Gegengift gegen Bienengift wird getestet

  • Hilfe für Allergiker in Sicht?


    Brasilien, Universität Botucatu:
    An dem Serum würde schon 15 Jahre gearbeitet und nun soll
    in der "kommenden" Woche das Gegengift am Menschen getestet werden.
    Wenn sich nach einem Stich Komplikationen zeigen, soll das Gegengift verabreicht werden.


    Falls sich das Serum als wirksam zeigt, werde erwogen, ob es als Arzneimittel registriert werden soll.
    Es dauert also noch.



    Gruß Doro


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…enstichen-/story/18413773


    http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/8350684/forscher-entwickeln-bienen-gegengift.html



  • Da die allergische Reaktion aufgrund des Histamin erfolgt (hauptsächlich), ist es wohl ein Antihistaminikum? Gibt es davon nicht bereits Produkte?


    In dieser Arbeit hier werden die therapeutischen Eigenschaften von Bienengift zusammengefasst. Also die guten Seiten des Bienengiftes. http://www.jpcbs.info/2016_4_1_06_Obioma.pdf (auf Englisch, muss mal jemand anders übersetzen)

  • Nee, Bernhard.
    Meines Wissens besetzt ein Anthistaminikum die Rezeptoren, damit die Mastzellen nicht dazu gebracht werden aufgrund des Bienengiftes Histamin auszuschütten, was ja dann die allergische Reaktion einleitet.


    Ein Gegengift wirkt auf das Gift selbst ein, verändert oder inaktiviert es. Wobei es natürlich schwierig ist, da das Bienengift verschiedenen Komponenten hat.
    Hilfreich wäre es schon, erst mal das Mellitin auszuschalten, das ja das Hauptallergen ist.


    Bisher ist es ja so, dass selbst im KH die Wirkung des Bienengiftes nur ausgebremst werden kann und man hoffen muss.
    Deinen link werde ich mir anschauen und versuchen, einiges zu verstehen.


    Gruß Doro

  • Meiner Meinung nach lohnt der Artikel nicht zum Übersetzen. Einer Aufzählung aller Bienengift-Komponenten folgt eine kurze Erwähnung verschiedenster Arbeiten zum Thema. Interessant ist also höchstens das Literaturverzeichnis.
    Davon abgesehen wimmelt die Arbeit von Rechtschreib- und Grammatik-Fehlern, was eigentlich in einer guten internationalen Publikation in diesem verheerenden Ausmaß nicht vorkommen dürfte. Wenn dem Inhalt genauso wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, dann kann man das Paper vergessen. Standard sind Aussagen wie "Bienengift hilft in der Therapie gegen XY", wobei XY wahlweise Alzheimer, Multiple Sklerose, HIV oder anderes globales Ungemach ist. Höchstens ganz am Rande wird dabei auf den aktiven Wirkstoff oder den Wirkmechanismus eingegangen. Ob in den dabei genannten Papern mehr drin steht, weiß ich nicht.


    Kikibee

    With lots of room for improvement.