• Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich bin neu hier in dem Forum, möchte mich daher kurz vorstellen. Ich heiße Oliver, ich imkere seit etwa 3 Jahren zusammen mit meiner Freundin. Wir haben mit Ablegern eingeschlossen 10 Völker, sowohl Buckfast- als auch Carnicabienen. Als Beuten dienen Liebig- und Heroldbeuten im Zandermaß.
    Wie es der Zufall will, habe ich gleich eine Frage mitgebracht. :wink: Bin neulich mitm Fahrrad unterwegs gewesen und hab ein etwa 3ha großes Steinkleefeld entdeckt. Wunderschönes Feld, es summte alles voll mit Bienen und Hummeln. Bei uns ist alles ziemlich kleinstrukturiert, da sind 3 ha schon ne ganze Menge, ich weiß, daß in anderen Gebieten 3 ha nix ist.
    Die Frage, die mich beschäftigt: Ich würde gern mal mit einem Volk, welches keinerlei Milben hat, testen, ob eine Anwanderung lohnenswert wäre. Hat hier jemand Erfahrungswerte bzgl. des Steinklees, hab hier in der Suche nix gefunden. Beim Weißklee heißt es ja immer, er honigt erst ab 22°-25° in der Ecke. Wie ist das beim Steinklee? Und was braucht er für Bodenvoraussetzungen zum Honigen oder egal?


    Vielen Dank,
    Oliver

  • Hallo Ludger,


    danke für deine Antwort. Der Link war mir tatsächlich bekannt. Der Steinklee dort vor Ort (sowohl gelber als auch weißer) ist um die 2m hoch. Ich hab halt gedacht, dass es vielleicht schon Imker gab/gibt, die den Versuch gemacht haben mit dem Ergebnis "Bei den Bedingungen war es bei mir so oder so...".
    Weil ich hab in dem Buchweizen-Thread und dem Phazelia-Thread ja gelernt, daß es bei diesen Trachtpflanzen ja scheinbar schon deutliche Unterschiede gibt bzgl. des Honigens bei Temperatur x, Boden y, usw. Weil diesen beiden Pflanzen wird ja auch ein hohes Nektarangebot und Pollenangebot nachgesagt.


    Gruß Oliver

  • Hallo Oliver,


    ich denke schon, daß sich das lohnt. Ich habe -obwohl es Steinklee hier nicht hektarweise gibt- regelmäßig einen hohen Anteil an Steinklee in meinem Sommerhonig, letztes Jahr fast 30%. Nektarwert 4, Pollenwert 3. Außerdem blühen die unterschiedlichen Steinkleearten bis in den September, das macht sie für Bienen so interessant. Ich würde es an Deiner Stelle auf jeden Fall versuchen!

  • Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich bin neu hier in dem Forum, möchte mich daher kurz vorstellen. Ich heiße Oliver, ich imkere seit etwa 3 Jahren zusammen mit meiner Freundin. Wir haben mit Ablegern eingeschlossen 10 Völker, sowohl Buckfast- als auch Carnicabienen. Als Beuten dienen Liebig- und Heroldbeuten im Zandermaß.
    Wie es der Zufall will, habe ich gleich eine Frage mitgebracht. :wink: Bin neulich mitm Fahrrad unterwegs gewesen und hab ein etwa 3ha großes Steinkleefeld entdeckt. Wunderschönes Feld, es summte alles voll mit Bienen und Hummeln. Bei uns ist alles ziemlich kleinstrukturiert, da sind 3 ha schon ne ganze Menge, ich weiß, daß in anderen Gebieten 3 ha nix ist.
    Die Frage, die mich beschäftigt: Ich würde gern mal mit einem Volk, welches keinerlei Milben hat, testen, ob eine Anwanderung lohnenswert wäre. Hat hier jemand Erfahrungswerte bzgl. des Steinklees, hab hier in der Suche nix gefunden. Beim Weißklee heißt es ja immer, er honigt erst ab 22°-25° in der Ecke. Wie ist das beim Steinklee? Und was braucht er für Bodenvoraussetzungen zum Honigen oder egal?


    Vielen Dank,
    Oliver


    Hallo Oliver. Es gibt kein Bienenvolk was keine Milben hat ! Wie weit ist das Feld von deinen Bienenstand weg und bist du im Besitz einer Wandererlaubnis?


    Gruß Josef

  • Hallo,


    danke zonia! 30% klingt ja echt gut. Und die lange Blütezeit würde sie vielleicht sogar für meine Ableger interessant machen. Weißt du, wie der Honig in der Wabe aussieht? Wahrscheinlich werd ich mal ein Volk versuchsweise hinkarren.

    Zitat

    Es gibt kein Bienenvolk was keine Milben hat ! Wie weit ist das Feld von deinen Bienenstand weg und bist du im Besitz einer Wandererlaubnis?


    Hallo Josef, na ja, mit keinerlei Milben hab ich mich falsch ausgedrückt. Da sind sicher welche da, die sitzen ja jetzt in der Brut. Aber es fällt bei dem Volk fast nichts. Es ist in dem Sinn gemeint, dass es nach Meiner Meinung kein Milbenproblem hat und in naher Zukunft auch hoffentlich keins erwarten läßt. Im Auge behalten werd ichs aber sowieso. Das Feld ist etwa 5km entfernt, liegt aber noch im Landkreis. Da brauchts bei uns keine Wandererlaubnis. (bei uns kleines Gesundheitszeugnis genannt, weiß nicht, wie das woanders läuft)


    Gruß Oliver

  • Ich habe hier größere Flächen gelben Steinklee direkt vor der Haustür, sowie ca 1 km entfernt und sage:


    Anwandern! :daumen:


    Plus Balsamine plane ich dieses Jahr <5 kg Futtersiprup pro Volk :-D


    Bzgl Honigen muss ich mal drauf achten, nachmittags bis in die Abendstunden ist hier ne Menge los. Der Nektar ist sehr hell. Pollen hellgelb/creme/beigefarben. In der Sommermischung hat er meiner Meinung nach eine sehr feinaromatische Note. So spät ernte ich jedoch normalerweise nicht, wir hatten mal eine einzelne Wabencharge für uns.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Steinklee geht ab wie verrückt, hatte auch riesen Flächen direkt vor der Haustür.....bis die Solarenergie Ende letzten Jahres errichtet wurde und alles platt Gemacht wurde. Jetzt hatte sich da Färberwau in rauhen Mengen Breit gemacht und wurde beflogen wie wild, da hab ich mich schon gefreut... Zack, kamen 3 mann mit Motorsense und alles innerhalb ner Woche dahin....