Drohnenbrut im Honigraum über ASG

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    Ich habe auch manchmal einzelne Drohnenzellen in den HR. Die schnippe ich mit dem Speedking raus...


    Hatte ich neulich auch - eine einzelne. Mangels Speedking musste die Entdeckelungsgabel herhalten - ging auch :lol:

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Hallo Sven,



    laut Seely gibt es in jedem Volk Revolutionäre und Anarchisten. Immer. Und es soll so sein, daß keine Eier ungetragen werden, sondern die Revolutionäre einen Umsturz anzetteln wollen.
    Ich tippe also auf Droneneier legende Bienen.


    Aber eine unbegattete Jungkönigin paßt auch durch das ASG. Hatte ich schon gehabt
    Ich Dussel hatte eine verdeckelte Zelle in den Honigraum eingepuppt. Und trotz ASG hat das geklappt.


    Gruß Ulrich

  • Hallo,


    so, ich hab heute mal reingeschaut, im Gegensatz zu vorgestern nach der Honigernte waren sie heute wieder händelbar.


    So ein starkes Volk habe ich noch nicht gesehen, der komplette Hochboden unterhalb der Bausperre voll mit Bienen, dazu haben die tatsächlich keine reine Pollenwabe im Brutraum, sondern durchgängig auf 11 Waben Brut.


    Außer 3 schon älteren Spielnäpfchen und einem "Loch" auf Wabe 10 konnte ich nichts Verdächtiges entdecken, das Loch kann aber aus dem Vorjahr stammen, das weiß ich nicht mehr so genau. Habe mich angesichts der noch vorhandenen verdeckelten Brut auf 7 Waben und der Bienenmasse trotzdem dazu entschlossen, einen Flugling mit 2 Brutwaben, davon 1 frisch bestiftete Wabe zu machen und den großen Rest inkl. Honigräume zu verstellen, sodass da einiges an Bienenmasse abfliegt.


    So hat sich das mit den Schwärmereien für dieses Jahr dann wohl endgültig erledigt und das Volk darf dann zur Linde mit an den neuen Standort, habe dem "Restvolk" jeweils ein MW-Rähmchen an die Ränder des Brutraumes gehängt, sodass sie die nächsten Tage noch was zu tun haben, bevor es an den neuen Standort geht. Hoffe der Plan geht auf.


    Bezüglich der Drohnenbrut wird das wohl ein Rätsel bleiben, was da bereits vor Wochen abgelaufen ist. Auch eine Jungkö im HR bräuchte ihre Zeit zum Schlüpfen und zum Erreichen der Legereife, selbst wenn sie unbegattet ist.


    Ein möglicher Schwarmakt hätte dann bereits Ende April stattgefunden haben müssen und das kann ich ausschließen, so stark und trachtfreudig, wie das Volk im Mai war. Trotzdem, vielleicht ist ja eine unbegattete Prinzessin zwischenzeitlich eingezogen, die sich in den HR verdrückt hat. Dort war aber schon vorgestern keine offene Brut zu sehen, sondern ausschließlich verdeckelte Drohnenbrut, sodass sich das Problem zwischenzeitlich erledigt haben dürfte, die beiden HR hab ich heute nicht mehr kontrolliert.


    Vielleicht war es auch nur ein Revoluzzeraufstand ulrich oder eine Ersatzhandlung, weil im BR kaum Drohnenbrut angelegt worden ist/werden konnte.


    Danke euch allen für eure Hilfestellungen!


    Grüße Sven

  • Habe mich angesichts der noch vorhandenen verdeckelten Brut auf 7 Waben und der Bienenmasse trotzdem dazu entschlossen, einen Flugling mit 2 Brutwaben, davon 1 frisch bestiftete Wabe zu machen und den großen Rest inkl. Honigräume zu verstellen, sodass da einiges an Bienenmasse abfliegt.


    So hat sich das mit den Schwärmereien für dieses Jahr dann wohl endgültig erledigt und das Volk darf dann zur Linde mit an den neuen Standort, habe dem "Restvolk" jeweils ein MW-Rähmchen an die Ränder des Brutraumes gehängt, sodass sie die nächsten Tage noch was zu tun haben, bevor es an den neuen Standort geht. Hoffe der Plan geht auf.


    Hallo,


    ich glaub, das war ne ziemlich schlechte Idee. Da sind soviele Bienen abgeflogen, dass die fast eine ganze BR Zarge vollmachen. Der Brutling inkl. alter Kö ist jetzt am neuen Standort, ich hab die gestern abend so aufgestellt, dass ihnen heute noch ein paar Flugbienen von dem Volk zufliegen, was zuvor an diesem Platz stand.


    Das hat zwar geklappt, es wurde heute auch eingetragen, aber von alter Flugstärke keine Spur. Der Hochboden sieht auch relativ dürftig besetzt aus.


    Wie führe ich die denn jetzt zur bevorstehenden Linde? Es schlüpft zwar noch einiges an Brut, in ganzen Honigzargen darf ich da aber wohl nicht mehr kalkulieren.


    Habe momentan nur 1 HR drauf, zur Hälfte bestehend aus noch nicht verdeckelter Frühtracht und zur anderen Hälfte aus ausgeschleuderten Leerwaben. Wenn die Frühtracht weitestgehend verdeckelt ist, wollte ich diese ebenfalls durch ausgebaute Leerwaben ersetzen.


    So lange dauert die Lindenblüte ja auch oft nicht an und die täglichen Zunahmen dürften bei weitem nicht das erreichen, was in der Frühtracht/Raps möglich ist. Liege ich da richtig oder doch lieber einen HR mehr drauf setzen?


    Grüße Sven

  • Hallo Sven,


    der Flugling ist doch jetzt stark und hat die Flugbienen. Brut ist auch noch keine zu pflegen. Also ist der für die Tracht zuständig. Wenn Du das so hast, dann habe ich Dich mißverstanden.


    Gruß
    Ulrich

  • Hallo Ulrich,


    ich hatte quasi das gesamte Volk verstellt und an alter Stelle eine neue Segeberger Beute aufgestellt mit 2 Brutwaben, eine davon mit Stiften zum Nachschaffen. Den Rest der Beute hatte ich mit Mittelwänden und noch 2 Futterwaben aufgefüllt.


    Die Altkö mit 9 Brutwaben und 2 HR stand an einem neuen Platz.


    Ich hatte mir das so ausgemalt, dass sich im Flugling dann so 5-6 Wabengassen voll Bienen einfinden. Leider ist es deutlich mehr geworden, die bauen an allen Mittelwänden und fliegen wie die Weltmeister. Trotzdem werden die wohl nicht mehr ins Honiggeschäft eingreifen....


    Das Volk mit der Kö hab ich gestern bereits an den Lindenstandort umgezogen und auf einen HR reduziert.


    Außerdem so aufgestellt, dass da heute wieder ein paar Flugbienen aus einem anderen vor 2 Wochen geschwärmten, nicht mehr trachtfähigen Volk zufliegen. Das waren dann aber doch deutlich weniger, als erwartet und ich frage mich, ob das reicht. Immerhin dauert es bis zur Lindenblüte noch ein paar Tage / Wochen und bis dahin schlüpft auch noch einiges an Brut.


    Und heute haben die zudem angefangen, ihre Drohnen vor die Tür zu setzen, also mit Schwarmtriebigkeiten hat es sich wohl erledigt.


    Habe die Trachten bisher nicht so separat betrachtet und frage mich deshalb, was bei der Linde generell bei herumkommt, wenn sie honigt. So üppig wie bei der Frühtracht wird das ja nicht sein, sodass man da eher in gefüllten Waben denken sollte, als in vollen Zargen. Oder?


    Grüße Sven

  • Hallo Sven,


    mit was für einem System imkerst Du?
    Gib nich so viele Mittelwände auf ein mal, sondern erweitere bei Bedarf. Das ist besser, wenn Du auf Honig schaust.
    Bienen, die jetzt schlüpfen, tragen erst in 20 Tagen Tracht ein.


    Gruß
    Ulrich


    Die Linde wird bei uns wahrscheinlich nächste Woche anfangen zu blühen. Der Ertrag ist abhängig von der Wasserversorgung der Bäume. Aber bei mir kein Vergleich zur Frühtracht.

  • Guten Morgen,


    ich hänge mich mal auch hier ran, da ich ein ähnliches Problem habe.


    Ich prüfe bislang immer die stärksten Völker einer Linie in der Schwarmzeit. Was ich nun nicht mehr machen werde, da ich folgendes Problem habe.


    Bei ein nicht alle 7-8 Tage überprüftes Buckfast-Volk habe ich am Wochenende festgestellt, das sich normale Brut im Honigraum befindet, auf 2 Dadant Dickwaben wurde ein Tennisball großer Bereich zurückgebaut wo sich dort verdeckelte Brut befindet (keine Drohnenbrut). Weiterhin waren im Brutraum Nachschaffungszellen zu finden die auch offen sind. Am Wochenende war bei uns schlechtes Wetter, ich wurde vom leichten Regen überrascht, somit musste ich die Weisel Suche abbrechen. Weder im HR noch im BR konnte war ich fündig. Nach ein Schwarm sah es für mich auch nicht aus.
    Im Brutraum keine Stifte, keine offene Brut, nur wenig verdeckelte Brut. Der BR sieht auch vom Management nicht gut aus, viel Pollen und Nektar wird dort eingetragen.
    Mein Verdacht, stille Umweiselung, junge Weisel ist nach dem Begattungsflug nach oben durch das Absperrgitter. Nur kenne ich das so, dass die „Junge“ unbegattet durch das Absperrgitter passt, aber begattet???
    Ich habe jetzt alle Bienen aus dem HR unters Absperrgitter in den Brutraum abgestoßen, und werde in zwei Tage mal nachschauen, in der Hoffnung, das die nichtgesichtete neue KÖ unten anfängt zu legen.


    Hattet Ihr schon mal einen ähnlichen Fall?


    Viele Grüße, Stefan

  • Hattet Ihr schon mal einen ähnlichen Fall?


    Na klar. Du hast das ASG runter genommen, die ansitzenden Bienen in den BR gestoßen, jedenfalls fast alle. Ein paar sind halt woandershin gefallen. Darunter auch die Königin. Die saß nach der Durchschau dann ziemlich verdutzt im HR. Unten die Bienen waren auch erstaunt und haben angefangen nachzuschaffen. Bei 'ner stillen Umweiselung wär die Alte unten noch da und sie würden auch nicht nachschaffen wollen.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ...Bienen, die jetzt schlüpfen, tragen erst in 20 Tagen Tracht ein....


    Das ist richtig, wenn ein normaler Flugbienenbestand vorhanden ist. Wenn aber wie bei einem Brutling Flugbienen fehlen, reifen die Jungbienen schneller und werden schon nach ca. 10 Tagen zu Flugbienen.


    Gruß Ralph


  • mit was für einem System imkerst Du?


    Hallo Ulrich,


    Segeberger Styropor Normalzargen als Bruträume und Flachzargen als HR mit vorwiegend Hochböden.


    Denke mal, dass ein Brutraum in Verbindung mit dem Hochboden ausreicht, um trachtfähige Bienen zu haben. Meinen letztes 2 BR Volk hab ich jetzt für die Sommertracht auf einen BR runtergeschraubt. Das ist kompakt, leicht händelbar und reicht völlig aus, wenn die Flugbienen Platz im Hochboden finden. In so einen 2.BR wird viel Energie reingesteckt. Zuviel, wenn man keine Superduperhochleistungsvölker hat.


    Der Flugling hat es mittlerweile tatsächlich geschafft, sämtliche MW im BR auszubauen. Denen hab ich heute einen HR mit teils unverdeckelten Honigwaben und auch Leerwaben draufgesetzt.


    Der Brutling am neuen Standort fliegt mittlerweile aber auch wieder reichlich, da gibt's sogar ein paar wenige Robinien. Zur Überbrückung der Zeit bis die Linde aufgeht ist das sicher nicht von Nachteil. Und da sind eine ganze Menge sehr alter Bäume vorhanden, z.T. in der Nähe eines Bachufers stehend. Ich bin gespannt, wie das ausgeht ...


    Danke für die Info Ralph , ich meine sowas auch schonmal gelesen zu haben.


    Grüße Sven