Unwetter

  • Hallo Imkersleute,


    die Nachrichten sind voll von den Schäden durch die Unwetter der letzten Wochen, v.a. im Süden und Westen.
    Hier in Berlin blieben wir bisher verschont.


    Daher interessiert mich, wie es Euch anderen in den betroffenen Gebieten mit Euren Bienen geht (abgesehen von verregneter Tracht):



    • Wie sehen die Schäden an den Ständen aus?
    • Welche Startegien habt/hattet Ihr ggf. um Schäden durch Hagel und Sturm zu verhindern?



    Gruß, Jörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • Ich komme ja aus der Nähe von Braunsbach, das Dorf das es so extrem schwer erwischt hat.


    Ich hab am Tag nach dem Unwetter auch mal nach den Bienen geschaut, die standen zum Glück alle noch.


    Das einzige was man wohl machen kann, ist eben nicht in der Nähe von Bächen, oder dort wo eine Klinge im Tal endet, die Bienen aufzustellen.


    Auch Straßen oder WEge die zu Flüßen werden sollte man bedenken.


    Die Völker nicht auf Paletten sondern auf 30cm STeine zu stellen, war etwas was wir mal gemacht haben, da das Winterhochwasser im Extremfall sonst die Bienenstöcke hätte erreichen können.


    Wenn man ehrlich ist, kann man aber nicht viel tun.
    Bei 90 Liter in 5-6 Stunden, hat ja in manchen Dörfern in Hanglage, schon das Wasser gerreicht, dass oben am Hang abregnete, damit unten im Dorf 30cm tiefe Bäche den Leuten von hinten ins Haus liefen.

  • Ich war auch am Tag danach an meinem Bienestand. Im Lauda-Königshofen bereich. Da alles gut umwachsen ist gab es nur abgeknickte Äste und nichts ernsthaftes. Die Überdachung hat sicherlich auch noch ihren Teil zum Schutz beigetragen.
    Ausser hoffen kann man wohl wirklich nichts machen.

  • Das eigentliche Unwetter ist meistens nicht mal das Schlimmste! Hier hatten wir "nur" massiven Starkregen, teilweise etwas Hagel, Böen - aber nix wass eine Beute umgeworfen hätte.


    Aber die Tracht ist weg! Die Ufer samt Bewuchs der kleineren Bäche, an denen eigentlich immer etwas blüht sind mit Schlamm überzogen. Auch alles andere was derzeit blüht fällt für mindestens ein paar Tage aus, vieles komplett (hier z. B. Weißdorn, Schneeball). Auch viele Läppertrachten in den Gärten - kaputtgeregnet, abgeknickt, hinüber.


    Überall sind verzweifelte Suchbienen unterwegs (die kontrollieren bei mir im Haus die eingeschmolzenen Wachsblöcke!) und man muß beim Füttern der Ableger und Schwärme höllisch aufpassen, dass keine Räuberei entsteht.


    Gruß
    Marion

    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Das in Mayen sieht schon heftig aus.
    Da auch ich, wie viele andere sicher auch, die Leistungen von dort bisher immer kostenfrei bezogen habe, bin ich diesmal dem Spendenaufruf im aktuellen Infobrief gefolgt.
    Wer auch möchte, Bankverbindung unten im Infobrief.