn man eine ganze Anzahl pflegt um sie als Begattungseinheiten als Imkerei im der Imkerei zu betreiben. Sonst ist Geigelei ohne Wert und viel Aufwand.


    Geigelei und etwas mehr Aufwand kommt hin, aber ohne Wert ist es nicht, spätestens wenn das einizige Wirtschaftsvolk weisellos wurde und im März keine Königinnen zu bekommen sind.
    Die Imker müssen doch ihren Spieltrieb ausleben können und in deinem Buch beschreibst ja die MiniPlus, somit wird sich jeder mit 2 Dadantvölkern auch die Minis dazu stellen, Werbung machst ja für die Minis :p:liebe002:

  • ...Geigelei und etwas mehr Aufwand kommt hin, aber ohne Wert ist es nicht...


    Klar ist es Geigelei, aber schon die strikte Trennung von Wirtschaftsvölkern und Begattungseinheiten ist sehr praktisch! Im Frühjahr habe ich frei verfügbare Reserveköniginnen und dann im Mai sofort ausreichend große Begattungseinheiten - alles ohne ein WV zu schwächen oder aufzugeben. Und dann im Herbst werden die Minis wieder zusammengestapelt - auch ohne die Verlockung dann doch wieder ein WV daraus zu machen.
    Wer mehr macht, der spielt halt ein bisschen...


    Gruß Jörg

  • Klar ist es Geigelei, aber schon die strikte Trennung von Wirtschaftsvölkern und Begattungseinheiten ist sehr praktisch! Im Frühjahr habe ich frei verfügbare Reserveköniginnen und dann im Mai sofort ausreichend große Begattungseinheiten - alles ohne ein WV zu schwächen oder aufzugeben. Und dann im Herbst werden die Minis wieder zusammengestapelt - auch ohne die Verlockung dann doch wieder ein WV daraus zu machen.
    Wer mehr macht, der spielt halt ein bisschen...


    Gruß Jörg


    Hallo Jörg,


    das "Stapeln" wie machst Du das genau. Ich will ja nur mit den 12er über den Winter und habe noch Minis die ich in den Wagner Überwinterungsbeuten vereinigen möchte (In den Minis sind aktuell Königin zur Umweiselung geparkt die bei den nächsten schönen Tagen in den Wirtschaftsvölkern gehen). Also wo sollten Brutwaben sein. Nur in der ersten Zarge oder auch in der Zweiten. Bei den 12er sollten bestimmt doch auch die Hinteren Rähmchen auf der Zarge Futter sein. Ich habe diese Idee:
    Erste+Zweite Zarge ca. 4-5 Waben mit hauptsächlich Brut (vorn am Flugloch), Rest Futterwaben
    Dritte Zarge komplett Futterwaben


    Oder nur Brut in der untersten Zarge. Darüber alles Futter. da es mein erstes Mini-Jahr ist, bin ich mit der optimalen Anordnung überfordert.
    Bin auch etwas vorsichtig, da sich in einer der Miniplus (12er) eine Dame aus Baltrum befindet und ich diese noch mit Futterwaben verstärken muss.


    gr. Stefan