Erfolgloser Zuchtversuch 2016

  • Bei Dadant ist der Halbe HR nämlich auch nicht das Argument.
    Da hat man ZWEI drauf, mindestens.


    Bei zwei HR hängt man die offene Brutwabe dann eben so nach oben, indem man zwei übereinander hängende Honigraumwaben entnimmt, 2x 1/2 entspricht einer BW, und schon geht das in Dadant auch, wie es sich gehört.


    Bei nur einem HR auf dem Volk kann es nicht wirklich stark gewesen sein, der Gedanke drängt sich förmlich auf, ja.



    Aber wie geschrieben wird, haben die anderen teils olleren Hasen ja auch Elfmeterschießen gespielt :lol:


    Also nochmal Lesen, rekapitulieren, verbessern und wiederholen. :p_flower01:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper


  • Wo der Luffi Recht hat, hat er Recht! Den ersten richtigen Starter hab ich auch beim Luffi gesehen, danach wusste ich wie das aussehen muss :wink:
    Der Starter / Finisher MUSS das stärkste Volk am Stand sein.
    Meine 2/3 Zarge die ich als Starter verwende, ist so voll, das die Bienen oben und nach vorne richtig rausquellen.
    Das Fertig pflegen mache ich auch nur im Brutraum, eben mit beidseitig angebrachten ASG. Dort ist die Pflege und auch die Temperatur einfach am besten.


    Viele Grüße,


    Max

  • Mein gerade verwendeter Starter hat von 42 gegebenen Zellen 42 angenommen. :)
    Er bestand old school aus jeweils einer Pollen-, Honig- und Wasserwabe sowie ca. 1,5 bis 1,7 kg Bienen, die aus den Bruträumen eines Volkes stammten.
    Nach 24 Stunden gingen die angepflegten Larven in diverse Finisher, so daß am Ende 38 schöne, gedeckelte Weiselzellen verteilt werden konnten.


    Ich finde diese Methode immer noch ganz akzeptabel, da die Pflegebienen des Starters nach 24 h wieder verlustfrei dem ursprűnglichen Volk zugefűhrt werden.
    Noch praktischer ist das Ziehen nach Laidlaw. Hier benötigt man keinen speziellen Anbrűtekasten, sondern nur einen Zwischenboden und evtl. Futtertaschen.


    Fűttern von Anfang bis zur Verdeckelung ist űbrigens auch wichtig. Es verbessert Annahme und Pflege.

  • Hallo,
    hierzu eine aktuelle Frage. Bei mir sind Königinnen am Sonntag geschlüpft und befinden sich in den Einheiten die am Samstag zur Belegstelle gehen.
    Leider sind sie doch zu früh da.
    Die Junge kann doch bereits am vierten Tag ausfliegen. Am falschen Ort aber.
    Der früheste Begattungsflug wäre dann Mittwoch. Da am Sonntag geschlüpft.
    1. Soll ich die armen Völker im Keller einschließen und das Flugloch dicht machen. Diffuse Licht dringt aber ein.
    2. Soll ich ein Königinnenabsperrgitter vor dem Flugloch auftackern.
    3. Soll ich einen Haufen Laub vor das Flugloch werfen und absolute Dunkelheit damit vortäuschen.
    Sie stehen aber in der Sonne!
    Eine Antwort wäre hilfreich.
    Mit Grüßen aus Nürnberg
    Thomas K

  • Absperrgitter vors Flugloch, und die Arbeiterinnen fliegen lassen. Dann noch hoffen, daß in den ersten Tagen auf der Belegstelle gutes Wetter herrscht, da man der Auffassung ist, daß sich ab dem zehnten bis zwőlften Lebenstag die Sperma-Aufnahmefähigkeit der Weiseln zu reduzieren beginnt.

  • Bei mir sind Königinnen am Sonntag geschlüpft und befinden sich in den Einheiten die am Samstag zur Belegstelle gehen.


    2. Soll ich ein Königinnenabsperrgitter vor dem Flugloch auftackern.
    3. Soll ich einen Haufen Laub vor das Flugloch werfen und absolute Dunkelheit damit vortäuschen.
    Sie stehen aber in der Sonne!


    Was sind das für "Einheiten" bei denen man ein Absperrgitter tackern muß, die auf eine Belegstelle sollen? :confused:
    Da kommt normaler Weise etwas in dieser Art ran: http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php/pID/2363/XTCsid/3bf267b136473951f9ab009138418779&imgID=1
    Und wieso Kellerhaft in der Sonne? :confused:

  • Raku
    Werde dann einfach ein Königinnenabsperrgitter vor das Flugloch tackern.


    Kruppi


    Es ging darum wie ich die wertvollen Königinnen am Ausflug hindere. Schließlich sollen Sie erst auf der Belegstelle begattet werden.


    Danke

  • Hallo Thomas!


    Stell die Begattungseinheiten in den kühlen Keller und gib den Mädels Wasser.
    Ein ASG vorne dran ist nicht so gut, weil die Königin im "Tunnel" des Fluglochs gerne mal beschädigt wird.
    Das Volk weiselt später sehr häufig still um und der Imker wundert sich darüber und gibt der Belegstelle die Schuld.
    Wieder mal zuwenig Drohnen und die Mädels nicht ausreichend begattet... oder auch andere Sprüche!


    Wenn schon ASG, dann innen rein, aber das ist immer so ne Sache...
    Mach vorne zu und runter in den Keller.
    Bei schlechtem Wetter können die Mädels auch nicht ausfliegen, oder?
    Aber kühl und dunkel muss es sein und Wasser brauchen sie für die Brut oder zum Bauen.
    Zumindest ist es besser so...

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Warum Absperrgitter innen rein? Das habe ich jetzt auch schon mal bei Drohnenabsperrgittern gesehen. Wozu?
    Damit man außen nochmal eine andere Absperrung davor machen kann? Damit keiner daran rumfummeln kann? Oder ist das nur sinnvoll, wenn wie von Luffi geschrieben der Zugang zum Gitter schon sehr eng ist?
    Und warum ist innen immer so ne Sache?


    Mit Gitter vorm und Weizen im Kopf
    Kikibee


  • Großflächig unter der Minizarge oder innen vor dem Flugloch hat die unbegattete Königin eher die Chance unbeschädigt auszuweichen, ohne dass die Arbeiterinnen diese hinauszerren durch das Flugloch, damit die sich endlich mal bewegt und zur Begattung ausfliegt...


    Jetzt klarer?


    Trotz Weizen?


    Und ein Drohnenabsperrgitter wird immer innen angebracht, damit die mitgelieferten Drohnen das Flugloch nicht verstopfen und das Mini eventuell verbraust. Auch hier kann nach innen großflächig ausgewichen werden.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Kruppi
    Diese Flugrosette passt nicht auf meine Ablegerkästen. Hätte auch keine Zeit mehr diese zu besorgen.
    Danke

    Hallo Kruppi.

    Das du Kö's züchten willst, der Gedanke kam dir doch bestimmt erst gestern ?


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.