Wie hoch ist üblicherweise der Honigertrag?

  • Hallo,
    und ich errechne meinen Ertrag nach e). Soviel Völker habe ich gefüttert und eingewintert. Diese Kosten gehören dazu, sonst betrüge ich mich ja selbst.


    Bei uns ist Löwenzahn, Schlehe, Weide, Robinie und Raps durch. Jetzt blüht die Kornblume flächenmäßig. WUNDERSCHÖN !!! Das hatten wir viele Jahre nicht so. Und die Blüte lässt sich vom Regen nicht stören. Ich habe bereits das 3. Mal geschleudert: also im Schnitt 30 Kg pro Wirtschaftsvolk. Linde kommt noch. Aber 2 Völker von 18 waren im Herbst bzw. Winter eingegangen. Demnach 26,6 kg bisher.
    Und das die Rechnung stimmt, sehe ich daran, dass ich bereits das 2. Mal Gläser nachgekauft habe....
    LG Katrin


  • Aber den Honigertrag pro Volk berechne ich nach Punkt h.Denn nur diese Völker habe ich effektiv eingesetzt.


    Na, dann wirf diese 7 Völker doch zusammen: 3 Kisten mit jeweils 2 Königinnen.


    Damit wird der Ertrag pro Volk mehr als verdoppelt.


    Aber was hast Du wirklich gewonnen?


    Hast Du weniger Arbeit? Nein.


    Hast Du den Gesamt-Ertrag verdoppelt? Vermutlich eher nicht. Die Steigerung wird vermutlich eher bei 20 oder 30% liegen.


    Was soll diese Augenwischerei?

  • Hi,


    für mich ist das keine Augenwischerei. Wenn ich 8 Völker in die Tracht stelle, dann berechne ich den Ertrag auch nur für diese 8 Völker.


    Wenn auf einem Stand 10 Völker stehen und 4 bringen keine Tracht, geht das Ergebnis durch 10.


    Aber alles was ich vorher auflöse und vereinige oder verkaufe o.ä. wird zwar Kostenseitig beim Ergebnis berücksichtigt, aber nicht beim Ertrag pro Volk.


    Gruss Joachim

  • Da vergleicht man doch Äpfel mit Birnen.


    Wenn ich wissen will, wieviel übrig bleibt oder ich Verlust mache interessiert mich nur wieviel habe ich reingesteckt, wieviel erlöst, also auch wieviel Honig habe ich tatsächlich verkauft.
    Will ich meine Stammkundschaft gut versorgen, muss ich über Jahre gemittelt wissen wieviele Völker ich zur Tracht brauche um genug Honig zu ernten und wieviele Völker ich dazu im Schnitt einwintern muss.
    Will ich züchten und daher selektieren, dann will ich unter anderem wissen wieviel jedes Volk im Verhältnis zu den anderen bzw. dem Durchschnitt auf dem gleichen Stand gebracht hat - also eher keine kg sondern eine %-Angabe.
    Und so weiter ud so fort ...


    Gruß
    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de


  • Und warum bindest Du Dich an Bioverbände, die keine Ahnung haben.


    Ich bin in keinem Verband, das ist eine der amtlich bestellten Kontrollstellen. Ob eine andere besser wäre, weiß ich nicht.



    Zahlen gehen keinen etwas an, ich hoffe es sehen noch mehr so.


    Wo liegt das Problem? Hast du Angst vor dem Neid der Götter?
    Und was willst Du verheimlichen? Die Zahl der Völker? Den steuerbaren Ertrag?


    Würde man verlässlichere Zahlen haben, gäbe es Probleme wie das eingangs genannte nicht.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Nützen den verlässliche Zahlen bei den Bauern mit der Milch über die Probleme. Nicht wirklich!
    Was sagst Du einen Neuimker mit einer Traumbeute der keinen Honig ernten will, wenn er plötzlich 50 kg versorgen muß.Willst Du diesen Verschrecken?
    Tröste Dich , es werden auch sauere Jahre wieder kommen.
    Bilde Dir mal einen 10 bis 20 jährigem Durchschnitt, dann wird es verlässlich.
    Peter

  • .....


    Wo liegt das Problem? Hast du Angst vor dem Neid der Götter?
    Und was willst Du verheimlichen? Die Zahl der Völker? Den steuerbaren Ertrag?
    ........
    Wolfgang


    Neid der Götter....
    Es gibt da einen Namensvetter, eben auch ein Wolfgang, der hat eine ganze Behörde, die ständig nach neuen Einnahmequellen sucht und die Regeln, nach denen sie arbeitet, auch ständig ändert. Vor der habe ich in echt Angst, dem Peter gehts anscheinend ähnlich. Übrigens kommt diese Angst nicht von ungefähr, sondern resultiert aus schlechten Erfahrungen. Das hat in den meisten Fällen auch nichts mit irgendwas verheimlichen zu tun, sondern liegt einfach daran, dass man i.d.R. ein Informations- und Dokumentationsdefizit gegenüber dieser Behörde hat, wenn man nicht nebenbei noch Juristen und Steuerexperten beschäftigen kann.


    Ich würde da ganz stark trennen zwischen denen, die die Bienenhaltung als Beruf ausüben und den Hobbyimkern. Erstere sollen Ihre Zahlen dokumentieren, melden, alles nach Recht und Ordnung und wie sie lustig sind.


    Ich als Hobbyist aber möchte weder mit immer mehr Auflagen leben noch mit zusätzlichen Abgaben konfrontiert werden. Dann hau ich den Bettel hin... da hab ich schon mehr als genug die Nase von voll.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Es gibt da einen Namensvetter, eben auch ein Wolfgang, der hat eine ganze Behörde, die ständig nach neuen Einnahmequellen sucht und die Regeln, nach denen sie arbeitet, auch ständig ändert. Vor der habe ich in echt Angst, dem Peter gehts anscheinend ähnlich. Übrigens kommt diese Angst nicht von ungefähr, sondern resultiert aus schlechten Erfahrungen. Das hat in den meisten Fällen auch nichts mit irgendwas verheimlichen zu tun, sondern liegt einfach daran, dass man i.d.R. ein Informations- und Dokumentationsdefizit gegenüber dieser Behörde hat, wenn man nicht nebenbei noch Juristen und Steuerexperten beschäftigen kann.


    Wenn Du damit das Finanzamt meinst: Hier ist die Honigmenge erst relevant, wenn Du mehr als 70 Völker hast.
    Und es ging wie gesagt um die Menge pro Volk, nicht insgesamt.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ja Wolfgang,


    aber wenn man deine Beiträge der letzten Zeit aufmerksam verfolgt, dann kann man die von Dir gegebenen Angaben über Erntemenge pro Volk, Völkerzahl und sogar erlöstem Kilopreis mal so eben in Verbindung setzen.
    Und wenn jetzt jemand an der falschen Stelle auf die Idee käme, dass das so normal und allgemein Standard wäre, dann könnte auch die §13a-Völkerzahl mal eben auf z.B. zehn Völker festgesetzt werden. Die wurde ja auch gerade erst von 166 runtergesetzt (mit etwas anderen Konditionen). Und das würde ziemlich Viele ziemlich empfindlich treffen.
    Ich würde dann auch die Lust verlieren (weniger wegen zu entrichtender Steuer, sondern vor allem wegen Aufzeichnungspflichten und Papierkrieg).


    Ich denke, die Erträge dürften bei den meisten Imkern deutlich unter deinen Angaben liegen.


    Grüße,


    Thomas

  • Habt Ihr was falsches geraucht oder eine Angststörung oder seid Ihr einfach nur die normal-durchschnittlichen Hypochonder?


    Also ich hatte wahrlich schon üblen Kontakt mit dem Finanzamt, ganz übel. Aber das nennt sich Betriebsprüfung....ander Baustelle


    Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass nach Feierabend oder erst gar in der Arbeitszeit von denen oder anderen Seite von Amtswegen im Ernst hier stundenlang Threads wälzt und dann auch noch auf die Personen rückschließt und sich dann bei denen Vor der Tür aufbauen wird. :lol:


    Never


    So ticken Ämter nicht, nur Euer Hirn


    *ichlachmichschlappgrad*

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper


  • Falls Du mich meinst, dann hast Du mich ziemlich falsch verstanden:
    Natürlich gehts nicht um die Daten einzelner und ob das Finanzamt morgen bei denen klingelt.
    Aber wenn als Fazit hier der Eindruck entsteht, dass der Durchschnittsimker deutlich mehr als tausend Euro Umsatz pro Volk macht, dann ist das unglücklich (und, wie ich denke, auch einfach schlicht falsch).


    Grüße,


    Thomas

  • Habt Ihr was falsches geraucht oder eine Angststörung oder seid Ihr einfach nur die normal-durchschnittlichen Hypochonder?


    Angststörungen sind mir an sich fremd. Aber mit Behörden hab ich so gut wie niemals Spass, sondern fast ausnahmslos Stress. Und das ist ärgerlich. Und mit dieser einen Behörde.... da schweigt des Sängers Höflichkeit.


    Also ich hatte wahrlich schon üblen Kontakt mit dem Finanzamt, ganz übel. Aber das nennt sich Betriebsprüfung....ander Baustelle


    Ebend. Da kenn ich mich auch aus. Und da ich auch noch einiges an Export mache, kommen zwischendrin noch andere Prüfungen. Und da sich gerade im Umsatzsteuerrecht aller paar Monate was ändert, hat man fast die Gewähr, was falsch zu machen... besonders, wenn der Steuerberater auch nicht so fit ist, wie man sich das wünscht.


    Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass nach Feierabend oder erst gar in der Arbeitszeit von denen oder anderen Seite von Amtswegen im Ernst hier stundenlang Threads wälzt und dann auch noch auf die Personen rückschließt und sich dann bei denen Vor der Tür aufbauen wird. :lol:
    Never
    So ticken Ämter nicht, nur Euer Hirn


    So ticken sie wahrscheinlich wirklich nicht, aber der Vorposter Flachzarge hat da schon den Finger drauf:


    olle flachzarge schrieb:

    ...wenn jetzt jemand an der falschen Stelle auf die Idee käme, dass das so normal und allgemein Standard wäre, dann könnte auch die §13a-Völkerzahl mal eben auf z.B. zehn Völker festgesetzt werden...


    sowas wird nicht von heute auf morgen passieren. Aber man solls doch nicht noch befördern, oder?

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Wenn Du damit das Finanzamt meinst: Hier ist die Honigmenge erst relevant, wenn Du mehr als 70 Völker hast.


    Ich meine mich an 30 Völker zu erinnern, aber das ist zweitrangig.


    Man darf hierbei natürlich nicht nur den Status-Quo sehen.


    Wenn es um die Schaffung neuer Einnahmequellen geht, sind unsere Volksverräter durchaus erfinderisch.


    So wurde zB die Stromsteuer zu Schröders Zeiten eingeführt, um den erneuerbaren Energien einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Kohle/Atom zu verschaffen. Demnächst soll Stromsteuer auch auf die selbst verbrauchte Eigenerzeugung aus zB PV anfallen.


    Das ist ungefähr so, als müsste man für den selbst verbrauchten Honig Steuer abführen.


    PS: Hat hier jemand konkrete Zahlen genannt? Das waren doch alles hypothetische Annahmen!