Mini Plus Volk tot, Königin lebt noch - was tun?

  • Mir macht der komplette Satz Angst. Das klingt alles nach hilflosem Aktionismus, egal ob nett gemeint oder nicht.


    Wir hatten das Thema hier schon öfter, aber ich wiederhole mich gern: Nach meinen Erfahrungen liegt der Grund für Mickerlinge in erster Linie beim Imker und in zweiter Linie an der Königin. Ich versuche permanent beides zu verbessern und siehe da - es hilft! Hektisches Wabentauschen, Kisten-wärmen oder Mickerlinge päppeln bringt langfristig gar nichts. Ordentliche Königinnen und ein gut gemachter Jungvolkaufbau sind das Wichtigste für gesunde Völker!


    Gruß Jörg

  • Da nimmst Du eine Miniplus Zarge, legst eine 20-Watt-Birne mit Fassung rein und stellst dort den M+Turm drauf. Stecker rein, fertig, sofern Strom verfügbar ist.


    Sven, steckst du den Stecker nur ins Mini Plus rein wenn Strom verfügbar ist und lässt ihn ansonsten einfach nur herunter hängen oder macht das dann keinen Unterschied? :wink::lol:


    Also ich nehm die immer mit unter die Decke und wiege sie in meinen Armen wie eine Mutter ihr Kind.


    Von Feuer würde ich aber generell abraten!

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ich versuche permanent beides zu verbessern und siehe da - es hilft!


    Das sollte das Ziel sein. Ist es ja auch bei mir. Trotzdem schützt das nicht davor in Situationen zu kommen, die so nicht geplant waren. Und gerade bei Giftbelastungen im Volk bekommt man den Laden trotz Unterstützung nicht zum laufen. Solche Erkenntnisse sind viel wichtiger, als der Umstand, ein Volk mehr über den Winter gebracht zu haben.


    Markus : die Plätze unter den Decken sind schon anderweitig vergeben.


    Grüße Sven

  • -Rapspollen cheyse
    -Maispollen cheyse
    -Glyphosatabtrieb cheyse
    -Königin cheyse
    -Ableger zu spät gebildet
    -Ableger zu milbenbelastet gebildet
    -Zuckerfütterung von Vorteil
    -Zuckerfütterung von Nachteil
    -Beute nicht warm genug
    -Beute zu feucht


    also alles so Sachen, bei denen der Imker Gegenmaßnahmen ergreifen kann, sofern er denn die Ursachen für den Mißerfolg näher eingrenzen kann. Und wo ist da jetzt der Fehler, sowas erkennen zu können?


    Grüße Sven

  • Nee, ich meinte z.B. wie du erkannt hast, daß deine Waben "glyphosat-belastet" sind.


    Die wurden von den Bienen im Bereich der Wintertraube komplett abgeschrotet. Und zwar so, dass auf der Windel 2 cm hohe Krümelhaufen unter den Wabengassen lagen. Und die Bienen haben im Frühjahr ihr Brutnest erst ausgedehnt, als neue Mittelwände ans Brutnest gegeben wurden, an die alten ausgebauten Waben, die zuvor dort hingen, sind die nicht mehr rangegangen. Hab ein Volk, das aus diesem Grund bis Ende Juni nur auf 3 Waben saß und nicht wachsen wollte. Jetzt sitzen sie auf 6 mit derselben Königin.


    Grüße Sven

  • Nee, ich meinte z.B. wie du erkannt hast, daß deine Waben "glyphosat-belastet" sind.


    Boah bist Du doof! Da wächst halt kein Unkraut drauf! Nie! MUß Doch Glyphosat im Spiel sein, das zeigen doch Lebenserfahrung und gesunder Menschenverstand! Sonst wächst überall Unkraut, ...grummel....


    :daumen:


    Mal schauen, ob ich noch irgendwo 'ne Königin zum beatmen finde.


    So, ich hab wieder Kellerhaft, Tiefgrund sollte trocken sein. Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife