Netzteil für Varrox

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    Kommando zurück, mit dem Netzteil dauert es 6 Minuten bis 1g Oxalsäure verdampft ist. Mein Multimeter hatte nur Unsinn angezeigt, daher hatte ich das Ding heute mal in der Arbeit kurz am Oszi. Sobald der Varrox dran war ist deutlich weniger Spannung abgefallen, ich vermute bei Frequenzen im kHz-Bereich (die das Netzteil ausgibt) verhält sich der Drahtwiderstand wie eine kleine Spule.


    Vielleicht wird es doch eher eine Motorradbatterie.mit Ladegerät, oder so ein Starthilfeteil mit integriertem Netzteil, mal sehen.

  • Ich benutze ein Labornetzgerät, 12 V 20 A. Kostenpunkt unbekannt, da ich es mal während der Ausbildung gekauft habe. Verdampfung dauert pro Volk ca 1,5-2 Minuten.
    Bin aber selbst gerade ein Upgrade aus dem Varrox zu basteln, da das zu langsam ist.

  • Hallo,



    .... Mein Multimeter hatte nur Unsinn angezeigt,


    Echteffektivwert Messung* .... hätte hier vielleicht geholfen .... ????


    Aus dem Conrad Ding kommt sicher keine geglättete DC Spannung raus ....


    GdBK



    * InfoLink

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Korrekt, aus dem Lampentrafo kommt Wechselspannung, in dem Fall sogar im Kilohertz-Bereich, da müsste ich vermutlich schon ein hochwertiges Multimeter im dreistelligen Eurobereich am Start haben, das da noch vernünftige Werte ausspuckt. Mein Multimeter zuhause müsste man in dieser Beziehung wohl eher als Schätzeisen bezeichnen :D



    Golem : Guter Hinweis, bei uns im Betrieb wurde vor kurzem groß umgebaut, mal schauen ob da irgendwo was aus den Labortischen übrig ist...

  • Labornetzgerät, 12 V 20 A...Verdampfung dauert pro Volk ca 1,5-2 Minuten.
    Bin aber selbst gerade ein Upgrade aus dem Varrox zu basteln, da das zu langsam ist.


    Das upgrade-Gerät müßte die Heizleistung rechtzeitig bei Erreichen der Sublimationstemperatur von 157 Grad reduzieren, um überhitzungsbedingte Zersetzung der OX zu vermeiden. Der Varrox soll von der Fischermühle mitentwickelt und auf Basis der 1.509 Sublimationsversuche in Bienenstöcken getestet worden sein. Für "upgrades" sollte mindestens eine ebenso breite Datenbasis gegeben sein...


  • Damit würde das beschriebene Netzteil bei jeder aktuellen Prüfung nach VDE 0701/0702 durchfallen,
    und hat u.a. das CE Zeichen natürlich zu unrecht (damit keine Vertriebserlaubnis in der EU).
    Hat der Stecher einen Schutzkontakt sugeriert er damit das er ein Gerät der Schutzklasse I ist und damit eine Schutzerdung vorhanden sein muß, ist diese nicht angeschlossen ist das Gerät zu verwerfen.


    Vom Service der Fa. Monstertronic wird man beruhigt: Es sei ein elektronisches Bauteil eingebaut, welches den Anschluß des Schutzleiters am Metallgehäuse unnötig mache. Welches das sei, konnte man nicht sagen. Ein Thyristor?

  • Es geht mir nicht nur um die Heizleistung, allerdings ist in der Tat bereits eine Temperaturüberwachung eingebaut um den Varrox im Dauerbetrieb laufen zu lassen.
    Mich stört, dass die Hitze zur seite und nach oben hin frei entweichen kann - was eine verschlechterung des Wirkungsgrads mit sich bringt, und (bei anderen Modellen) schon zu brennenden Beuten geführt hat.
    Ausserdem habe ich eine Art Dämmplatte angebracht um die Beute nicht extra mit einem Tuch versehen zu müssen.
    An der grundlegenden Funktionalität des Varrox wird nichts verändert, dafür habe ich mittlerweile 2 andere Verdampfer gebaut, die sich dieses Jahr im test befinden (allerdings mit je nur 30 Völkern)


  • Mich stört, dass die Hitze zur seite und nach oben hin frei entweichen kann ... habe ich mittlerweile 2 andere Verdampfer gebaut, die sich dieses Jahr im test befinden


    1. Die Hitze nach oben sorgt m.E. für die Thermik, die eine bessere verteilung der sublimierten OX im Bienenstock bewirkt.
    2. Läßt Du uns an Deinen Testergebnissen und den Schlußfolgerungen teilhaben? Wenn ja: In welchem Faden?

  • Ich habe den Varrox im prinzip gekapselt, so dass nichts an den "Heizdraht" und die Schale kommen kann. Durch ausklinkungen neben der eigentlichen Verdampferschale tritt der OX Dampf aus, Testst mit Völkern die ich mit einer Plexiglasabdeckung durchgeführt habe zeigen, dass die Bienen weniger aufbrausen, sich die Oxalsäure aber dennoch genauso verteilt.


    Nach abschluss der Behandlung werde ich dazu mal einen neuen Thread aufmachen.
    Allerdings möchte ich 2017 mehr in Richtung der Behandlung mit Propolis bzw. ätherischen Ölen gehen, da es dazu in Internationalen Foren einige ziemlich gute Ansätze gibt.
    Oxalsäureverdampfung bleibt dann nur das Backup :) Aber ich kann das basteln einfach nicht sein lassen :/

  • Hallo,



    .... müsste ich vermutlich schon ein hochwertiges Multimeter .... das da noch vernünftige Werte ausspuckt.


    Ich habe hier ein ca. 18 Jahre altes Beha Unitest Hexagon 340 am Start,
    soetwas mußte damals ran, als ich jede Menge Niedervolt Halogensystem installiert habe (war so ein Trend).



    Vom Service der Fa. Monstertronic wird man beruhigt: Es sei ein elektronisches Bauteil eingebaut, welches den Anschluß des Schutzleiters am Metallgehäuse unnötig mache. Welches das sei, konnte man nicht sagen. Ein Thyristor?


    Und was bringt das beruhigen der Vertrieb ?
    ... wenn der Trafo bei jeder besseren Messung (hier mit dem GossenMetrawatt Base10)
    durchfällt und nicht betrieben werden darf ?


    Mag in China ja vielleicht durchgehen,
    aber .... hier nicht !



    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • ... wenn der Trafo bei jeder besseren Messung (hier mit dem GossenMetrawatt Base10)
    durchfällt und nicht betrieben werden darf ?
    Mag in China ja vielleicht durchgehen,
    aber .... hier nicht !


    Um Mißverständnissen vorzubeugen: Bienenknecht oder ein anderer Kundiger hat das Monstertronic-13,8V/20A-Netzteil nach den deutschen/europäischen Sicherheitsnormen durchgemessen (Zitat: "Schutzleitermessung (VDE 0701/0702) bzw. die Niederohmmessung (VDE 0100-600)") und es fiel durch? Wenn ja, bitte ich ausdrücklich darum, dies:
    1. hier klarzustellen
    2. fairerweise dem IF-Mitglied und Vertreiber des Oxamaten mitzuteilen, der dieses Netzteil als Hochstromnetzgerät anbietet und
    3. die zuständigen Behörden zu informieren. Das Gerät wird offenbar massenweise verkauft und von Kindern/Jugendlichen für den Betrieb von Modellspielzeug genutzt.

  • So, neuer Versuch. In einem LED-Shop sind wir über ein preiswertes Netzteil für 50€ gestolpert, das noch dazu komplett in Plaste eingegossen ist, also perfekt für den Einsatz im Garten geeignet:


    Eine 1g-Tablette verdampft mit den 200 Watt in 2:40 Minuten, also minimal länger als mit Autobatterie, da fließt zu Beginn vermutlich doch noch ein deutlich größerer Einschaltstrom. Kleiner würde ich das Netzteil daher nicht dimensionieren.


    Da das Netzteil doch recht massiv und schwer ist, habe ich das Ding auf eine Platte geschraubt. Zusätzlich noch ein LED-Fluter, da es im Spätsommer schon ziemlich dunkel ist, wenn die Mannschaft zur Behandlung endlich komplett daheim ist. Dazu noch zwei Schalter, ein Griffloch und Holzleisten damit es hochkant platzsparender verstaut werden kann: