Polleneintrag und reger Flugverkehr

  • Sorry beemax , dann musst Du mal lesen, weshalb ich den Tipp geben habe. Aber auch bei meinen Miniplus auf drei Zargen könnte das Futter knapp werden, dort läuft bald die Brut aus, die sitzen jetzt schon oben. Ich hatte soviel eingefüttert bis sie nichts mehr genommen haben. VG

    Hab's jetzt wieder gelesen - der Ausdruck wird von G. Eich verwendet, der sich in den akt. Monatsbetrachtungen gg. jegliches Füttern um diese Zeit ausspricht. Allerdings - ich füttere derzeit auch bei zwei späten Ablegern: mit Futterteig, der gut angenommen wird! Wenn sie bei solch milden Wintern durchbrüten, brauchen sie halt Brennstoff...

  • Unser Vereinswaagstockvolk verhält sich dem Wetter entsprechend:

    - trägt fleißig Pollen ein

    - verbrauchte in der vergangenen Woche 1kg Futter


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Bei mir ist ein reger Flugverkehr bei allen 12 Völkern und es wird massenhaft Haselnusspollen eingetragen. In den nächsten Tagen wird es deutlich kühler werden, aber Frost ist wohl keiner zu erwarten. Ich werde heute nachmittag mal bei allen Völkern von oben mit der Taschenlampe schauen, ob sie genug Futter haben bzw ob ich noch Futter sehe. Bei zwei sehr starken Völkern habe ich das Gefühl, dass Futterteig angebracht ist. Trotz aller Unsicherheit (meine erstes "Auswintern") freue ich mich tierisch über das muntere Treiben, das Summen und die herzallerliebsten Pollensammlerinnen :-)

  • Gestern wegen sehr geringen Gewicht mal bei meinen 2 Nach geschaut (Zander 1 Zargig) und auf einer Seite richtung Brutnest getastet. Massig Pollen in den paar Tagen Flugwetter eingetragen und nach Gemüll schlüpfenden Brut, sehr wenig Restfutter drin.

    1 Volk hatte sich schon gut am Futterteig bedient (halbe Portion weg innerhalb 3 Wochen) das andere nichts angerührt, Vermutlich schlecht aufgelegt...

    Bekommen heut wohl 2,3 Gläser Invert aufgesetzt und das Flugloch wieder verengt so gern wie aktuell geräubert wird.

  • Heute mal in das Volk geschaut da es so aussah als wenn das Volk nur noch wenig Futter hatte. Ich habe dann mal eine Brutwabe gezogen und habe schon an der nähesten Brutwabe zur Futterwabe ein schönes Brutfeld gesehen auch wenn es noch nicht sehr groß war. Auch einen Fasan habe ich schon gesehen.

  • Auch einen Fasan habe ich schon gesehen.

    IN der Beute?!?

    SCNR


    Aber im Ernst: Daran ist natürlich nichts besonderes. Fasane sind nicht heimisch, sie wurden von Jägern eingeführt und überwintern bei uns. Somit hättest du sie schon den ganzen Winter über sehen können...

  • Auch einen Fasan habe ich schon gesehen.

    IN der Beute?!?

    SCNR


    Aber im Ernst: Daran ist natürlich nichts besonderes. Fasane sind nicht heimisch, sie wurden von Jägern eingeführt und überwintern bei uns. Somit hättest du sie schon den ganzen Winter über sehen können

    Ich habe aber einen in meinem Garten gesehen was so wie ich mich auskenne nicht im Winter passiert weil sie sich dort noch mehr zurückziehen als sonst schon.

  • Off Toppic an:

    Auch Fasane wie alles Niederwild leidet allzusehr unter der Modernen Landwirtschaftlichen Praxis.

    Kücken bekommen zb. keine Muttermilch, nein die werden auch nicht gefüttert, Ja! die müßen sich einzig von Bodeninsekten nähren......

    Was mit den Bodeninsekten schleichend passiert ist kann man sich nur vorstellen......

    Freu dich das du einen Fasan gesehen hast! Könnte der Letzte gewesen sein.

    Hasen, Feldhühner, Karnickel, und Hamster, Lerche, Amseln,Spatzen........ etc.........etc. Wildbienen..

    ;(;(;(;(;(;(;(;(;(..........................................

    Wieder aus


    Wenn man mal eine Mauerbiene genauer betrachtet: (aus Wiki)


    Das Weibchen versorgt die künftigen Larven einer jeden Zelle mit Pollen und oft etwas Nektar. Dann legt es ein Ei an den Pollenvorrat und verschließt die Zelle. Der Zellverschluss ist im Regelfall zugleich die Rückwand der nächsten Zelle – hinter einem Nestverschluss verbergen sich also mehrere Zellen. Die Osmia brevicornis hingegen füllt ihre Niströhren durchgehend mit Pollen, ihre Larven wachsen also gemeinsam auf.

    kann man erahnen wie immens wichtig Pollen für die Brutaufzucht der Honigbienenbrut ist.

    Man kanns heuer in den Völkern sehen, die Brutflächen explodieren im mom. Meine Besten haben auf 5 Waben Suppentellergroße Brutflächen, noch im Februar.

    Die geringen Pollenvorräte werden schnell aufgebraucht sein wenn es jetzt das Schietwetter gibt, was die Wetterfrösche quaken.........

    Meine Freude hält sich in Grenzen.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Ich habe heute dem städtischen Bauausschuß mal vorgerechnet, wie hoch allein der jährliche Pollenbedarf nur für die Honigbienenvölker der Stadt ist: 2,8 t (also Wildbienen noch gar nicht eingerechnet). Dann verdeutlicht, welchem Eiweißwert an Fleisch das entspricht: 18,7 t.

    Es stand zwar keine Bütt im Rathaussaal, aber zum besseren Verständnis und für´s Gedächtnis erfolgte traditionellen lokalen Spezialitäten folgend die Umrechnung in Rostbratwurscht-Äquivalente: 186.667 Roster! Vielleicht steht morgen in der Lokalzeitung, daß jeder Einwohner statistisch jährlich für mindestens 17 Rostbratwurst-Äquivalente an Pollen verantwortlich ist. Scheinbar bewirkte das den Durchbruch?! Die seit 3 Jahren widerstreitend diskutierten Pflanzpläne bekamen plötzlich die Ja-Stimmen von Allen = einstimmig angenommen. Der Bürgermeister konnte es kaum glauben.

    Wollen wir doch mal sehen, wie hoch die Beteiligung an der damit gestarteten Initiative "... blüht + summt" künftig ausfallen wird...

  • Das Pollen-Äquivalent einer Thüringer Rostbratwurst kann man nicht grillen und soll es auch nicht - das soll ja für die Bienen bleiben. Das Original dagegen sehr wohl, auch und gerade, wenn es summt und blüht, aber auch vorher und nachher, im Winter oder wenn Gäste kommen - eigentlich findet sich immer ein Grund. Über anderswo vertriebene Fälschungen kann ich nix sagen...

  • Danke - jetzt weiß ich, wie ich den Gemeinderat davon überzeuge, dass nicht jedes Fitzelchen Gemeindegrund/Straßenrand aussehen muss wie ein englischer Rasen!


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de