Vierer-Ableger-Boden nötig?

  • Hallo,


    im Zubehörmarkt gibt es zum Ableger bilden Vierer-Ableger-Böden mit drei Schieden, vier Fluglöcher.
    Hat diese Zarge besondere Vorteile?


    Ich hatte vor für jeden Ableger eine normale Zarge zu verwenden. 2-3 Brutwaben inclusive Stifte zum nachschaffen, 2 Mittelwände, 2 Futterwaben, Flugloch klein halten, fertig.


    Hat das gegenüber diesem Viererboden, der ja nicht grad wenig kostet, essentielle Nachteile?



    Gruß und danke für die Antworten,



    Sonnenblume

  • Nachteile hat das nicht.
    Wenn man Boden und Deckel pro Magazin miteinrechnet, müsste ein Viererboden aber günstiger sein (Kosten pro Ableger), sonst wäre der einzige Sinn Platzersparnis (speziell auch beim Transport).


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Eine normale Zarge ist deutlich einfacher wenn du den Platz hast, hab mir den 4er von Ruck (Herold / Zander) mal besorgt und eine Saison genutzt. Du brauchst einen passenden Deckel dazu, dann unten eingefräste Leisten und dennoch sind die Abteile nicht bienendicht und man sitzt mit Schaumstoff da und stopft Löcher, auch die Bearbeitung ist darin grottig, wenig Platz, beim Öffnen rennen die Bienen von einem Abteil ins andere. Das einzige was gut ist, iest das Vereinigen: Einfach Schied raus! :-) Das war es aber auch schon.

  • bis die Ableger so groß sind, dass sie 'ne eigene Beute brauchen :wink:


    Ja, letztendlich ist das wie mit Ablegerkästen.
    Da aber nicht aus allen Ablegern Völker werden und ich so auch lediglich Königinnen ziehe, macht das trotzdem Sinn.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hast du einen 4er-Boden schon mal genutzt um Königinnen zu ziehen?


    Die Frage, war nicht, wie gut der funktioniert, sondern ob sich das kostenmäßig lohnt.
    Bei meinem o.g. Beitrag zur Königinnenzucht ging es um Ablegerkästen.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)