Blaue Holzbiene gesichtet

  • Drobi   keinimker


    wie kann man nur einen kleinen Seitenhieb (als "a Spässle!") so falsch verstehen...:roll:


    mir ging's doch nicht darum, dass andere Insekten genannt wurden also die Holzbiene, sondern dass keinimker so sprunghaft und völlig zusammenhanglos von der Holzbiene auf den Hummelkasten kommt, plötzlich aber von Hornissen spricht und dann doch wieder nur von Wespenköniginnen schreibt und dann auch noch seinen Gemütszustand nachschiebt ("träge und wohlauf..." ;-) )....wer soll da noch mitkommen, was er uns da eigentlich sagen will? :eek::eek::eek:


    Verlernt nicht das Lachen, nur weil Corona...


    Catbee : Wollziest ist auch gut, um die Wollbiene anzulocken, das sind ganz lustige Wildbienen die aussehen wie Wespen und ein sehr lebhaftes Flugverhalten haben. Die Männchen sind sehr territorial und verteidigen "ihren Wollziest" gegen Nebenbuhler und springen alles an, was gelb-schwarz ist und sich schnell bewegt...

  • Alles gut, immer locker bleiben, das war doch keine Kritik.


    OT. Ist es morgen schön, wird man ein gutes Jahr sehn.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Und nun sind die Hummeln auch da!!

    Gestern habe ich den Hornissenkasten kontrolliert und siehe da: etwa 20 bis 30 Wespenköniginnen!

    Etwas träge aber wohlauf👍

    Hallo Hornet,

    Ja, es sind die Hummeln gemeint. Sie fliegen wieder und suchen einen Nistplatz.

    Ich habe auch einen Hornissenkasten. Da sind aber nicht immer Hornissen drin. In 2019 waren es Feldwespen. Und bei der betreffenden Kontrolle hielten sich Wespen in diesem (Hornissen-) Kasten auf.

    Sie, die Wespen, waren etwas träge aber wohlauf.

    Ich hoffe, ich konnte das klären.;)

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Die Wollbienen im Wollziest attackieren auch die blauen Holzbienen. Die scheren sich nicht wirklich drum, aber lästig sind ihnen die Wollbienen schon. ;)

    Wiedereinsteigerin nach 20 Jahren. :Biene:

    DN 1,5 in Segeberger Beuten

  • Hallo zusammen,


    kurze Nachfrage zum Thema Nistmöglichkeiten schaffen. Ich hab mir am Bienenstand mehrere ca. 1m lange Stammabschnitte von einem alten Apfelbaum für solche Zwecke abgelegt. Nunja, es hat geklappt :thumbup:

    Nur liegen die Stämme noch nicht am endgültigen Platz. Kann ich die bebrüteten Stämme vorsichtig umsetzen?

  • ... und vor dem hungrigen Specht schützen (Drahtgitterkäfig o.ä.). Der räumt so einen Baumast im Nu aus, wenn er ihn einmal entdeckt hat. Durch das locker-morsche Holz pickt der sich in Minuten durch bis zu den Brutkammern - sagt einer, der ihn dabei erwischt hat...


    Im Juli schlüpft bereits die 2. Generation.


    Bei mir hier wurde der Bohrgang außen nie verschlossen, nur jeweils die einzelnen Brutkammern. Sie waren innen jeweils einheitlich leuchtend orange eingefärbt. Woher kommt diese Färbung? Von Pollen nach meiner Vermutung nicht, denn es gab keine andersfarbigen Brutkammern und die Holzbiene scheint mir eine Generalistin zu sein, die verschiedenfarbigen Pollen einträgt. Ich vermute daher einen keimmindernden "Anstrich". Der verliert aber unter UV-Lichteinfluß innerhalb von kurzer Zeit (1 - 3 Tage) seine Farbe.

  • keinimker : Welche Gründe gibt es dafür?

    Hintergrund meiner Frage: Bei mir wurden in mehren Jahren waagrechte Abschnitte von Stark-ästen besiedelt. Zunächst ein abgestorbener Ast am Baum, später ein wegen Bruchgefahr abgesägter und im Ganzen wegen seiner Wuchsform als Dreibock frei aufgestellter Altast - und zwar ausschließlich im waagrecht verlaufenen Astteil - und einmal ein in der Nähe ebenfalls fast waagrecht abgelegter Altast eines umgestürzten Obstbaumes. Mglw. war der Besiedlungsdruck hier auch sehr hoch, da die Art als sehr standorttreu beschrieben wird (Paarung und Eiablage i.d.R. dort, wo das Weibchen schlüpfte, meine Beobachtung scheint das zu bestätigen). Die Obduktion der Brutkammern durch den Specht offenbarte hier allerdings, daß die Eingangsbohrung jeweils quer zur Faserrichtung des Holzes erfolgte (immer auf der regenabgewandten Unterseite des Astes) und nach etwa 2 ... 3 cm in Längsrichtung abbog mit Beginn der einzelnen Brutkammern.

  • Mir scheint, daß hier bereits die Eier für die dritte Generation gelegt werden (300 m Höhenlage). Ist das möglich oder eine Anomalie/Ausgleich für den Spechtschaden an der 2 Generation?