• Die Frage bleibt wo ist das Futter hin?


    Was ist denn viel oder wenig Futter. Also meine leichtesten haben wogen Ende Oktober 40 Kilo. Aktuell noch 26. Es fehlen also 14 Kilo. Ist das nun viel oder wenig? Räuberei am Stand kann ich ausschließen, da keines dabei ist, welches extrem zu viel hat. Alle an diesem Stand wiegen zwischen 26 und 32 Kilo - es sind auch nur vier Völker.


    Gruß
    Frank

  • Die Frage bleibt wo ist das Futter hin?


    Verbrütet. Den gesamten "Winter" durch. entsprechend bienenstark sind die Völker.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Hallo Imkerfreunde


    ich bin in der glücklichen Lage mir um Futter keine Sorgen machen zu müssen, bis Ende März habe ich da keine Sorgen.
    Jetzt stellt sich mir aber trotzdem die Frage, wenn ich hier lese, die Völker haben kein Futter mehr. Ich gehe davon aus das sie normal eingefüttert wurden. Wo ist das Futter hin, eine Möglichkeit erwähnt hier ELK mit Räuberei, aber dafür müßten ja dann einige Völker Überschuss haben. Ein Volk in Winterruhe braucht eigentlich nicht viel Futter im November, Dezember und Januar. Sind die Völker entscheidend größer geworden als im Herbst und haben viele Jungbienen gezogen, das wäre ein Hinweis darauf?


    Ich kann es für mich nur so erklären.
    Einweiselung einer neuer Königin.
    Das Einfüttern sollte doch normalerweise schon im August abgeschlossen sein, muss nicht unbedingt sein, aber meistens ist es so bei mir.
    Dann belässt man das Volk oft auf einer Zarge, beziehungsweise schiedet das Volk zu eng ein. Mein bevorratet dann solch ein Volk oft mit etwas weniger Futter, im Gegenzug bringt aber so eine Königin noch eine große Legeleistung im Herbst und genau diese Dinge laufen gegensätzlich der üblichen Überwinterung.
    Bei anderen Völkern ist es vielleicht eine starke Bruttätigkeit in den letzten Monaten des alten Jahres.
    Früher war zu wenig Futter meistens ein Problem, bei -20° im Januar oder Februar wir es oft war, ist eine Futterabnahme nicht gewährleistet, aber jetzt kann man doch schon im Januar, Februar mit dem Nachfüttern beginnen und das ohne Probleme.


    Der Imker ist hier das entscheidende Kriterium. Immer wieder die Beuten kurz anheben, dann weiß man genau wie es aussieht. Kein Volk muss einem Imker verhungern, das ist dann schon grob fahrlässig.

  • Hallo Frank, ich glaube die Frage zählt für uns nicht, denn unsere Bienen haben noch genügend Futter, auch wenn der Verbrauch um bis zu 5kg variiert.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Immenheger, ich kann mir auch bei dir nicht vorstellen das das Futter alle ist wie bei Heike, und das die Völker stärker sind als im vergangenen Jahr kann ich auch bestätigen, aber deswegen ist doch das Futter jetzt nicht schon alle.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Kein Volk muss einem Imker verhungern, das ist dann schon grob fahrlässig.


    :daumen:


    Und dann immer schön von den Stärksten vermehren.


    Jo, das geht ja noch. Versuche das mal mit toten Völkern. Wie sieht es denn futtermäßig bei deinen Völkern aus? Zurzeit?


    Bei mir haben die Bienen auch mehr verbraucht, als in den vergangenen Wintern. Alleine an der Temperatur kann es nicht liegen. Vor einigen Wintern war es auch sehr warm, die Bienen hatten damals aber weniger verbraucht als sonst. Was mir aufgefallen war, ist, daß es im Oktober 2015 eine Brutpause gab - nach ein-zwei Wochen fingen die Bienen dann wieder an zu brüten. Hatte ich so auch noch nicht gesehen. Durch die Bank, verschiedene Stände, verschiedene Herkünfte, verschiedene Imker. Ich dachte mir im Herbst schon, daß die nach der Brutpause nicht wieder aufhören werden zu brüten. Um Weihnachten rum sind sie kurz aus der Brut raus bis Mitte Januar.

  • Hallo Franz
    Ich habe erst im Oktober noch 2 Königinnen erfolgreich eingeweiselt und obwohl sie noch stark in Brut gegangen sind, hat zumindest ein Volk nachweisbar noch das meiste Futter. Das alle Völker noch sehr lange im alten Jahr gebrütet haben ist sicher. Der Ausspruch von Heike , das kein Futter mehr in den Völkern ist, irritiert mich ein wenig, wenn ich richtig gelesen habe.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Habe gerade nochmal nachgelesen, es waren 2 Völker bei Heike und der Tipp zur Futterkontrolle ist schon in Ordnung. Aber ganz klar ist mir der hohe Futterverbrauch nicht, es sei denn es sind alles Supervölker.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Zitat Zitat von BernhardHeuvel Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn futtermäßig bei deinen Völkern aus? Zurzeit?


    Interessiert mich nicht. Ich päpple nicht auf. Gemäss dem Jungelschen Grundsatz, den er schon im vorigen Jahrtausend postuliert hat.


    Was trinkt ihr so untertägig in Luxemburg?


    Zuwenig Futter hat doch nichts mit aufpäppeln zu tun.

  • Ich hab da noch einen Gedanken, kann es sein das die Buckfastvölker diesen sehr hohen Futterverbrauch haben und die Carnicavölker doch mit weniger hinkommen. Man sagt ja allgemein,das Buckfastvölker 2kg Winterfutter mehr bekommen sollten, weil sie durchbrüten und dieses Jahr um so mehr.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Franz
    Ich habe erst im Oktober noch 2 Königinnen erfolgreich eingeweiselt und obwohl sie noch stark in Brut gegangen sind, hat zumindest ein Volk nachweisbar noch das meiste Futter. Das alle Völker noch sehr lange im alten Jahr gebrütet haben ist sicher. .


    Hallo Drobi,
    da wir es mit Tieren zu tun haben gibt es keine starren Gesetzmäßigkeiten. Als Bullen- oder Schweinemäster z.B. klaffen in deinem Betrieb die Futterabnahmen bzw. Gewichtszunahmen während einer Mastperiode auch oft auseinander , z. B. schlechte Futterverwerter, das Wetter, der Stellplatz, eigene Anlagen , Unruhen usw.
    Mich beunruhigen solche unterschiedlichen Verbräuche wenig, wichtig ist nur dass ich als Imker meine Sorgfallspflicht nicht verletzte und passend nachfüttere oder z. B im nächsten Monat auch schon Futterwabenmanagement bei meinen Völkern mache.

  • Hallo Bernhard,


    danke, gute Replik.:u_idea_bulb02:



    In 2015 war bei meinen Bienen Hitze bedingt auch eine kurze Brutpause im Spätsommer und auch massig kleinere Bienen wurden aufgezogen.
    Keine Ahnung wie meine Bienen bei Lochabstand 5,4mm so kleine Bienen erzeugen, würde immer gerne so kleine süsse haben...da sind auch weniger Varonen dran interessiert einzukriechen.


    Was ich verstehe und nachvollziehen möchte:
    In der Summe legt eine Königin Ihren Nachwuchs an, bei Unterbrechung, Schwarmabgang, Königinnentausch etc...wird halt später im Jahr nachgelegt und aufgestockt was möglich ist.



    Der hohe Futterverbrauch erschliesst sich mir mit Nachholbedarf beim Brut nachlegen und beim hohen Verschleiss durch sinnlos Flüge im zum warmen Vorwinter.
    Die nicht anhaltende Kälte macht die Bienen aktiv, und nur übervolle Völker mit "alt" gedienten Königinnen sind bei mir die Ruhe selbst, voll mit Bienen und reichlich Futter.


    Lediglich ein WV ist mir auffällig, hat 18 Varoamilben nach 10 Tagen und auf dem Gitterrost lagen 2-3 verdächtig ausgeräumte fast fertige Bienen.
    Ob Kälteschaden oder eigenständig wegen Befall geräumt wird sich zeigen.
    War mein bestes Volk letztes Jahr, mit der besten Mutti...



    Naja meine bescheidende Betrachtung.



    Meine Frage hat wer gute Erfahrung mit wenig Verbrauch bei einzelnen Völkern und warum :p_flower01:



    Ich schaue öfters mal bei meinen Bienen, Futter Kontrolle durch Anhebung und Windelkontrolle bei jedem schönen Tag, wenn ich die Zeit dazu finde.