Ableger verpflegt sich selbst - wann das Füttern anfangen?

  • Hey,


    wenn noch Tracht ist, versorgt sich ein Ableger selbst?


    Ich habe einen mit sechs Rähmchen, in dem Bienen auf, von oben fünf Gassen sitzen.
    Ohne Zarge, Deckel, nur Bienen + Rähmchen wiegt er jetzt 4 Kg, macht
    ohne Rähmchen eine Wachs-Bienen-Futter-Substanz von 2,7 Kg.


    Weiß er, wieviel er braucht und noch hat?
     
    Nur sporadisch fliegt mal eine ab und eine kommt zurück, manchmal mit Pollen.
    In der letzten Woche hat er etwa 700 Gr. abgenommen.
    Eine Kö sollte vor einer knappen Woche geschlüpft sein.


    Ich hörte hier mal Stimmen, dass erst gefüttert wird, wenn die Kö Eier legt.
    Nicht dass mir der Ableger in der letzten Minute noch "vom Fleisch fällt".
    Kann man da auf Schwarmintelligenz setzen?


    Juli

  • Ohne Futter/Tracht wird auch kaum gebaut. Daher pack dem guten einfach jede Woche mind. 1l drauf und beobachte die Entwicklung.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wenn Tracht und Flugwetter ist, braucht ein Ableger nicht gefüttert werden, wenn er eine fette Wabe(Fu/Po, bei 6 Waben 2x) bei Bildung bekommen hat. Bauen muß er nicht, da mit Waben gebildet. Erst wenn Volk brütet, steigt Futterverbrauch stark an.
    Wenn du Angst wegen Futter hast, gebe Rolle Futterteig mit kleinem Schlitz in Folie, bei Bedarf wird sich was geholt, idR aber frischer Nektar vorgezogen.
    Nur wenn ich vorweggenommene Schwärme, KS oder TBE auf Mittelwände setze, wird 1:1 Zuckerlösung gefüttert, damit schnell gebaut werden kann und gleichzeitig das Brutnest aufgebaut wird.

  • Danke!


    Ah - dann kann man bei ansteigendem Gewichtsverlust auf Brut schließen.
    vor 3,5 Wo. gebildet und vor 2. Wo. habe ich verdeckelte Wz gesehen.


    Wenn bei Ablegerbildung die jungen Futterbienen drauf sitzen (vor gut 3 Wo.), dann haben sie ja nach 14 Tagen noch eine knappe Woche Wabenbauzeit, in der eigentlich nichts zu tun ist und sie nur rumsitzen, da genug leere Zellen vorhanden, ehe sie jetzt anfangen können, zu sammeln. Das rumsitzen wäre letzte Wo. gewesen.


    Eine Gewichtszunahme kann ich aber nicht verzeichnen. Kann man das bei so einem Ableger wohl noch erwarten?



    was ist denn "TBE"?


    ich stelle wohle eine 200 g Schale FT dazu ...


    Juli

  • Wenn Tracht und Flugwetter ist, braucht ein Ableger nicht gefüttert werden, wenn er eine fette Wabe(Fu/Po, bei 6 Waben 2x) bei Bildung bekommen hat. Bauen muß er nicht, da mit Waben gebildet. Erst wenn Volk brütet, steigt Futterverbrauch stark an.
    Wenn du Angst wegen Futter hast, gebe Rolle Futterteig mit kleinem Schlitz in Folie, bei Bedarf wird sich was geholt, idR aber frischer Nektar vorgezogen.
    Nur wenn ich vorweggenommene Schwärme, KS oder TBE auf Mittelwände setze, wird 1:1 Zuckerlösung gefüttert, damit schnell gebaut werden kann und gleichzeitig das Brutnest aufgebaut wird.


    Den Beitrag find ich nun komplett am Thema vorbei.
    Hast dir durchgelesen was im Eingangsbeitrag stand?


    Mensch Leute wie kann man Tipp geben wolle. Wenn man nicht richtig liest. Bei solch einer Gewichtsabnahme ist der Ableger, der ja mit 5 Wabengassen da steht, kurz vor Ende. Selbst wenn sie noch nicht legt muss hier Futter rein und wenn man keine Futterwaben hat, dann direkt flüssig um den Bauten anzukurbeln.
    Es geht hier um die Generation 2017, soll man an der nun sparen wegen etwas Futter?

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Den Beitrag find ich nun komplett am Thema vorbei.
    Hast dir durchgelesen was im Eingangsbeitrag stand?


    Mensch Leute wie kann man Tipp geben wolle. Wenn man nicht richtig liest. Bei solch einer Gewichtsabnahme ist der Ableger, der ja mit 5 Wabengassen da steht, kurz vor Ende. Selbst wenn sie noch nicht legt muss hier Futter rein und wenn man keine Futterwaben hat, dann direkt flüssig um den Bauten anzukurbeln.
    Es geht hier um die Generation 2017, soll man an der nun sparen wegen etwas Futter?


    Hallo Markus. Juli gehört zu den Imkern die sich wegen 5€ ins Knie bohren lassen. Solche Leute sollten keine Bienen halten dürfen. Und das Futter ist ja nicht weg, wenn man bedenkt das vor dem Winter noch eingefüttert werden muß und die Ableger bis wenigstens Mitte Oktober noch wachsen sollte sowieso in größere Kiste umgehangen werden.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • ich gehöre nicht zu den Geizimkern, die magere Ableger ohne ausreichend Bienen und Futter erstellen, insofern muß ich nur sehr selten einen Ableger notfüttern. Es sind genug WENN genannt. Was soll ein Ableger mit ausgebauten Waben bauen?????
    Ich habe auch keine Glaskugel, was nicht beschrieben wird. Interssiert mich das Gewicht eines Ablegerkastens oder Wiegefehler?

  • ich gehöre nicht zu den Geizimkern, die magere Ableger ohne ausreichend Bienen und Futter erstellen, insofern muß ich nur sehr selten einen Ableger notfüttern. Es sind genug WENN genannt. Was soll ein Ableger mit ausgebauten Waben bauen?????
    Ich habe auch keine Glaskugel, was nicht beschrieben wird. Interssiert mich das Gewicht eines Ablegerkastens oder Wiegefehler?


    Leider führt aber genau dieses Nichtbeachten am Ende zu leeren Kisten und dann wird womöglich noch gesagt, im Imkerforum wurde mir aber so oder so geraten.
    Wenn man Aussagen trifft muss an diese allgemein halten und alle Möglichkeiten aufführen oder eben nachfragen und auf die gegebenen Informationen eingehen.
    Sonst könnte man ja auch ein Buch einscannen und darauf verweisen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
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  • die (Anfänger-)Frage war, ob sich eine Ablegerkasten Anfang Juni selbst versorgen kann.
    Dazu passt weder eine Antwort wie "füttere & beobachte" noch "Geizimker".


    Er kann sich anscheinend nicht selbst versorgen.
    Da fehlen wohl "Impulse" einer Kö, sprich: Eier, Brut ... ?
    (hierzu wäre eine Antwort interessant)


    bienenfred
    > Was soll ein Ableger mit ausgebauten Waben bauen
    denk ich auch.



    Danke für die Hinweise, dass es eng wird.


    Juli

  • Hallo Markus. Juli gehört zu den Imkern die sich wegen 5€ ins Knie bohren lassen. Solche Leute sollten keine Bienen halten dürfen. Und das Futter ist ja nicht weg, wenn man bedenkt das vor dem Winter noch eingefüttert werden muß und die Ableger bis wenigstens Mitte Oktober noch wachsen sollte sowieso in größere Kiste umgehangen werden.


    Gruß Josef


    Hoffe ich ja nun mal nicht, ich denke sie hat eher Angst und will sich strikt an die Standarthinweise halten wie, kein Füttern vor Eilage, kein Flüssigfutter wegen Räuberei usw.
    Da wird dann schnell mal die eigene Auffassungsgabe verdrängt und man sieht nicht mehr, dass:




    eine Wachs-Bienen-Futter-Substanz von 2,7 Kg; in dem Bienen auf, von oben fünf Gassen sitzen:


    Gehen wir mal von 7.500 Bienen aus, also +- 0,75Kg plus ca 0,6Kg Wachs plus hoffentlich noch 0,5-1Kg Pollen durch die mitgegebene Pollenwabe und ich bekomm hier Angstzustände. Bei 0,7Kg Futterbedarf in der Woche und einer nun bald legenden Königin verbleiben dem Ableger 0,4-0,9Kg Futter.
    Wer hier noch zu Futterteig rät oder meint die Selbstversorgung passt.... ohne Worte.
    Warum soll ein Ableger nur mit ausgebauten Waben erstellt werden? hier bringt man zur Wabenerneuerung Mittelwände ein und die brauchen Futter/Tracht um ausgebaut zu werden.


    Ich hoffe diese kleine Rechnung, die mir bei meiner ersten Antwort schon komplett die grauen Hirnzellen verspult hat, auch wenn meine Antwort noch dezent ausgefallen ist -da ich dachte sie reicht so aus.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
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  • die (Anfänger-)Frage war, ob sich eine Ablegerkasten Anfang Juni selbst versorgen kann.


    Die Antwort ist ein klares Ja. (sieht man davon ab, dass nicht der Kasten es ist, der sich versorgt)
    Wie Du am Gewicht Deines Ablegers erkennen kannst, ist ein Nein aber genau so richtig.
    Grundsätzlich hat der Bienenfred Recht und hat auch definitiv genügend Dinge in seine Antwort eingebaut. Mc Fly hat aber ebenso Recht mit der schnellen Fütterung, da bei Dir offensichtlich nicht ausreichend Tracht herrscht.
    Btw: 3,5 Wochen nach der Bildung kann man auch mal nach Stiften und Königin suchen, ob da alles reibungslos geklappt hat. Dann sieht man auch den Futtervorrat.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • die (Anfänger-)Frage war, ob sich eine Ablegerkasten Anfang Juni selbst versorgen kann.
    Dazu passt weder eine Antwort wie "füttere & beobachte" noch "Geizimker".


    Jetzt willst du uns aber auf den Arm nehmen. Füttern und beobachten ist wohl die Antwort die alles beantworten würde. Würdest du nämlich beobachten, dann wüsstest du, dass du füttern musst und beim füttern würdest du durch die Beobachtung mal erleben was dies bewirkt.
    Man kann sich doch nicht immer alles vorkauen lassen, nur weil man selbst nicht mitdenken will.
    Anfang Juni, was blüht da groß? 90% haben da Trachtlücken die erst ab etwa Mitte Juni wieder durch die Linde unterbrochen werden. die restlichen 10% haben Glück und stehen neben Akazien oder dann an der Edelkastanie.



    Er kann sich anscheinend nicht selbst versorgen.
    Da fehlen wohl "Impulse" einer Kö, sprich: Eier, Brut ... ?
    (hierzu wäre eine Antwort interessant)


    Welche Antwort wärdenn interessant, die die es dir falsch auf dem Silbertablett bietet oder eine bei der Mann/Frau mitdenken muss?
    Überleg dir mal welche Alterstruktur in deinem Ableger Einzug gehalten hat. Was ist deren höchste Prio im Moment? Welche Impulse würden helfen, nicht füttern zu müssen?



    bienenfred
    > Was soll ein Ableger mit ausgebauten Waben bauen
    denk ich auch.


    Dann macht ihr beide grundlegendes falsch. Gerade mit den Ablegern kann und soll man die Wabenerneuerung durchführen. 5 neue Mittelwände und 50% wurden erneuert. Warum um Himmels willen soll ein Ableger nur ausgebaute Waben erhalten? Gerade wenn man dann noch füttert müssen da Mittelwände rein damit die Mädels was zu tun haben und Platz bekommen um das Brutnest nicht einzuengen. Die ollen Sommerbienen sollen doch das Futter schon einlagern damit dann die Winterbienen geschont werden.



    Danke für die Hinweise, dass es eng wird.
    Juli


    auch hier wieder, "füttere und beobachte" dann müssten dir nicht fremde Menschen sagen, dass dir dein Ableger kurz vorm verhungern steht.
    Die aktuelle Futtermenge ist perfekt für Hüngler, die setzen sich dann solang zusammen und warten bis sie in 4 Wochen verhungert sind, andere die da keine Grenzen haben, erden direkt durchstarten und nach 7 Tagen ist die Kiste leer.


    Entweder versteh ich euch beiden hier nur total falsch, oder ihr habt eine Einstellung zu euren Bienen die mir Angst macht. Bienen haben kein Chema F, da muss man wie bei den Menschen auf jedes Volk/Ableger anders eingehen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Äääh noch was: Der Gewichtsverlust könnte auch durchaus mit einem Schwarmabgang zu tun haben, bei Deiner Beschreibung. Auf jeden Fall brauchen die Mädels jetzt Energiezufuhr, schnell.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)