Schwaze Nüsse

  • Hallo Forum, hallo Pfälzer:


    Ich bin auf der Suche nach einem Rezept für schwarze Nüsse, bei dem statt Zucker (zumindest in Teilen) Honig verwendet wird. Gewässert und 1x für 15min. in Wasser aufgekocht sind sie bereits. Morgen ginge es ansonsten mit diesem Rezept weiter.


    Danke & beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ha! Danke! Danke! Danke!


    Sonst wäre es wieder ein Jahr, wo ich das vergesse - wollt ich immer schon mal gemacht haben. Gut, dass hier die Nüsse später reifen.


    Bei Rezepten gilt eigentlich die Faustregel, dass man 75 g Honig statt 100 g Zucker nimmt und die Wassermenge dann um 1/5 reduziert (bei 1:1 Tausch Honig).


    Das würde ich einfach so machen und würde aus dem Bauch raus die Hälfte der Zuckermenge mit Honig ersetzen.



    Gruß


    Marion,


    die morgen mit Handschuhen Küken gucken geht ... der Walnussbaum steht 20 m daneben.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Warum fragst Du JETZT erst, und nicht vor dem Wässern? Für die Ernte dürfte es (hier im Südwesten) wohl schon zu spät sein.


    In diesem Jahr spielt die Natur aber heftige Kapriolen...


    Woran sieht man den Nüssen an, wann sie die richtige Reife haben?

  • Warum fragst Du JETZT erst, und nicht vor dem Wässern? Für die Ernte dürfte es (hier im Südwesten) wohl schon zu spät sein.


    Weil es bis zum ersten Kochen mit klarem oder Salzwasser keine Rolle spielt und bis dahin alle Rezepte gleich sind: Nüsse zum Johanni ernten, mit einer Nadel mehrmals durchstechen und min 10 Tage wässern, um die Bitterstoffe raus zu bekommen. Soweit bin ich.


    Jetzt kommt der süße Part, und nur um den geht es mir. Wieviel Honig anteilig, oder nur Honig, oder Honig und Gewürze...?


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Bei Rezepten gilt eigentlich die Faustregel, dass man 75 g Honig statt 100 g Zucker nimmt und die Wassermenge dann um 1/5 reduziert (bei 1:1 Tausch Honig).


    Merci.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Andere Frage: Warum die Reduktion von Honig zu Zucker um 1/4? Wegen der höheren Süßkraft? Weniger Wasser ist klar, 18% (1/5) Wasser sind ja schon im Honig enthalten. Ich vermute aber mal, bei der Vielzahl an Rezepten sind das eh alles keine dogmatisch zu befolgende Gesetze. Probieren und dokumentieren.... Teil 2 vergess ich noch zu oft.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • 1. richtig: von der ursprünglichen Wasserangabe des Rezeptes gerechnet - wegen Anteil Wasser im Honig.


    2. Genau: wegen stärkerer Süßkraft des Honigs

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    Hans Kasper

  • Prima - habe heute 2,5 kg geerntet, sämtliche Schafe und Ziegen meiner Freundin waren mir dabei äußerst behilflich :roll::lol:


    Perfekt, noch weich und milchreif.


    Ich geh dann mal Wasser wechseln... bin Dir 11 Tage hinterher, Ralf :cool: Du hast jetzt Erzählpflicht wegen des Sirupkochens!

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    Hans Kasper

  • Da ich nicht bei Fratzbuch bin und folglich nicht gucken kann,
    außerdem plane, das Sirup auch mit Honig zu kochen,
    und meine gebürtige Pfälzerin-Freundin bei der Erwähnung des Themas in ungezügelte Begeisterungsstürme in Kombination mit Bestechungsversuchen wegen eines Glases schwarzer Nüsse geriet:


    hier mal ein paar Bilder des Werdeganges:


    frisch gepflückt


    So sollte es innen aussehen, Milchreife, keine Verhärtungen


    Und so seltsam sieht es dann am Tag 7 der Wässerungsphase aus, 2-3x täglich frisches kaltes Wasser erneuern


    Ich frage mich bei so was immer, wie die Leute auf solche doch aufwändigen Rezepte gekommen sind, wer hat so was mal ausgetüftelt?

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    Hans Kasper