Honig zur Notfütterung

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    Da ich ein paar Völker habe die ich nun definitiv nachfüttern muss hab ich überlegt das mit Honig zu tun.


    Hab bissle rum gelesen und auch mit diversen Imkerfreunden drüber diskutiert. Der Honig wird aufgetaut. (Blütenhonig)
    In diverser Literatur is zu lesen das er mit 1/3 Wasser verdünnt werden soll.


    Muss man da angst haben wegen Gärung?



    Ich hab noch Flüssigfutter da aber den Honig möchte ich eh los werden da ein Rest aus 2013. Hatte den sonst immer genommen zur Futterteigherstellung.


    MfG Thomas

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Hallo Bienenbock,


    ich habe mir extra 2 Eimer Honigreste zur Notfütterung aufgehoben, denke sie aber dieses Jahr nicht zu brauchen.


    Vor ein paar Jahren hatte ich mal im Frühjahr mit Puderzucker-Honig-Teig gefüttert.


    Wenn es wirklich pressiert, dann würde ich wahrscheinlich den Honig dünn über die Oberträger streichen. Er soll sich aber sehr schnell verflüssigen "sagt man"...


    Gruß Jörg

  • Muss man da angst haben wegen Gärung?


    Kommt drauf an, wie schnell die Bienen diese Honig-Wasser-Mischung abnehmen.
    Würde ihn aber nicht mit Wasser anmischen, sondern unverdünnt direkt verfüttern. Mache ich, wenn ich notfüttern muß, seit Jahren so und bin damit immer gut gefahren.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Thomas


    Ich habe vor ein paar Jahren auch mit festem Honig eine Notfütterung durchgeführt und nur die Stücke auf die Oberträger gelegt und hat gut geklappt. Ich meine aber der Honig sollte nicht klebrig sein oder halb flüssig, den findet man im ungünstigen Fall dann auf der Windel. Wenn es nicht eilt würde ich warten bis nach dem Reinigungsflug und dann flüssig füttern. Bei der Menge an Wasser, habe ich so wenig wie möglich zugesetzt.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich habe (festen aber nicht harten) Honig so eingesetzt, wie Bernhard das mit den Futterteig beschrieben hat: In eine Plastiktüte gepackt, flachgedrückt, die Tüte aufgeschlitzt und auf die Oberträger gelegt. Das funktioniert, nur ein paar Tropfen auf der Windel.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hallo Wolfgang,


    Die Schlitze nach oben oder unten ? Aber wenn ich die Tüte aufschlitze, dann bleibt doch das meiste drin ? Oder gehen die Bienen in die Tüte hinein ? Meine Erfahrung mit Honig Fütterung im Sommer ist: wenn der Honig durch die Wärme verflüssigt und klebrig wird, dann sind mir schon viele Bienen drin ertrunken. Auch Schwimmhilfe nützt da nichts. Wirkt wie ein Klebstreifen bei den Fliegen.

  • Die Bienen gehen in die Tüte hinein, aber nicht weit. Ich schlitze über Kreuz auf, so dass eine ausreichend große Öffnung entsteht.
    Ich hatte bisher nur ein paar wenige Bienen, die im Honig verklebt sind. Der Honig war aber recht fest.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)