Polleneintrag und reger Flugverkehr

  • Meine Nachbargemeinde Hohe Börde verpachtet ihr Ackerland mit der Auflage das 5% der Fläche mit Blühpflanzen zu bestellen sind. Das sollte Schule machen. VG aus der Börde

    :thumbup::thumbup: Ja das sollten mehr Gemeinden so regeln. Dürfen auch 10% sein. :D

  • beemax : Ja, ich habe bei der Vorbereitung auf die Präsentation selbst erstaunt feststellen, müssen, daß 40 kg Pollenbedarf - in Fleisch umgerechnet - bedeutet, daß ein Bienenvolk tatsächlich in einem Jahr einen Eiweißbedarf hat, der einem ausgewachsenen Hausschwein entspricht - also quasi ein Bienenvolk jedes Jahr ein Hausschwein wegfräße - wenn es nicht streng nur von Blüten leben würde.

  • daß ein Bienenvolk tatsächlich in einem Jahr einen Eiweißbedarf hat, der einem ausgewachsenen Hausschwein entspricht - also quasi ein Bienenvolk jedes Jahr ein Hausschwein wegfräße - wenn es nicht streng nur von Blüten leben würde.

    Das macht es deutlich, welche Leistung ein Volk vollbringt, um sich am Leben zu erhalten. Es verdeutlicht auch sehr gut, welche Versorgung gewährleistet sein muss, damit mehrere Völker sich gesund entwickeln können. Und daraus folgt für jeden nachvollziehbar, unter welchem Mangel die Bienenvölker in unserer landläufigen "Kulturlandschaft" mit sog. Energiepflanzen und deren Monokulturen, mit Flurbereinigungen aller Art und letztlich mit sog. Schottergärten ausgesetzt sind.


    Es ist der hohen Flexibilität der Bienen und v.a.D. der Wildbienen, Wespen, Hornissen etc. zu verdanken, dass sie überhaupt noch überleben.


    Und wenn dann noch ein Teil des Pollens mit "Pflanzenschutzmitteln" belastet sind, wird einem klar, dass am Ende die Milbe den Bien dahinraffen kann...