Lämmer 2016

  • Ich schere wenn's zum ersten Mal sicher zusammenhängend paar Tage warm wird und noch mindestens 4 Wochen bis zur Schafskälte über bleiben. Wenn die Schafe etwas Schatten und Windschutz aufsuchen können, ist das ausreichend. Kraftfutter kriegen meine ohnehin nur einen Eimer pro Tag. Nicht pro Schaf - für alle! Das wird auch nach dem Scheren nicht umgestellt. Wenn's Wetter schlecht werden soll, schere ich einfach nicht. Das ist wie beim Heumachen. Nur weil man den Mäher gemietet hat, kann man trotzdem nicht im Niesel haun ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Das ist eine gute Idee!
    Ich empfehle Dir dennoch und dringend noch vorher im ebay ein Hautklammergerät - steril verpackt mit 35 Klammern - zu erwerben. Damit kann man ohne Betäubung und sehr zügig klaffende Scherwunden schließen und je sofortigster man das tut, desto weniger lange weh! Außerdem heilt es narbenfrei und fliegensicher. Ich mach damit auch minimale Cuts, die nur ein, zwei Staples brauchen. Eins kostet grad mal 30 Cent oder weniger. Und gemacht ist es schneller als genäht.


    Selbst wenn der Scherer oder die Schur keinen Anlaß zum Einsatz geben, ist son Ding ganz bestimmt irgendwann nötig. Und wenn bloß so ein Riesenschaf unbedingt zu seinem Lamm unter den Stall will und sich an dessen Blechkante ... und schon waren wieder 8 Klammern weg.



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    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • So Schäfersleutz,

    wo bleiben eure Meldungen?

    Ich kann die ersten beiden Lämmer 2017 melden. Die nächsten stehen schon in der Warteschleife... äh die Muttern stehen etwas abseits.

    Das Beweisbild liefere ich morgen nach. Schon mal vorab: sie sind schwarz. Eines hat ein weißes Toupet...


    Gruß Jörg

  • So, hier kommt das versprochene Bild. Das zweite Lamm sieht fast genauso aus. Und leider gab es auch noch etwas unerfreuliches. Am Abend habe ich einen abgetrennten Lammkopf am Rand des Gatters gefunden. Eine Wildkamera hat gezeigt, dass ein scheiß Fuchs sich in der nächsten Nacht daran zu schaffen gemacht hat. Jetzt suche ich nach einer passenden Lösung für mein Problem...


    Gruß JörgLamm_2017_01.jpg

  • Strom sollte da ein Zauberwort sein.


    MfG Frank

    Wie meinst du das? Einfach außendrum Schafzaun? Oder eine Art Hinterhalt mit Strom basteln?


    Die Schafe stehen aktuell auf eine größeren Winter"weide", incl. Esel und Unterstand. Die Lammungen werden sicher noch 4 Wochen weitergehen.

    Ich habe auch schon überlegt dort gelegentlich zu schlafen oder zumindest ein Radio düdeln zu lassen...


    Gruß Jörg

  • war es denn auch der Fuchs, der das Lamm erlegt hat? Oder hat er nicht nur aufgeräumt, was andere übrig gelassen haben?


    Weil lässt sich denn so ein großes Mutterschaf sein Lamm von einem Fuchs wegnehmen? Es ist ja nur ein Füchslein, kein Wolf?

  • Naja. Gute Frage!

    Es lag am ersten Abend ein sauber abgetrennter Kopf da und nachts hat er sich den dann geholt. Und eines der beiden lebenden Lämmer hat ein Knickohr.

    Ich werde die Wildkamera stehen lassen und erst mal abwarten.

    Gruß Jörg

  • Hab meine ja mit Schafnetzen eingezäunt mit Weidegerät ,da war bisher noch kein Fuchs drinnen. Da er sich gerne bei den Hühner und Gänsen untern Maschendraht durchgräbt hab ich auch einen Weidedraht gezogen 10 cm vom Boden und Draht weg. Seit dem hab ich da auch Ruhe.


    MfG Frank

  • war es denn auch der Fuchs, der das Lamm erlegt hat? Oder hat er nicht nur aufgeräumt, was andere übrig gelassen haben?


    Weil lässt sich denn so ein großes Mutterschaf sein Lamm von einem Fuchs wegnehmen? Es ist ja nur ein Füchslein, kein Wolf?

    Beim Wolf wäre garantiert kein Schaf mehr lebendig!

  • Hallo zusammen,


    ja, genau weiß ich natürlich nur dass der Fuchs den Kopf geholt hat. Ich werde jetzt öfter kontrollieren, permanent ein Radio mit meinem Lieblingssender düdeln lassen und die Wildkamera beobachten.


    Gruß Jörg

  • Naja. Die Muttertiere sind sehr um die Lämmer bemüht und versuchen sich eher zwischen den Angreifer und das Lamm zu stellen. Einen (z.B.) Fuchs richtig angreifen halte ich für unwahrscheinlich. Entweder war es eine Totgeburt oder Fuchs (oder wer auch immer) hat sich ein Lamm geholt während die Mutter mit dem anderen beschäftigt war.

    Wölfe gibt es vereinzelt, halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.


    Gruß Jörg