Gelöste Oxalsäure Verdampfen?

  • Also die Gaskartusche mit dem Gasgemisch " C 200 " währe das optimale Gemisch
    für den Winter !

    Danke für die sehr guten Infos. Auf Empfehlung eines Imkerkollegen hatte ich auf der Bucht Gaskartuschen gemäss angehängtem Bild bestellt (Typ 200). Diese funktionieren mE. sehr gut mit dem Varomor (und auch mit dem Verdampfer des Kollegen) und haben mich/uns bis jetzt im eisigen Winter der Schweiz nicht im Stich gelassen (ich habe keine Verbindungen zum Anbieter oder Hersteller der Kartuschen).


    Grüsse,

    Chris.

  • Mein Varromor macht komische Sachen derzeit. Ich muss mehrere Hübe geben, damit überhaubt Dampf vorn rauskommt. Bis zu 20 habe ich teilweise gezählt.

    Das irre, wenn ich die Leitung mit Spiritus ausspüle, kommt nach jedem Hub ein ordentlicher Strahl, weshalb ich davon ausgehe, dass die Leitung nicht dicht ist.

    Wenn der Varromor läuft, glühen die vier Windungen, bislang lief es ja auch gut.

    Gestern jedoch habe ich die Behandlung wegen vorgenanntem abgebrochen.


    Kennt jemand das Phänomen und kann mir eine Empfehlung zukommen lassen?


    Gruß an alle!

  • Kennt jemand das Phänomen und kann mir eine Empfehlung zukommen lassen?

    Heb die Düse mal in Wasser, wenn es blubbert kommt Gas = zu heiß! Dann mal kurz mit Gas anglühen für wenige Sekunden und danach runter stellen. Ist ein schmaler Grad.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Kennt jemand das Phänomen und kann mir eine Empfehlung zukommen lassen?

    Heb die Düse mal in Wasser, wenn es blubbert kommt Gas = zu heiß! Dann mal kurz mit Gas anglühen für wenige Sekunden und danach runter stellen. Ist ein schmaler Grad.

    Vielen Dank für deine Ausführungen.

    Ich verstehe leider nicht, was ich machen soll.

    Die Düse ins Wasser tauchen, wenn es blubbert, ohne die Pumpe zu ziehen, zu heiss, weil dauerhaft Gas ausströmt.

    Was soll ich für einige Sekunden mit Gas anglühen, die Düse?

    Welcher Umstand ist der schmale Grad?


    Danke nochmal..

  • nochmal gelesen, verstanden!!;))


    Danke!

    Ich probiers gleich heute Abend aus.

  • In der Tat, hat die Temperaturregelung nach unten einen sauberen, ordentlichen Dampf gebracht. Aber wie du schon schriebst Mc Fly , Temperatur runter, dann läuft es.

    Letztes Jahr keine Verluste, hoffe, dieses Jahr auch nicht.


    Besten Dank für die Info.

  • Ich stoße eben auf das selbe Problem:

    Es kommt kein Dampf, aber es kommt heiße Luft! Also ist nichts verstopft

    Temperaturregelung bringt irgendwie gar nichts.

    Ich denke, es ist die Oxalsäure, welche bei der Kälte wieder in die kristalline Form geht, hier hat auch kein "Mützchen" geholfen

    Beim Reinigen mit purem Alkohol nämlich kommt mächtig Dampf
    Ebenso sollte man auf eine gut gefüllte Gaskartusche achten. Im Gegensatz zur Beschreibung, dass man die Kartusche bis zuletzt gut nutzen kann kommt nämlich ebenfalls kein Dampf, wenn die Kartusche fast leer ist.
    Ich ärgere mich die letzten Tage mächtig mit meinem Gerät rum (Burgess Insect Fogger) und wollte es gestern am liebsten an die Wand schmeißen.

    Wenn man nicht 100% sicher ist, dass es genügend Dampf abgibt, dass die OS nicht wieder kristallisiert usw.... dann habe ich kein gutes Gefühl

    Ich möchte meine Bienen aber mit gutem Gefühl behandeln und mit der Sicherheit, dass das, was ich mache auch richtig funktioniert.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Hallo Anni!


    Ich kann gut nachvollziehen bzw verstehe, was du meinst.

    Muss dazu sagen, dass ich selbst bei der Sublimierung mit OXSlösung noch Anfänger bin, allerdings seit Mitte Sommer beobachten konnte, wie sich die Witterung auf diese Art von Behandlung auswirken kann. Im Sommer war es egal, welche Temperatur die Lösung hatte, denn bei der Fahrt zu den Bienenständen wurde es im Auto von alleine genug warm. Ebenso die Gaskartuschen hatten es einfach. Kaum aber rückte der Herbst näher, folgten neue Erfahrungen, weil der Fogger irgendwie verrückt spielte. Die Gaskartusche wird plötzlich nicht mehr komplett leer (ich hab der Sache Abhilfe verschaffen und mir einen Flammerkopf dafür besorgt, mit dem ich den Smoker dann anzünden werde) und die Anheizzeit anfangs, sowie die abzuwartenden Sekunden zwischen den Pumpstößen, erhöhten sich. Auch wenn das alles nur minimale Veränderungen sind, am Ende passte es dann doch wieder. Klar sind die tieferen Temperaturen ausschlaggebend.

    Weiters mache ich jüngst vor einer Behandlungsrunde nicht nur am Ende des Tages eine Alkoholspülung, sondern auch davor, also bevor angeheizt wird.

    Die OXlösungen werden warm gehalten, und mit der mitgelieferten Isolierungshülle bei den Bienen temporär etwas geschützt.

    Auch die Beobachtung der erhitzten Spule, das Geräusch und der Druck am Pumphebel bzw. der Sound des richtig ausgeführten Pumpstoßes gehört wohl auch dazu.

    Also ich ärgerte mich auch schon mal mit dem Fogger herum, aber da waren nur kleine Dinge zu berücksichtigen, damit es wieder klappte. Hoffe dir da irgendwie eine Anregung gegeben zu haben. Viel Erfolg!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Wenn man den Fogger und auch den Varomor benutzt, muss man seine Sinne bemühen und genau zuhören. Dann weiss man, ob er funktioniert (hat) oder nicht.

    Ganz problemlos funktionieren diese Geräte eben nicht. Aber wenn sie funktionieren, ist die Wirksamkeit gegeben.

  • Das sage ich mir auch immer. Wenn dann mal nicht das Dampfgeräusch kommt wie erwartet muss man halt nochmal pumpen.


    Besser als Anni kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen:

    Zitat
    Ich möchte meine Bienen aber mit gutem Gefühl behandeln und mit der Sicherheit, dass das, was ich mache auch richtig funktioniert.

    Das Resultat sehen wir dann oft erst im Frühjahr.


    Liebe Grüße Bernd

  • Ganz problemlos funktionieren diese Geräte eben nicht. Aber wenn sie funktionieren, ist die Wirksamkeit gegeben.

    Sicher gegeben?

    Das Resultat sehen wir dann oft erst im Frühjahr.


    Mitunter auch bereits acht Wochen nach der vermeintlich wirksamen Behandlung (bei Brutfreiheit), auf der Windel und in der Kiste.

    Die Windel zeigt den spontanen Milbenfall aus dieser Zeit.
    Mein Eindruck ist, dass die "feuchte Sublimation" nicht verlässlich genug funktioniert, daher werde ich diese Methode nicht in meinen Behandlungsplan einführen.

  • Das Dampfgeräusch ist das eine, aufsteigender Dampf aus der Beute (für mich) das zweite Signal, dass es ausreichend funktioniert hat und der Dampf in alle Winkel der Beute gedrungen ist. In meinen ersten Versuchen kam oft nur etwas Dampf, anschließend kaum Milben auf den Windeln.


    Nach einigen kleinen Änderungen (vor allem dem Erwärmen der OXS-Lösung und dem Abkleben der Heizspirale mit durchlöcherter Aluminiumfolie zur Wärmehaltung) treten nun ordentliche Dampfschwaden aus den Beuten, sowohl unten am Boden über dem Varroaschieber als auch an den übrigen kleinen Ritzen zwischen Zarge und Boden bzw. Deckel. Anschließend war der Milbenfall auch signifikant höher, ich gehe nun von entsprechender Wirksamkeit aus.