Jungvolkbildung

  • Hallo liebe Imkerkollegen,


    nach mehreren jahren Pause mit der Imkerei habe ich letztes Jahr wieder mit der Imkerei begonnen und habe jetzt eine Frage an euch.


    Meine Frage bezieht sich auf die Ablegerbildung in 4 Schritten nach Aumaier und Liebig, wie die Vermehrung an sich funktioiert ist mir klar auch die Bildung von Begattungsablegern meine frage ist jetzt ist es möglich die begatteten Königinnen als Doppelvolk oder Dreiervolk übereinander zu führen da ich noch teilweise Beutenmaterial (Zargen) habe, aber nicht ausreichend Deckel und Böden und ich möchte mir auch keine weiteren Beutenteile mehr kaufen da ich in absehbarer Zeit vorhabe von Zander auf Dadant umzustellen. Mein Ziel für dieses Jahr ist nicht das maximale an Honig zu ernten sondern mein Focus liegt auf der Bildung von Ablegern in Zander und Dadantmaß


    mein Gedanke dazu ist das ich mein altes Material weiter gebrauchen kann bis die Umstellung auf Dadant vollständig erfolgt ist. Desweiteren das sich die einzelnen Völkchen gegenseitig, getrennt durch absperrgitter, unterstützen würden


    ich freue mich auf eure Meinungen oder auch Erfahrungen zu dieser Verfahrensweise.

    Man kann auch ohne Natur leben, aber lohnt sich das??

  • Hallo,


    wenn Du jetzt mehrere Jahre Pause eingelegt hast, warum fängst Du dann nicht an zu imkern, wenn Du alles in Dadant zusammen hast. Auf ein Jahr kommt es dann auch nicht mehr an. Und dann das ganze geraffel von Zander auf Dadant. Für Dich ist es ein Hobby und was ist es für die Bienen? Willst Du die dann auch 3 Stöckig überwintern? Erinnert mich an die 3 stöckigen Schweinetransporter. Ein Maximum an Ertrag, bei sehr geringen Einsatz.


    Bevor Dich Hartmut anpfeift, beachte die Forenregeln zur Schreibweise. Es ist ein ganz schöner Krampf das da oben zu lesen.


    Gruß
    Ulrich

  • Hallo Habbyimker,
    ich selbst habe vielleicht noch nicht so viel Erfahrung, aber mein Imkerpate hat zum Beispiel diesen Winter einen rel. schwachen Ableger über einem Wirtschaftsvolk überwintern lassen (natürlich mit Absperrgitter), und es hat einwandfrei funktioniert. Hauptsache ist eben, dass die Königinnen nicht aneinander kommen. Aber soetwas funktioniert wahrscheinlich auch nur im Winter, wenn kein Fluglochbetrieb ist. Für die Saison kenne ich noch die Variante mit einem simplen, ungedämmten Zwischenboden, sodass ein Ableger über dem Anderen sitzt, Wärme abbekommt und trotzdem ein eigenes Flugloch hat. Die Wächterbienen kommen sich dann nicht so sehr in die Quere und es herrscht gennerell ruhigere Stimmung im Volk; so habe ich es im letzten Jahr auch gemacht.


    Aber wie gesagt, das ist bloß meine bescheidene Anfänger-Meinung, die erfahreneren im Forum werden sich bestimmt noch äußern ;-)
    Gruß, Felix

  • Scheint wirklich schwer zu lesen zu sein.
    Es steht da was von begatteten Königinnen und dass er schon wieder angefangen hat.


    Wenn Du schon mit Zander angefangen hast, und nach Aumeier arbeiten willst, dann bitte auch richtig. Dazu gehört die Unterbringung der kleinen Ableger (Begattungseinheiten) mit Viererboden in einer Zarge. Dies kommt dem Wärmehaushalt der kleinen Einheiten sehr zu gute. Persönlich bevorzuge ich Dreierböden. Da kann man dann die Einheiten mit den drei Waben länger so zusammen lassen. Beim Aufteilen in einzelne Zargen (wenn der Platz zu eng wird) stellst Du immer zwei Zargen direkt nebeneinander. Flugloch klein auch auf die Seite, an der die Partnerkiste steht. Bodenschieber einlegen. das ist wesentlich effektiver als das Vorgehen in Deiner Panung, und viel einfacher durchzuführen. Der Boden dürfte den finanziellen Rahmen nicht unbedingt sprengen. Man kann auch recht schnell einen vorhandenen Flachboden modifizieren.


    Wenn er für Aumeier positiv eingestellt ist, hat er Hohenheimer Zander mit langen Ohren. Die kann man meines Wissens in Dadantkisten einhängen. Der Wechsel ist also nicht ganz so aufwändig, wie bei anderen Kombinationen.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Zitat

    hat zum Beispiel diesen Winter einen rel. schwachen Ableger über einem Wirtschaftsvolk überwintern lassen (natürlich mit Absperrgitter), und es hat einwandfrei funktioniert


    Hallo Felix Fischer


    Das kann ich so nicht glauben. War da wirklich ein Absperrgitter oder doch ein bienendichtes Fliegengitter? Oder war es nicht den Winter über, sondern nur im Frühjahr? Normalerweise ist es so, dass sich die Bienen auf eine Bienentraube zusammen ziehen sobald keine Brut mehr vorhanden ist. Ich würde die Ableger nicht auf diese Weise überwintern.



    Hallo Hobbyimker!


    Ich würde die Ableger einzeln führen. Das erleichtert die Nachschau, die Fütterung usw. Die Ausrede, dass du keine Böden und keine Deckeln hast, kann ich auch nicht gelten lassen. Es gibt nichts einfacheres als einen Boden zu erzeugen. Du schneidest von einer Schaltafel ein passendes Stück herunter, nagelst ein paar Leisten auf und schon ist der Boden fertig. Das Flugloch wird natürlich ausgelassen. Falls die Zargen ein Bohrloch haben, so kann man das als Flugloch nehmen und es entfällt sogar das Aufnageln von Leisten.


    Beim Deckel ist es noch einfacher, du legst über die Plastikfolie eine Styroporplatte und fertig ist der Deckel. Irgend eine Abdeckung gegen den Regen wird sich auch noch wo finden.


    MfG
    Honigmaul

  • Die Begattung findet in kleinen Begattungsvölkchen statt. Meine Idee war es dann nach erfolgter Begattung die Völkchen übereinander zu führen.

    Man kann auch ohne Natur leben, aber lohnt sich das??

  • Hallo Honigmaul danke für deinen Hinweis werde mal schauen was die Werkstatt noch so an Leisten und Brettern hergibt.

    Man kann auch ohne Natur leben, aber lohnt sich das??

  • Hallo Uwe danke für den Hinweis,


    meine Frage war ja nur ob es grundsätzlich möglich ist Ableger übereinander zu führen ob ich es dann letztentlich auch durchführe muss ich dann mal schauen wie die Resonanz auf meine Frage ausfällt.

    Man kann auch ohne Natur leben, aber lohnt sich das??

  • Übereinanderführen mit einem gemeinsamen Flugloch? Kann nicht so richtig viel. Viel besser nebeneinander mit Dreier- oder Viererböden. Bei mehreren Königinnen die vertikal durch ASG getrennt sind, bleibt oft nach kürzerer Zeit nur die untere fluglochnähere übrig. Ganz früh im Jahr kann man sowas machen um Mickerlinge zu retten, aber selbst da muß man höllisch aufpassen, weil sonst hat man doch nur einen HR früher aufgesetzt als man eigentlich wollte.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Grundsätzlich geht das, indem du zwischen die Zarge eine Folie legst und wie in den alten Magazinen ein Spundloch hast. Deine Methode ist schon merkwürdig, du willst Dadant und machst Zanderableger.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Remstalimker,


    ja Zanderableger weil meine derzeitigen Völker auf Zander modifiziert sitzen und da ich erst mit Dadant beginnen möchte und ich damit dann halt auch noch schauen muss wie ich die Ableger in die Dadant kiste Bekomme was aber durch die langen Ohren der Oberträger ja passen sollte.


    Hallo Ralf,


    danke dann schau ich mal besser das ich jeden ableger in seine eigene Kiste packe.

    Man kann auch ohne Natur leben, aber lohnt sich das??