Gelöste Oxalsäure Verdampfen?

  • Golem meinst du mit Gasstabilität, das die Kristalle einfach sehr lange in der Luft schweben? Das liegt nicht am Gerät, sondernn ist ein effekt der bei allen Geräten auftritt welche ein Gas durch die Sublimationskammer befördern. So mit wird die Bildung größeren agglomeraten verringert und die kleinen Teile schweben einfach länger. Das geht dann in die Richtung Aerosolbildung. So wurde es z.B. in der UdSSR gemacht. Aerosolmerzeugen und dann einblasen.

  • Am einfachsten geht m.E. die Methode mit der Shisha-Kohle. Auf Oberträger eine z.B. kleine Fliese zwecks Temperaturschutz. " 2g Oxalsäure in Pulverform oder fest in Flaschendrehverschluss aus Metall ohne Kunststoff o.ä. (Kupferrohrendkappe). Shisha-Kohle auf alte Untertasse und anzünden. Wenn durchgeglüht, die Untertasse mit Shisha-Kohle auf Fliese und auf die Shisha-Kohle die Metallkappe gefüllt mit der Oxalsäure. Deckel zu und eine Stunde später die ganze Mimik rausholen.

  • Das ist doch eher eine Spielerei für eine Handvoll Völker. Golem ist ja 3 stellig und für solche Einsätze muss man eben bessere Wege finden.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Golem : wie lange braucht man beim Varomor pro Volk? Ich nutze den Sublimox und brauche ca. 8min pro Stand für das erste aufheizen und dann 1min pro Volk (ca. 15-30 sec sublimieren und dann noch einmal ca. 30sec. für das erneute aufheizen). Ich bin damit zufrieden, aber halt neugierig bezüglich dem Varomor, vor allem wieso mit Alkohol und wieso steht in der Beschreibung mit Thymol?!? Wird mit dem Varomor über das Flugloch verdampft oder so wie beim Sublimox empfohlen über ein Loch im Deckel (wenn der beespace im Deckel ist ...)?
    Wenn das Flugloch zu ist, steht der OX Staub auch beim Sublimox noch Minuten später in der Beute. Ist das bei anderen Verdampfern nicht so?

  • Der Varromor wird über das Flugloch oder den Bodenschieber eingeführt. Aufheizzeit dürfte einmal bei ca 5 Minuten liegen und dann kann man Ihn im Dauerbetrieb benutzen. Thymol finde ich nicht so prickelnd und habe es weg gelassen und dafür etwas mehr Oxalsäure eingemischt - Funktioniert hervorragend.
    Ich habe das Gefühl, dass das mit dem geschlossenen Flugloch ein wenig Glaubensfrage ist. Ich habe Eigenbauböden die mit dem Bodenschieber nicht wirklich dicht werden und auch das Flugloch lasse ich offen, ich konnte noch keine negativen Erfahrungen deswegen machen. Der Dampf bleibt auch einige Zeit in der Beute stehen, wie lang genau habe ich nicht gemessen um ehrlich zu sein.


    Sollte man sich den Varromor kaufen - bitte vorher beim Händler anfragen welche Version es ist. Es werden anscheinend 2 Versionen vertrieben, einmal eine mit 2 und eine mit 4 Wendungen, die Version mit 2 Wendungen kann die gelöste Oxalsäure nicht genug aufheizen um einen Dampf zu generieren.

  • Hallo Udo,


    das ist die Beschleunigerbenzinpumpe vom Lada.
    Wird hier in Deutschland für knapp 17 Euro gehandelt.


    Gruss
    Ulrich

  • Sollte man sich den Varromor kaufen - bitte vorher beim Händler anfragen welche Version es ist. Es werden anscheinend 2 Versionen vertrieben, einmal eine mit 2 und eine mit 4 Wendungen, die Version mit 2 Wendungen kann die gelöste Oxalsäure nicht genug aufheizen um einen Dampf zu generieren.[/QUOTE]



    Hallo
    Kann man das denn äußerlich erkennen oder nur auf Anfrage?
    Gruß

  • Schon klar das man es sehen kann, nur auf den Abbildungen nicht zu erkennen.
    Und die Händler kommen leider nicht aus Deutschland, aber gut.
    Du schreibst es gäbe Selbstbauten vom Varomor auf YouTube zu sehen.
    Was muß ich den in die Suche eingeben um sie zu finden?
    Danke für die Mühe.
    Gruß Jakob

  • Hallo Golem,


    danke erstmal für dienen Testbericht. Da ich auch mit dem Varomor liebäugle, v.a. wegen seiner Unabhängigkeit von Elektrizität und der Schnelligkeit der Behandlung, hab ich mir die englische Beschreibung durchgelesen und bin auf folgende Passage gestossen:


    (...)In autumn in the absence of brood in the nest of bees, treatment with working solution number 3 must not be hold.


    In der Tabelle der Broschüre ist die solution/remedy no. 3 als Kombination von Oxalsäure und Thymol gelistet.


    Wenn ich nicht völlig aufm Schlauch stehe, sagt der Hersteller, dass in der brutfreien Zeit im Herbst keine Oxalsäure mit dem Varomor verdampft werden darf. Gibt es aus deiner Sicht einen nachvollziehbaren Grund für diesen Hinweis? Bezieht er sich evtl. nur auf die Kombination von OX und Thymol?


    Frage Nr. 2: Du schreibst, dass pro Bedampfung 0,24 g Oxalsäure eingebracht wurden. Also rund acht mal weniger als z.B. die für den Varrox empfohlene Menge. Bei gleicher oder sogar besserer Wirksamkeit? Die sonst getesteten/empfohlenen OX-Mengen bewegen sich ja in etwa zwischen 1 und 2,5 g...


    Danke für deine Antwort,


    Grüße, der Vorstadtimker