Ableger am Stand bilden

  • Ich hab es noch nie im Juni probiert, weil ich mit meinen Königinnen fertig sein will, bevor die Honigernte beginnt.
    Am 30. April mache ich den ersten Königinnen Durchgang für die Ableger, 14 Tage später mache ich die Serie für die Belegstelle, diese kommen dann am 28.Mai auf die Belegstelle.
    Dann hab ich mit der Königinnenzucht wieder meine Ruhe.
    Daher kann ich nur sagen das es im Mai bei Volltracht problemlos klappt, da es keine Räuberei Probleme gibt.
    Wie geschrieben bestehen meine Ableger aus einer Pollenwabe, einer komplett verdeckelten Brutwabe und einer Vollen Futterwabe und einer Schlupfreifen Weiselzelle.
    Ich erstelle die Ableger zur Standbgeattung in 3er Böden, da die Ableger schön kompakt sitzen und sich gegenseitig wärmen können.
    Wenn die Königinn begattet ist pack ich so eine 3er Kiste und fahr damit zu einem Stand wo ich vorbereite Beuten stehen hab und teile die auf.
    Im Juni sollte es auch klappen, aber ich weiß es nicht, weil nicht probiert.


    Grüße,


    Max

  • Mich hat heute jemand gefragt der auch einen Ableger am selben Stand machen will, weil er keinen anderen Standort hat und zu meinem auch nur 1km dazwischen liegen.

    Könnten man der Räuberei aus dem Weg gehen, indem man den Ableger auf die Stelle des Wirtschaftsvolk stellt und die Position des Wirtschaftsvolkes verändert?

    Dafür würde man natürlich das Wirtschaftsvolk schwächen aber wenn man eh keinen Honig ernten mag würde das gehen oder was meint ihr?

  • Mich hat heute jemand gefragt der auch einen Ableger am selben Stand machen will, weil er keinen anderen Standort hat und zu meinem auch nur 1km dazwischen liegen.

    Könnten man der Räuberei aus dem Weg gehen, indem man den Ableger auf die Stelle des Wirtschaftsvolk stellt und die Position des Wirtschaftsvolkes verändert?

    Dafür würde man natürlich das Wirtschaftsvolk schwächen aber wenn man eh keinen Honig ernten mag würde das gehen oder was meint ihr?

    Würde ich exakt so vorschlagen, Königinableger.


    Den Honigraum mit neuer Zarge auf Mittelwänden am alten Standort stehen lassen und die alte Brutzarge um einige Meter versetzen.


    Aus der alten Brutzarge fliegen nun alle Flugbienen ab zum alten Standort. Hierdurch entsteht dort ein weiselloser Ableger, der (entweder aus einer dort belassenen Brutwabe) eine neue Königin zieht oder du setzt eine neue zu. Die Pflegebienen und Königin bleiben im Ableger und prägen sich dann den neuen Standort ein.

  • Hallo Ritzbert,

    Im Infobrief aus Mayen von Ende April ist es ganz gut erklärt.

    Man bildet den Ableger, stellt ihn irgendwo hin und wenn am Abend die ganzen Flugbienen nach Hause geflogen sind stellt man ihn an seinen endgültigen Standplatz.

    Die abgeflogenen Flugbienen können dann gern am Kurzzeitparkplatz räubern wollen, da ist nur keiner mehr:S.

    Der neue Standplatz sollte nur nicht die gleiche Ausrichtung wie der alte haben, und das Flugloch ist bei unseren Ablegern immer sehr klein.

    Viele Grüße Meike

  • Hallo zusammen,


    habe letztes Wochenende auch erstmalig zwei Ableger am Stand gebildet, jeweils 3 Waben mit Königin, das alte Wirtschaftsvolk weisellos zur Nachschaffung belassen.


    Ablegerkästen zunächst für den Rest des Tages oben auf gestellt, damit die Flugbienen abfliegen können. Vor Flugbeginn habe ich die Ableger dann auf Position gestellt - leider gab es einen Tag später offensichtlich sichtbar Bienen (wenn auch nicht allzu viele), die zwischen Wirtschaftsvölkern und Ablegern hin und her flogen, also räuberten.


    Daraufhin habe ich die Ablegerkästen noch einmal, um die Räuberbienen abzuschütteln, noch einmal um ca. 20 Meter umgestellt und die Fluglöcher mit Zweigen und Blättern verdeckt.


    Nun habe ich vorhin ab 21 Uhr die Ableger in Ruhe beobachtet. Es gab -für Ableger- recht viel Flugbetrieb, aber ausschließlich von heim kehrenden Bienen. Binnen 15min startete keine einzige Biene, sodass ich davon ausgehe, dass zumindest so spät keine Räuberbienen mehr unterwegs waren und die Rückkehrer tatsächlich zum Ableger gehören. Die Wirtschaftsvölker hatten noch regen ein- und ausgehenden Flugbetrieb. Somit scheint es keinen Flugverkehr mehr zwischen Ableger und Wirtschaftsvölkern zu gehen.


    Ich würde die Ableger dann vor dem nächsten Flugbeginn auf endgültige Position bringen und die Fluglöcher dann mit Pflanzen etc. wieder gut verdecken, um ein erneutes Einfliegen zu erzwingen. Oder ist ein Standortwechsel mit Flugbienen eher schwierig?


    Noch eine Zusatzfrage: Während der eine Ableger ab 21:15 Uhr äußerlich komplett "ruhig" war, wuselte es beim anderen am Flugloch noch recht ordentlich. Neben deutlich mehr ankommenden Bienen (ist auch stärker gebildet) gab es immer auch Bienen, die im Flugloch saßen, ein Stück raus krabbelten, etwas an der Beute entlang und wieder zurück ins Flugloch liefen. Ein Abfliegen gab es nicht. Ist das (trotz Ableger) noch übliches Verhalten für Wächterbienen etc.? Oder muss ich damit rechnen, dass da doch Räuber am Werk sind?

  • Bei der Bildung von Ablegern am Stand beachte ich Folgendes:

    Die Ablegerkiste möglichst weit vom Spendervork entfernt aufstellen, die entnommenen Waben lasse ich ca. 15 Min. im Freien stehen,dann kommen sie erst in die Kiste. Dadurch sind in der Regel alle Flugbienen weg ( Stundenlang halte ich für unnötig und begünstigt eventuell Räuberei ), bei der Ablegerkiste verstelle ich das Flugloch mit einem Brett damit eventuell abfliegende Flugbienen irritiert sind und sich neu einfliegen müssen, also nicht mit "netten" Informationen ins Spenderfolg zurückfleigen.


    Nächster Schritt: schlupfreife Zelle zuhängen

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • Guten Nachmittag zusammen!


    Wenn ich so viele Anfängerfragen hätte, würde ich das Ausfüllen des Profils in Erwägung ziehen.

    Völlig unnötig, derlei Beiträge.

    Unhöflich formuliert, unnötig in der Sache, unklar in der indirekten Aussage.

    Find` ich, völlig unabhängig vom jeweiligen Autor, schlichtweg inakzeptabel.

    Das nur vorab am Rande.


    Zur Sache, und ich versuche mich mal an einer meinen Ansprüchen entsprechenden höflichen Variante der sachbezogenen Antwort:


    Hallo Apfeltasche, verhältnismäßig unabhängig von der Region in der du in Deutschland imkerst, sehe ich in

    Ablegerkästen zunächst für den Rest des Tages oben auf gestellt, damit die Flugbienen abfliegen können.

    den zentralen Problempunkt.

    Denn in dieser Zeit des "oben ohne" ist der Ableger ja gelinde formuliert völlig wehrlos, und das in der ohnehin brutal stressigen Situation des Gebildet-Werdens. Wenn dann noch keine Tracht herrscht: Nicht gut. Gar nicht gut. Denn es duftet nach Honig und die abfliegenden Altbienen tun das von dir Geschilderte. Und werden im worst case auch noch um Bienen von anderen Einheiten ergänzt, die dir die noch nicht mal richtig gebildeten Ableger dann binnen 1, 2 Tagen völlig zerstören. Im Wortsinne.

    Mein Tipp wäre daher, die Ableger, so sie denn im Flugkreis bleiben sollen / müssen, immer spätnachmittags / abends zu bilden. Dann haben die Bienen ob der einsetzenden Dunkelheit in absehbarer Zeit und Ruhe um sich in ihrer jeweiligen Einheit bis zum neuerlichen Sonnenaufgang halbwegs zu sortieren. Und ein Abfliegen-Lassen der Flugbienen ist m. E. auch nicht zwingend erforderlich.

    Ich verfahre des Weiteren ziemlich exakt so wie hier absolut hervorragend beschrieben.

    Und: Es klappt. Wenn man die Geschichte mit den Zweigen vernünftig praktiziert. Ich meine auch, dass ich in dem genannten Thread auch mal ein Foto eingestellt hatte wie es bei mir exemplarsich aussah. Sollte dies doch nicht so sein:

    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/41416510tw.jpg]


    So kann`s aussehen. Wichtig ist nicht, was für Grün man nimmt, wichtig ist nach meiner Erfahrung nur, dass es 1, 2, 3 Tage lang wirklich starr bleibt, damit tatsächlich auch alle ausfliegenden Bienen zu tun haben sich durchzufummeln und sie sich in der Folge neu einfliegen.


    Schöne Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Du kannst hier im Forum im "Kontrollzentrum" in deinem Profil ein paar (grobe) Eckdaten zu dir eingeben, dann sinkt der Blutdruck manch` Forianer wieder auf`s Normalniveau :wink: ... und du bekommst noch mehr sachdienliche Rückmeldungen.

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Du kannst hier im Forum im "Kontrollzentrum" in deinem Profil ein paar (grobe) Eckdaten zu dir eingeben

    Seit zwei Jahren hier angemeldet. Die höfliche Variante der Information dürfte (wahrscheinlich mehrfach) durch sein.


    Ich halte es nach wie vor für die höfliche Variante mit Informationen nicht zu geizen, wenn man welche bekommen möchte. Das zu "inakzeptabel".


    Der Blutdruck erhöht sich nicht daduch. Die Gleichgültigkeit steigt eher.

    Jeder wie er mag.