Nun auch im Bier - Glyphosat

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    dürfte nicht verwundern. Außer vielleicht die Zulassungsstelle. So etwas kann ja keiner von denen ahnen...


    Und das BfR, ahnt das nicht, das BVL hat vielleicht Vermutungen, beim JKI erst recht nicht, bei denen ist ja sowieso nichts zu finden.
    Das Zeug gehört für Privatleute verboten! Was nützt denn der Sachkundenachweis beim Verkäufer?

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Und das schlimmste daran - die Leute sind völlig beratungsresistent.

    Versuchte vor kurzem einen alten Mann zu überzeugen, dass sein Tun einen Rasenmäherschlepper mit aufgebauten 200 l Fass und einer dreispritzigen Düse versehen seinen kiesaufgeschütteten Hof mit roundup zu spritzen sehr umweltschädlich sei, es war vergebens.


    Erstens hasst er Unkraut (wie schaut denn das aus ) und zweitens die Kleinigkeit die er da spritzt, da sollen sich doch die Bauern an die Nase fassen.

  • Hallo,
    die Anwendung von Glyphosat wurde 2014 stark eingeschränkt, dem Einsatz engere Grenzen gesetzt. Es hätte also schon sehr viel früher eigentlich ein Thema sein müssen, nämlich in den Zeiten wo Sikkation üblich war.
    Heute gilt "Ein starker Unkrautdurchwuchs allein rechtfertigt also grundsätzlich noch keine Sikkation!"
    Landwirte sind auch Verbraucher und auch an denen geht die Berichterstattung nicht spurlos vorbei.


    @ holmi,
    der Satz mit dem NABU fiel so auf der Bienenkonferenz als Melanie zum Schluss in einem Satz das Thema Glyphosat und Totspritzerei in einm Kommentar erwähnte. Leider funktionierten an dem Tag meine Zusatzlauscherchen nur im Sparprogramm und somit bin ich noch nicht ganz schlüssig ob der Satz von einer Imkerin oder von einer Bayer-Mitarbeiterin kam... Ich weiß nicht was Schlimmer ist, ob solch Gedankengut (man liest es öfters von Imkern) oder die offensichtliche Kontrollfunktion der anwesenden Bayermitarbeiter auf der Bienenkonferenz...
    Zu dem Thema sollte man auch mal einen kritischen Blick nicht nur auf die Landwirte werfen, sondern auch auf die Empfehlungen der Pflanzenschutzdienste der Landwirtschaftskammern, denn während wir hier hitzig über Höchstmengenregelungen von Thiacloprid diskutieren wirds da fleissig propagandiert das Zeug auf die Äcker zu kippen.
    Du wirst vermutlich feststellen das der einzelne Landwirt oftmals wenig Kenntnisse von der Bienenhaltung hat, das Schädlings-Nützlingsspiel sollte ihm allerdings geläufig sein. Keine Ahnung wie die neumodischen Online-Sachkundenachweise inzwischen aufgebaut sind, obwohl man auch hier kritisieren sollte das die Form der Sachkunde nicht als Nachweis für den Einzelnen dienen kann. Es ist nicht sichergestellt das der Anwender vorm PC auch identisch ist mit demjenigen, dem am Ende Sachkunde bescheinigt wird


    Bernhard ,
    leider hat der unschöne Trend nicht nur in Hausgärten Einzug gehalten, die Kleingärtner inclusive mancher Funktionäre haben minestens ebenso ein Ding an der Waffel. Auch hier setzt sich die Modeerscheinung Erholungsgarten durch zum nachteil kleingärtnerischer Nutzung. Auch in den Städten wird der Wind künftig rauer und Rückzugsräume werden schwinden.
    Um durch die Neubaugebiete zu fahren fehlt mir leider momentan die Zeit, denn ich kann meine bessere Hälfte mit den gut 50 kg frisch geernteter Kirschen nicht wirklich allein lassen, sonst bekomme ich Haue :wink:. Im nächsten Jahr wirds besser, denn der Baum entspricht nicht mehr dem Modetrend und muss auf Anordnung zurückgeschnitten werden. Damit ist der Deal mit den Vögeln geplatzt, denn die obere Hälfte der gut 5 Meter Kirschbaum gehörte ihnen. Wenn ich nun schon sägen muss, dann pflück ich vom Abgesägten und ich glaub beim unterem Teil der Ernte bekomme ich Hausverbot :p.

  • Es ist die Frage, wie das Glyphosat genau dorthin gelangt. Also in den Honig.


    Ist das Winterfutter aus Weizensirup frei von Rückständen?


    Wo der Weizen doch kurz vor der Ernte "reifgespritzt" wird und Brot&Brötchen (Weizenmehl) die Hauptkontaminationsquelle für Glyphosat bei Menschen ist.

  • naja nicht nur die Kornblume sonder über das Wasser das sie aufnehmen - nicht über Nektar sonder über Wasser - das finde ich schon logisch -- oder nicht?

    mein Fahrradlicht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und ich ganz knapp hinterher

  • Was und wo können wir denn noch ernten bzw. anwandern.


    Lieber Mc Fly,
    alles nur ne Sache der Vermarktung!!!! Verkaufst halt keinen Honig mehr, sondern selbstverständlich für mindestens das Doppelte das Glas, ökologischen Insektenmagnet an ungeziefergeplagte Hobbygärtner. Der Mehrwert steckt ja im Detail und muss bezahlt werden und einfach aufs Beet gekippt hält Dein Produkt nicht nur Fliegen und Wespen vom Grillgut fern sondern gleichzeitig noch das Unkraut im Beet in Schach.
    Glaub mir, die rennen Dir die Bude ein und soviel glyphosatverseuchte Äcker findest garnicht wie Du vermarkten könntest.
    Übrigens, hättest nen paar Euro mehr auf dem Konto und noch nen wohlklingenden Firmennamen würde sich der Junker auch für Dich ins Zeug legen und Du wärst dann der Mc Gyver unter den Imkern :wink:

  • Die Erklärung lahmt doch total. Entweder spritzen die Landwirte gegen die Kornblume&Co. – dann aber doch wohl weit vor deren Blüte. Oder eben nicht. Und dann werden bestimmt keine blühenden Kornblumen mehr wegspritzt. Habe ich persönlich zumindest noch nie gesehen. Gibt viele Wege in den Bienenstock. Vielleicht Abdrift von anderen Feldern? Oder Wasser aus Pfützen, das die Bienen zum Trinken holen?

  • Guten Morgen der Herr toyotafan :)
    Du wärmst wieder die ollen Kamellen auf? Das Thema hat der Jörg doch schon vor Wochen auf die Tagesordnung gesetzt.


    Manche Dinge kann man nicht oft genug in die Erinnerung rufen!

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • mag sein, dass ich erst jetzt aufwache
    ich weiß schon ne ganze weile von dem Glyphosat im Kornblumenhonig.
    Was aber doch neu ist, ist dass es WISO auf dem Plan hat und diese Diskussion wie es denn da rein kommen kann.


    Und das ist doch das eigentliche Problem


    wer macht den schon freiwillig so was in seinen Honig?


    Winterfutter?


    Ne dafür ist es zu weit im Jahr


    dann müssten manche Rapshonige noch viel mehr davon haben.


    Dem ist aber nach meinen Infos nicht so


    Sikation könnte schon eher in Betracht kommen

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!