Erfahrungen mit Symetra?

  • Hallo,
    meine Völker stehen bei mir zuhause, ca. 300m vom Raps entfernt. Nun hat mir der Bauer mitgeteilt, dass er morgen, 3.5.16, zwischen 6 und 10 Uhr frühs das Fungizid Symetra in die Blüte spritzen will. Hat von euch jemand Erfahrungen zur Bienengefährlichkeit? Abwandern kann ich leider nicht, da im Sperrbezirk. Wäre es besser, ich würde die Fluglöcher morgen mal verschließen? Bin für alle Tipps dankbar.
    VG Stefan

  • Hallo,
    meine Völker stehen bei mir zuhause, ca. 300m vom Raps entfernt. Nun hat mir der Bauer mitgeteilt, dass er morgen, 3.5.16, zwischen 6 und 10 Uhr frühs das Fungizid Symetra in die Blüte spritzen will. Hat von euch jemand Erfahrungen zur Bienengefährlichkeit? Abwandern kann ich leider nicht, da im Sperrbezirk. Wäre es besser, ich würde die Fluglöcher morgen mal verschließen? Bin für alle Tipps dankbar.
    VG Stefan


    Hallo Stefan,


    angeblich B4... allerdings wenn man den Beipackzettel liest sollte man sich Gedanken um die eigene Gesundheit machen?
    http://www.proplanta.de/Pflanz…psm_Mittel_007557-00.html


    Bisserl Krebs... und weitere unschöne Dinge, was für mich wieder die Frage aufwirft was das Zeug mit den ganzen Einschätzungen auf dem Acker verloren hat?!


    LG
    Andreas

  • Hallo Stefan


    ich bin zwar einen Tag zu spät, aber ich finde es erst mal sehr gut das dir der Bauer mitgeteilt hat das er spritzen will. Die zeit die er ausgewählt hat ist auch nicht zu bemängeln, es gibt nach wie vor Bauern die spritzen um die Mittagszeit. Nur nicht die Fluglöcher schließen. Nach meinen Erfahrungen gibt es da keine Probleme bei den Bienen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ok danke, hatte mich aber vertippt, morgen ist der 4.6., also doch nicht zu spät :D
    Aber ich hätte die Fluglöcher auch so offen gelassen. Derzeit regnets ordentlich, das verdünnt die Wirkung dann hoffentlich etwas...


    Ich werde die Seite mit der Gefährdungsbeurteilung mal an den Pflanzenschutzmensch von der Genossenschaft weiterleiten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Stefan L. () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Hallo Stefan,
    Drobi hat es schon angemerkt, dankenswerterweise hat man Dir den Behandlungstermin mitgeteilt, was nicht die Regel ist.
    Ich schätze die Gefährdungsbeurteilung wird der Pflanzenschutzbeauftragte der Genossenschaft kennen oder sollte sie kennen. Vermutlich wird er nicht selber auf dem Trecker sitzen und das Zeug ausbringen, was ihm die Entscheidung des Einsatzes wesentlich erleichtern wird...
    Was mich an der ganzen Geschichte schon wieder am meisten wurmt ist die Gleichgültigkeit des Gesetzgebers. Wenn in dem Beipackzettel schon wunderhübsch umschrieben "vermutlich" steht, so gehören kanzerogene Stoffe auf keinen Acker. Wenn das Vorsorgeprinzip gelten würde, was in der EU eigentlich gelten sollte, so gehört die Zulassung entzogen auch wenn es sich um einen US Konzern handelt.
    Vielleicht würde ein Praktikum der Entscheidungsträger in einem Krebshospitz in den Köpfen einiges bewirken? Es kann und darf nicht sein das unser aller Gesundheit den Profitinteressen der Konzerne geopfert wird.
    Im übrigen enthält das Datenblatt des Mittels einen Fehler. Es zählt die Schädigung von Raubmilben und Spinnen, also Nützlingen anfangs auf um sie am Ende zu verneinen, soll heißen dem denkenden Landwirt sollte klar sein das er das eine bekämpft um sich die nächste Pest aufs Feld zu holen indem er massiv ins biologische Gleichgewicht eingreift.
    LG
    Andreas