Optimale Befeuchtungsmethode für DIB Gewährverschlüsse

  • Hallo liebe Gemeinde!


    Ich wollte mal nachfragen, was ihr jeweils für die optimale Befeuchtungsmethode für die Gewährverschlüsse haltet, bzw. wie ihr dabei vorgeht.
    Ich denke das Problem ist bekannt, wenn sie zu nass sind halten sie nicht und der Kleber is weg, wenn sie zu trocken sind halten sie auch nich und nachfeuchten funktioniert auch nicht wirklich.
    Jetzt wollte ich einfach mal nachfragen, was es für Möglichkeiten gibt um die Etiketten einfach, schnell und Gründlich zu befeuchten.

    Ich bin gespannt!

    Liebe Grüße,
    Luis

    Einer von den Drei 19-jährigen Jungimkern! ... Instagram mit tollen Bildern: (Auch ohne Account) Klick :)

    Unsere Völker erzeugen ca. 1t Honig pro Volk pro Jahr, machmal auch pro Tracht.

  • Würde mich übringens immernoch interessieren, wie ihr das macht.
    Tupfen? Wischen? Rollen?

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  • Hallo luis

    Als ich noch mit DIB-Etiketten arbeitete, habe ich die besten Erfahrungen mit dem sog "Etikettiermeister"

    gemacht. Schau mal, die gabs früher mal bei bivo oder auch den anderen Anbietern.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Man kann ein Schwammtuch richtig nass machen, und da das Etikett mit den Fingern draufdrücken. So mach ich es (heißt nicht, dass es die optimale Methode ist). Ich finde es funktioniert gut. Mein Lehrbeauftragter vom Honigkurs legt die Etiketten auf einen Teller mit Wasser (also richtig feucht8o).


    Ich hoffe ich konnte helfen

    Micha

  • Hallo


    ich lege die Etiketten mit der bedruckten Seite auf ein feuchtes Schwammtuch. Dann bestreiche ich die Kleberseite, ohne sie vorher anzufeuchten mit einem Pinsel dünn mit dick angerührtem Tapetenkleister. Dann klebe ich das Sechseck passend auf den Deckel, klappe das eigentliche Etikett nach unten und schiebe es in die richtige Position. Alles sauber andrücken, trocknen lassen, fertig.


    Viele Grüße

    Friedrich

    Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht läßt. (Albert Schweizer)

  • Teller mit richtig richtig heißen Wasser. Kochend heiß. DIB Deckel und der Aufkleber ist trotzdem eine unwürdige Geschichte. Die halten erst dann bombig, wenn sie ab sollen, sie aber ein gutmeinender Kunde in die Spülmaschine gepackt hat. Ich glaube inzwischen, das ist so ein interner Witz beim DIB.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich lege meine Verschlüße in ein Wasserbad, altes Backblech da gehen so 6-8 rein und klebe sie dann auf.


    Der Deckel ist allerdings eine Zumutung

  • Früher habe ich ein Befeuchtungsgerät mit kleiner Walzeim Waserbd genommen: Etikett über die nasse Walze gezogen und aufgeklebt.

    Die heutigen Etiketten kleben dann aber nicht, so dass ich jetzt eien Schwamm in eine tiefen Teller mit Wasser lege und dann das Etikett ganzflächig auf den schwamm drücke, dann ans Glas es klebt gut. Also gleich richtig grade anklben und dann mit einem geschirrtuch andrücken. Klebt das Sechseck auf dem deckel nicht richtig, dann nach kuezer Zeit entweder mit dem nassen Finger nochmal anfeuchten und andrücken. Oder mit dem Klebstift Klebe darunterbringen und andrücken. Dieser Aufwand,weil das heutige Papier etwas sperrig ist und der Kleber verhältnismäßig viel Nässebraucht, nervt mich dann doch immer wieder. Was hilft es, ich kann es nicht ändern.

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Dieser Aufwand,weil das heutige Papier etwas sperrig ist und der Kleber verhältnismäßig viel Nässebraucht, nervt mich dann doch immer wieder. Was hilft es, ich kann es nicht ändern.

    Hat sich schon mal jemand von euch beim DIB darüber beschwert?

    Ist ja schon komisch, wenn sich - den Beschreibungen nach - doch einige ärgern und genervt sind, aber das so bleibt. Bei anderen Etiketten würde man ja auch den Hersteller wechseln, aber diese gibts ja nur vom DIB. Nachdem man dort aber fürchten muss, dass genervte Gewährverschlusskleber dann deshalb auf Neutralglas umsteigen, müsste man doch ein Interesse an einer Verbesserung haben. Ich denke, dass die Abgaben für die Gläser und Etiketten doch auch einen ordentlichen Anteil bei den Einnahmen bringen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Ich nehm auch einen Schwamm, den ich in eine kleine Schüssel randvoll mit Wasser lege. Der muss aber richtig voll mit Wasser sein.

    Etikett mit sanftem Druck über den Schwamm streichen, bis die Unterseite schön mit Wasser voll ist, dann aufkleben und mit feuchten Fingern (hat man dabei eh) positionieren und glatt streichen.

    Beim Deckel halte ich mich nicht mehr lange mit dem Naß-Aufkleben auf, da nehme ich gleich einen Pritt-Stift.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Hallo,


    ehrlich gesagt, verstehe ich nicht warum man sich da so schwer tut. Hier mal meine Vorgehensweise.


    -Auf den Deckel kommt Uhu-Pritstift.

    -Der Gewährstreifen wird über den Etikettier-Fix (gibts in jedem Imkerzubehörladen) zwei mal gezogen.

    -Als erstes den GWS am Deckel fixieren.

    -Das Glas so drehen, dass das Ettiket von mir wegschaut-Glasrücken zu mir.

    -Die Hände so, dass die Daumen hinter dem Glas sind, und mit den (8) Fingern das Ettiket an das Glas und seitlich wegziehen.

    -Durch den Blick von oben, kann man justieren, dass der Gewährstreifen gerade ist.


    Das ist natürlich wie vieles im Leben Übungssache. Aber ab dem dritten Glas, geht das eigentlich razfaz. Nötige Ruhe und Gelassenheit vorrausgesetzt.


    Gruß,


    Tom

  • Bei mir ists eine Platikschale, die ich mit kaltem Wasser (1-2cm) fülle. Lege die Etiketten dann mit der Klebeseite auf die Wasseroberfläche. Wenn das Etikett anfängt, sich einzudrehen nehme ich es raus und klebe es auf das Glas indem ich es mit einem trockenen Tuch andrücke.

    Klappt bei neuen Deckeln gut, bei gebrauchten klebe ich mittlerweile wenn nötig mit Klebestift nach.

  • Hallo,

    ich bin mit meiner Technik jetzt zufrieden...auch für die Deckel !


    Ich habe einen Schaumstoffstreifen in der Größe einer Kunststoffschale mit hochgezogenen Rand liegen.

    Dann fülle ich Wasser bis zum Rand ein indem ich das Wasser auf den Streifen gieße. Nun lege ich den

    ersten Gewährverschluß (natürlich mit der Klebefläche nach unten) flach auf den nassen Streifen. Beim ersten

    Gewährverschluß warte ich vielleicht 5 Sekunden, dann wird er nur an den Deckel gedrückt.

    Der nächste wird schon beim Wegnehmen des 1. auf den Schaumstoff gelegt, dann brauche ich also nicht mehr

    zu warten. So geht das weiter, parallel: befeuchteten wegnehmen-neuen auflegen...

    Die gehefteten Streifen rollen sich nach oben und werden also abrollend aufgeklebt. Ich mach das immer für

    jeweils 6 Gläser, das hat sich bewährt. Den Teil auf dem Deckel muss ich manchmal nochmals andrücken aber

    er klebt.

    Da ich meine Gläser als Pfandgläser anbiete, also viele, auch fremde Gläser zurückbekomme, ärgere ich mich

    über zusätzliche Klebstoffe von Imkerkollegen !


    mfg

    hartmut17