Gelöste Oxalsäure Verdampfen?

  • Hallo.


    Also wenn der Varromor verstopft!! Einfach die Düse größer bohren.

    Ich habe 2 Varromor.

    Einen selbst gebauten und einen gekauften.


    Beide funktionieren super.

    Nach gebrauch spüle ich einfach mit Wasser einen kompletten Behälter durch und schütte den rest raus.


    Bei dem selbstgebauten Varromor habe ich die Bremsleitung vorne einfach zugedrückt und mir einem Metallsägeblatt von oben einen Schlitz ins Rohr gemacht.

    Dampfdruck ist mehr wie genug da.

    Der Brenner läuft während der Behandlung auf vollgas.


    6 - 7 Windungen sollte der Varromor schon haben. Sonst genügt die Hitze nicht und das Gemisch wird vorne rausgepumpt.


    Gruß Udo

  • Langzeiterfahrungen hinsichtlich der Wirksamkeit hast du auch?


    Bei mir funktioniert es nach den bisherigen, in der Summe 75, Bedampfungen gut.

    Die gemischte Löschung ist noch nicht aufgebraucht und die OX ist gelöst, milchig im Alk - Wasser Gemisch.

    Mein Varromor hat nur 4 Windungen und ich meine, dass die Temp. ordentlich ist, da

    • die vier Windungen glühen, somit
    • ordentlich Dampf erzeugt wird


    Was jetzt bleibt, ist die Hoffnung, dass sie auch gewirkt hat. Vermutlich hätte ich erst nur einen Teil der Völker mit dem Bedampfen behandeln sollen und die Übrigen nach konventioneller Methode, um einen etwaigen Verlust wenigstens wieder in den Griff zu bekommen.

  • Mit der Verpuffung habe ich nicht auf die Sprühflasche angespielt, sondern auf den Varomor allgemein, wenn man Petroleum als Träger verwendet, so wie sich das bei dem in dem Video verwendeten Mittel (ich vermeide hier mal das böhse A-Wort:wink:) bewährt hat.


    Was ist wenn die Dampfwolke zum Brenner hin zieht...???

    Evtl. bis in die vernebelte Beute schlägt...???

    Gut..., wäre dann wohl varroafrei...

  • Hallo Anni,

    vielen Dank für Deine Nachricht! So wie Du schreibst ist meine persönliche Wunschvorstellung. In der Summe habe ich ja jetzt schon einiges reingeblasen. Pi mal Daumen landet bei mir jedesmal 0,7gr ox in der Kiste. Die unteren Rähmchenträger sind allesamt weiß!


    Es wurde neun mal behandelt (3-4 TAge) und es gibt immer noch Windeln, bei welchen nach dei Tagen 20-30 Milben liegen. Schon alleine die Konzentration an Qxalsäure im Stock, müsste dafür sorgen, dass Ruhe ist. So lange zu behandeln bis die Völker clean sind, ist absolut indisutabel

  • Kann man das Amitraz mit dem Ding auch überhitzen?

    Dafür ist der ja eigentlich gedacht. Und wenn das da kein Problem ist, wurde es wohl auch nicht berücksichtigt. Könnte für OX also ungeeignet sein. (Auch wenn man den Umsatz mit solchen Trends und entsprechend leichtgläubiger Zielgruppe ("is öko, kann also nur gut sein") natürlich gern mitnimmt.)


    Das OX bleibt ja nach der Sublimation noch eine Weile im mehr oder weniger erhitzten Rohr und wird dementsprechend mehr oder weniger weiter erhitzt.

    Kommt da dann überhaupt noch das OX-Sublimat vorne raus, oder hat sich das bereits bei den evtl. zu hohen Temperaturen schon zerlegt?

    Evtl. hat wer mit Ahnung von Chemie eine Idee, wie man den austretenden Nebel einfach prüfen könnte, ob das noch OX, oder schon zerlegt ist...?

  • Ja,

    Genau so wie beim Pfännchenverdampfer bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ein zig-faches Bedampfen nicht den Sinn und Zweck erfüllt.


    "OS wirkt nach" funktioniert leider nicht zuverlässig, oberhalb einer gewissen Volksbelastung scheinen die Varroen nicht zuverlässig genug zu sterben.


    Im Nachbarfaden "Vermehrungsgeschwindigkeit..." stand eine Erklärung:

    [...]

    Die mittlere Zykluszeit ist aber relativ uninteressant. Bei einer Blockbedampfung mit einer Pause von 7 Tagen erwischt man den größten Teil der Jungmilben. Bei einer angenommenen Wirksamkeit von 80% werden die 60% Jungmilben also auf 12% reduziert. Die Altmilben dagegen werden im Sommer kaum reduziert, da sie zu schnell wieder in der Brut sind. Wenn man einfach einmal eine Wirsamkeit von 30% annimmt, werden die Altmilben von 40% auf 28% reduziert. Insgesamt werden die Milben dann auf 12%+28%=40% reduziert. Zusammen mit dem Vermehrungsfaktor von 2,5 erhält man 40%*2,5=100%, also keine Reduzierung! Man bremst mit einer Blockbehandlung mit 7 Tagen Pause im Sommer also die Milbenentwicklung, bekämpft die Milbe aber nicht wirklich effektiv. Im Sommer sollte deshalb ein Abstand von 3-4 Tagen eingehalten werden; jedoch ist auch dann die Blockbehandlung keine hocheffektive Methode

    Das musste ich an einem Volk nachvollziehen, das infolge meines Fehlers eine sehr hohe Milbenbelastung hatte. Der Versuch, per fortlaufender Oxalsäure-Blockbehandlung die schlüpfenden Milben zu erwischen, scheiterte auch an dem großen Brutnest mit dem das Volk gegen die Varroa anbrütete. Der tägliche Totenfall lag nach 27 Tagen im Median bei 150 Milben.

    Nach Ausschneiden aller Brut war die Behandlung rasch hinreichend wirksam.
    Diesen Sommer fielen im betroffenen Volk über 6000 Varroamilben, der Median meiner neun Völker betrug 750.
    =>Gelernt: eine frühere Brutpause (per TBE oder AS Behandlung) wäre für Bienen und Imker sinnvoller gewesen.

    Varroa-OS_clip.jpg

  • Auch wurde davon berichtet, dass man keine Unruhe feststellt. Ich stelle fest, dass nach der Behandlung erstmal 100-200 raus kommen und besoffen vor dem Flugloch rumfliegen.

    Also ich habe dazu in mehrfachen Versuchen festgestellt, dass massive Unruhe entsteht wenn man Thymol, wie in der ursprünglichen Rezeptur vorgeschlagen, dazu mischt. Nimmt man nur Alkohol, evtl. mit Wasser und Oxalsäure entsteht keine Unruhe.

    Wenn ich die Hinweise aus Russland bzw. aus der Ukraine richtig verstehe, dann ist diese Unruhe aber gewünscht und verstärkt die Wirksamkeit.


    Zum anderen bin ich nun endgültig dazu übergegangen, die Düse mit der Langmutter wegzulassen, dann klappt das mit dem kontinuierlichen, sichtbaren Dampf wunderbar. (Die Frage ist dabei allerdings, ob diese Wolke auch die gleiche angestrebte Wirkung besitzt)

  • Kommt da dann überhaupt noch das OX-Sublimat vorne raus, oder hat sich das bereits bei den evtl. zu hohen Temperaturen schon zerlegt?

    Schaust du hier, Beitrag 56:

    Bedampfen




    Evtl. hat wer mit Ahnung von Chemie eine Idee, wie man den austretenden Nebel einfach prüfen könnte, ob das noch OX, oder schon zerlegt ist...?

    Geht eben nicht bzw. nicht einfach: Dazu müsste man den Dampf während der Analyse ständig auf der Austrittstemperatur halten. Und eben: Wenn diese Temperatur 157°C oder gar mehr betragen würde, könnte sicher keine Biene im Dampfstrom überleben. Das aber tut sie, selbst wenn sie dicht mit OS bestäubt ist.

    MfG Wolfhard

  • Der Dampf wird ja direkt beim Austritt mit kalter Luft vermischt...

    Temperatur sagt da dann doch eher weniger, oder...?


    Bei welcher Temperatur die OX nun tatsächlich zerlegt wird is ja nich direkt die Frage, vielmehr ob diese Temperatur im Röhrchen an einer Stelle an der die Sublimation komplett abgeschlossen ist, also keine Wärmeenergie mehr in die Sublimation umgewandelt werden Kennung die OX weiter erhitzt wird, noch weiter erreicht wird...?


    Wenn ich von den schlecht bis nicht wirkenden Blockbedampfungsexcessen höre, würde mich das schon interessieren...

  • Hallo zusammem.

    Habe mir auch einen Varroma gekauft.Hatte auch die hier schon erwähnten schwierigkeiten.

    Habe folgente Änderungen durchgeführt.

    1.Rohr um 15 cm gekürzt.

    2.Düse auf 2mm aufgebohrt.

    3.Schutzgitter vorne mit Dosenblech umwickelt 5cm

    4.Pumphub auf 1g eingestellt.

    Jetzt ist alles gut.