Segeberger Wanderboden

  • Ich habe da mal eine Frage zu den verschiedenen Böden der Segeber Böden.
    Es gibt ja massenhaft unterschiedliche Böden, Normal, Flache, Hoch, Varoa .... zu fast allen findet man verschiedene Informationen.
    Anders sieht es da aus mit den Wanderböden.


    Die Böden sind relativ hoch und haben einen sehr großen Trommelraum und ein Flugloch mit 8 mm Höhe.
    Da ergaben sich zwei Fragen, erstens muss man bei diesen eine Bausperre einsetzen? Das Flugloch mit 8 mm Höhe hat zwar den Vorteil das es Mäusedicht ist, jedoch ist die Frage ob es Überhaupt ausreichend groß ist. Alle anderen Böden habe eine Fluglochhöhe von ca 2,5cm

  • Hallo Rubirot,
    der hohe Boden sollte( möglichst) immer mit Bausperre betrieben werden. Ohne Bausperre gibt es reichlich Naturbau (in der Regel Drohnen) der zusätzlich zur Freude es Imkers meist nicht an die vorhanden Rähmchenrichtung angebaut wird sondern in einem Winkel ( z.B. 40 grd) zum Fluglich, natürlch über mehrere Rähmchen hinweg. Beliebte Arbeit vor dem Einfüttern diese Wild-, Wirr-, Freibau zu entfernen.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Ok, das habe ich vermutet, aber die 8 mm Fluglochhöhe haben mich ein wenig Stutzig gemacht. Zum rein und rauskommen sollte es ja lange ausreichen, aber dann nur eine Biene zur Zeit. Der Mäuseschutz ist zwar interessant aber ich bin mir nicht sicher ob der wirklich das ganze Jahr über benötigt wird.

  • Hallo, ich würde solche Böden nicht kaufen. Ich habe ein paar davon und finde sie nicht so toll.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Drei Imker - fünf Meinungen:


    Ich arbeite nur mit hohen Böden, bilde mir ein, dass es eine gewisse schwarmmindernde Wirkung hat und habe niemals eine Bausperre benötigt. Wildbau gab es im unteren Bereich nicht. Es gibt Wanderböden oder sog. Hochbodenrahmen, die auf die normalen Böden aufgesetzt werden. Ich habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.


    Zur Situation: DNM 1,5 - ähnlich Dadantbetriebsweise mit Schied; Frühjahr/Sommer 6 bis 8 Waben inkl. Drohnenrahmen, Schied, dann freier Raum; August Auffüttern - Zarge bis auf max. 11 Waben gefüllt; so überwintert.


    Zum Flugloch gab es niemals ein Problem mit rein oder raus...


    Probier's aus ....


    Rainer

  • Hallo,
    ich nutze überwiegend den alten (flachen) Segeb. Wanderboden. Mit Wildbau gab es nach unten selten Probleme. Das änderte sich mit der
    Umstellung auf die Betriebsweise mit nur einem Brutraum vor drei Jahren. Vermehrt kam es zu wildem Drohnenbau in den Boden, dieses
    Jahr war es dann heftig. Im Winter werden Bausperren zusammengetackert, sie lassen sich aus dünnen Sperrholzplatten in Streifen geschnitten
    und ein paar Leisten schnell selber herstellen.


    LG
    Frank

  • Ich benutze die Böden ganz gerne, das Flugloch reicht allemal, und bei einräumiger Betriebsweise braucht man ihnen keinen Drohnenrahmen zu geben, das ist dann der Wildbau, den man leicht entfernen kann, wenn man will. Nicht sehr stabil ist das Plastik-Bodengitter, das wurde mal von einer Ratte zernagt und das Volk war im Frühjahr stark geschädigt.
    Gruss, Jan

  • Wir benutzen auch seit vielen Jahren die alten Wanderböden und hatten noch nie Probleme mit Wildbau im Boden ausser mal bei zu starken Sammelbrutablegern, die zu spät erweitert wurden. Der Vorteil ist, wenn sie Raum brauchen ist unten noch Platz ;-)
    Wir wandern mit unseren Völkern im Umkreis von max.50 km da haben die Bienen im Boden ausreichend Luft - auch wenn wir bei sehr warmen Wetter die Völker umstellen.
    Das Flugloch ist voll ausreichend und wenn wir Kunstschwärme gebildet haben können wir sie super einschlagen - einfach die 3kg Bienen in die Bodenmulde kippen, Zarge mit MW drauf und fertig! Das geht bei den flachen Böden nicht.