Nun auch im Bier - Glyphosat


  • Sikation könnte schon eher in Betracht kommen


    Darum geht es doch hierbei, oder hab ich das falsch mitgekriegt? Is klar, verboten, aaaber mit Ausnahmegenehmigung geht so einiges.
    Da wäre das mit dem Weizenstärkesirup schon etwas bedenklich als Winterfutter. Diese hier genannte Konzentration kommt aber sicher eher durch direkten Eintrag mit dem Wasser. Dass dieser Bericht jetzt nicht nur in den Imkerkreisen rumgeht, finde ich höchste Zeit. Vielleicht fordern da mal mehr Verbraucher weitere Untersuchungen beim Getreide. Lecker Brotgewürz :evil:.


  • Sikation könnte schon eher in Betracht kommen


    Hallo Christoph,
    ich hab mir sagen lassen das die Kornblume das maximal 2 Tage überlebt und wie lange sie noch Nektar gibt und so für die Bienen attraktiv ist vermag auch der konventionelle Landwirt nicht beurteilen.


    Warum das WISO auf den Plan ruft dazu hab ich meine eigene Theorie... :roll:


    LG
    Andreas

  • mich wundert, dass keiner auf die Idee gekommen ist, mal so ne Kornblume samt Wurzel auf Glyphosat hin zu untersuchen.
    Wäre doch bestimmt interessant, ob sich auch was in der Pflanze finden lässt.
    Dies gehört normalerweise zumindest bei Vergiftungen mit dazu.
    Gut es war ja scheinbar keine Vergiftung vorgelegen, sonst wäre ja das Zeugs nicht in den Honig gelangt.


    Aber diese Frage gehört beantwortet.


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Vergiftung ist eben nicht nur, wenn es für den, der damit in Kontakt kommt, akut letal endet und der direkte Zusammenhang hergestellt werden kann (selbst bei einer Kugel durchs Herz kann ja die Frage gestellt werden, ob die Kugel die Ursache für den Tod war oder das Loch im Herzen) - aber bei allem andern, Schwächung, subletale Effekte, kann es ja auch immer noch etwas anderes gewesen sein.


    Es gäbe da eine Reihe von Dingen, bei denen eine Analyse auf Glyphosat oder AMPA interessant wären:
    Ich sehe hier in der Region die Rebanlagen und die Obstanlagen - bislang konnte ich allerdings noch keine Hinweise auf Analysen von Obst, Fruchtsäften und Wein auf diese Stoffe finden.
    Nach dem Bier wäre es eine spannende Nachricht gewesen, wenn alle Saft- und Weintrinker plötzlich damit konfrontiert worden wären.


    Also - Ideen hätte ich in der Hinsicht noch genug und kompetente Menschen, mit denen man zusammen arbeiten könnte, um die wissenschaftliche Systematik zu gewährleisten, gibt es auch - und Insititute, die sowas koordinieren könnten. Was mir fehlt, sind die Mittel, um solch eine Arbeit leisten zu können.


    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Na ja das für diesen Fall zuständige brandenburgische Amt für Landwirtschaft, Veterinär und Lebensmittelüberwachung könnte dieser Frage schon mal nach gehen. Nicht um jetzt den tatsächlichen Verursacher zu finden, sondern eher mal um die Quelle des Eintrages als solche zu finden, oder besser gesagt, gewisse Quellen auszuschließen.
    Aber das will dort offensichtlich keiner so genau wissen. oder wir bekommen es nicht mit?


    Nach dem Motto wer dumm frägt bekommt noch dummere Antworten ?


    Komisch ist es alle mal

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Na ja das für diesen Fall zuständige brandenburgische Amt für Landwirtschaft, Veterinär und Lebensmittelüberwachung könnte dieser Frage schon mal nach gehen. Nicht um jetzt den tatsächlichen Verursacher zu finden, sondern eher mal um die Quelle des Eintrages als solche zu finden, oder besser gesagt, gewisse Quellen auszuschließen.
    Aber das will dort offensichtlich keiner so genau wissen. oder wir bekommen es nicht mit?


    Nach dem Motto wer dumm frägt bekommt noch dummere Antworten ?


    Komisch ist es alle mal


    Hallo Christoph,
    zumindest ein Monitoring ist angedacht und es bleibt abzuwarten was die Auswertung dann bringt? Hier wäre allerdings das Engagement des Verbrauchers gefragt. Wie wär es mal mit einer Forderung nach flächendeckender Beprobung mittels einer Petition? Ein einmaliger Aufreger nützt niemanden etwas...


    LG
    Andreas, der mit den komischen Ideen :oops: