Nun auch im Bier - Glyphosat

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    Hallo Frank,
    da ist eine Antwort dazu http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100582&bernr=04


    Und wer etwas gegen Glyphosat tun möchte kann bei diesen 3 unterzeichnen.
    https://www.campact.de/glyphosat/
    https://www.bund.net/aktiv_wer…erbieten/jetzt_mitmachen/
    https://www.foodwatch.org/de/i…/glyphosat/e-mail-aktion/
    Man muß bei keinem Mitglied werden oder gar Gebühren bezahlen.


    Gruß
    Martin

  • Bei uns werden auch Kartoffelfelder kurz vor der Ernte mit Herbiziden gespritzt, damit das Kraut bei der Ernte nicht stört. Guten Appetit. :-(

  • Und der Bundestag hat heute den Antrag der Grünen Glyphosat zu verbieten abgelehnt
    http://www.tagesschau.de/inland/bundestag-glyphosat-101.html


    Was ich mich Frage, die Aussage des Bundesinstitut für Risikobewertung: "Glyphosat, kein Problem", welche Uni hat das untersucht und wer war der Sponsor.
    Hohenheim sagt ja auch nie was negatives über Bayer, da Bayer ein sehr großer Sponsor ist.


    Das EU-Agrar-Dingens sitz ja auch in Paris in einer Ecke die man sich nur durch sehr sehr großzügige Sponsoren leisten kann.


    Gruß
    Martin

  • Hallo Martin,
    die Aussage des BfR ist eigentlich eine ganz andere... eine Zulassung der heute eingesetzten Formulierungen befürwortet selbst das BfR nicht und empfiehlt den Mitgliedsstaaten keine Zustimmung zu erteilen...
    Das hier Fehler gemacht wurden bei der Bewertung und relavante Zahlen aus Monsanto Studien recht fragwürdig sind ist auch erwiesen.


    Nun muss man den Unis nicht immer was schlechtes unterstellen, ich möchte behaupten keine hat untersucht und von keiner hat das BfR Studien als Grundlage für seine Entscheidung den Wirkstoff Glyphosat betreffend in die Bewertung mit einbezogen.
    Reicht doch das MAterial was Monsanto selbst in Auftrag gegeben hat :roll:


    LG
    Andreas

  • Hallo Andreas,
    die Uni's selbst sind nicht schlecht, schlecht ist deren Finanzierung. Es ist leider so, das die Staatsmittel einer Uni nur ca. 35% des Haushalts decken, der Rest muß verdient bzw. über Sponsoren. Und das man den Ast nicht auf dem man sitzt....
    Eine Uni kann daher zur Zeit selten neutral bewerten, da ist das Problem.


    Gruß
    Martin


  • Hallo Frank,
    auch wenn ich nicht aus der Landwirtschaft komme halte ich den Satz für so nicht ganz richtig. Zum einen weisen die Statistiken einen sinkenden Glyphosatverbrauch aus in den letzten Jahren und zum Anderen gelten meiner Meinung nach seit 2014 strengere Regeln

  • Das ist in erster Linie eine Topstory für die Bienen! Wenn ein Haufen Kraniche tot vom Himmel fällt, interessiert das keine Sau, aber jetzt ist der Stammtisch betroffen! Ist doch super!!! Da gibt's nur Gewinner!


    Die ganze Aufregung geht doch am Thema vorbei. Ist mir aber egal, weil man kann es schön für die eigene Argumentation nutzen, wenn der Nachbar mal wieder die Einfahrt entgrünt. Die sich jetzt aufbauende Empörung kann und sollte man da schon mitnehmen, was interessieren mich da Fakten!? Ist doch viel schöner, wenn die Stammtische sich mal gegen Monsato & Co entrüsten als immer nur gegen die armen Syrer. Schönes Ventil und es trifft ausnahmsweise mal die richtigen. :)


    Hier zwei wie ich finde gute Links, eins und zwei. Sikkation bei Braugerste ist im Übrigen ziemlich ungut, weil die sollte ja keimfähig bleiben, sonst gibt es kein Malz. Aber das nur am Rande und als OT, weil jetzt


    EMPÖRT EUCH!!!


    Beste Grüße und: Prost!
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Das ist in erster Linie eine Topstory für die Bienen! Wenn ein Haufen Kraniche tot vom Himmel fällt, interessiert das keine Sau, aber jetzt ist der Stammtisch betroffen! Ist doch super!!! Da gibt's nur Gewinner!


    Das sehe ich genauso. Da kann TTIP ruhig kommen. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass die sehr gering belasteten Biere unter 1 Mikrogramm bereits eine Art Selbstkontrolle bei der Braugerste haben, sonst würden die Ergebnisse nicht ganz so weit auseinanderliegen.


    In der Zusammenfassung von der Frau Dr. Krüger zum Thema Glyphosat taucht das Gerstenmalz nämlich auch auf in einer Zusammenstellung der Belastungsgrade verschiedener Getreideprodukte. Und dort ist es ebenfalls alles andere als unbelastet, keimfähig wars aber offensichtlich trotzdem noch.


    Das wird schon darauf hinauslaufen, dass die Radeberger Freunde ihre Brühe (da gehört auch Jever dazu) selber saufen können, bis sie selbst nachweisen, dass es genauso gering belastet ist, wie z.B. Bitburger. Beim Saufen wird aus Spaß nämlich sehr schnell Ernst :cool:.


    Grüße Sven