Varroa Winterbehandlung nicht durchgeführt

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    Das mag sein. Es muss auch nicht als Ratschlag gewertet werden. Aber einer dieser Imker, den ich Samstag noch gesprochen habe, ist wie jedes Jahr guter Dinge keine Völker zu verlieren. Bisher hat er immer recht damit gehabt; und das nicht nur zwei Jahre. Ich wollte nur die Panik abmildern. Dafür gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund.

  • Hallo Brutus,



    für die Varroakontrolle einfach Gemüllbrett einlegen, bietet sich auch jetzt als Wärmebrett für die Brut an.
    Nach 4-5 Tagen auszählen und du hast den Befall.


    Unabhängig davon ist die Puderzuckermethode auch eine Möglichkeit um ungefährdet deine Bienen zu behandeln ohne den kommenden Honig zu gefährden.
    Am besten einen trockenen Tag auswählen für die Behandlung und besonders bei kalten Temparaturen über längere Tage eine sehr effektive Methode.
    Die Bienen können sich nur im Flug vollständig reinigen und solange bleibt ein Teil Puderzucker im Pelz.
    Der Puderzucker muss sehr fein gemahlen sein und absolut trocken damit er hygroskopisch wirkt.


    Am besten so wenig wie Möglich stören und erstmal aufs Gemüllbrett schauen...



    Wenn Du viele Bienen jetzt schon hast in den Kisten und deine Bienen sich voll entfalten und viel Brutanlegen können...erledigt sich deine Varroa auch mit dem Massewechsel im Frühjahr mit etwas Glück.:daumen:

  • Es geht nicht unbedingt um Rechtschreibfehler, die machen wir alle.
    Es geht einfach nur um ein gut lesbares Forum. Beide, Tip- und Rechtschreibfehler, verhindern das.
    Wir haben das hier schon so oft durchgekaut und ich habe keine Lust mehr auf immer die gleichen Diskussionen.
    Es ist einfach eine Respektlosigkeit denen gegenüber die hier ihre Zeit einbringen um anderen zu helfen.
    Von daher werde ich Beiträge, in denen es übertrieben wird, in Zukunft kommentarlos löschen.


    Beste Grüße
    Hartmut

  • Hallo,
    die letzten Tipps kann ich nicht gutheißen.
    Ich rühre meine Völker nicht vor der Kirschblüte an. Unter anrühren verstehe ich Störung des Brutnestes.
    Da entsteht mehr Schaden als die paar Milben die durch Puderzucker runterfallen.
    Einfach Milbenfall abwarten oder mal 100 g Bienen auswaschen. Die Alarmglocke geht doch erst richtig los, wenn die ersten Virusschäden zu sehen sind. Die Winterbehandlung soll doch nur die Sommerbehandlung rauszögern.
    Mein Tipp ist immer noch Brutentnahme, falls es überhaupt nötig ist.
    Dann leidet die Honigernte im Juni nicht.
    Mit Grüßen aus Nürnberg
    Thomas

  • Die typische Winterbehandlung wie immer beschrieben wird, findet im Dezember statt....weil kalt und brutfrei angenommen wird.
    Dieses kalte Winterwetter haben wir aber leider nicht immer, geschweige brutfrei im Dezember....


    Der Eingriff zu der kalten Jahreszeit ist immer sensibel und fragwürdig.
    Unsere winterlichen Kaltperioden sind aber mittlerweile im Januar und Februar...seit Jahren schon.
    Daher ist die Brutfreiezeit die eigentliche Behandlungszeit...und das Behandeln im neuen Jahr verstösst aber gegen die "Honigverordnung" bzw gegen deutsche Gesetzte.


    Wer behandeln möchte und sich an die Gesetzte hält, behandelt im Dezember oder besser gar nicht.
    Alternativ gibt es nur wenig sinnvolle Möglichkeiten vor der kommenden Tracht im Frühjahr, jetzt noch effektiv zu handeln.


    Daher wie bereits mehrfach geraten, Frühjahrstracht voll mitnehmen und bei drohender Schadswelle, noch vor der Sommersonnenwende effektiv handeln.



    Viel Spass und viel Glück

  • Es geht nicht unbedingt um Rechtschreibfehler, die machen wir alle.
    Es geht einfach nur um ein gut lesbares Forum. Beide, Tip- und Rechtschreibfehler, verhindern das.


    Beste Grüße
    Hartmut


    Das ist ein Thema, wo bei mir schon der Blutdruck etwas ansteigt. Ich finde es schön, wenn Menschen ein gutes Deutsch besitzen und so weit wie möglich keine Rechtschreibfehler machen.


    Leider muss man hier differenzieren.


    Es gibt Menschen die machen Rechtschreibfehler noch und noch, denen ist es egal ob es klein oder groß geschrieben ist. Ich finde das im höchsten Maße unanständig und unfair gegenüber anderen Lesern.


    Es gibt aber auch Legastheniker wie meinen Sohn, der nächstes Jahr das Fachabitur oder übernächstes Jahr das Abitur macht und dessen Schreibweise so ist, dass ihn Hartmut nach den ersten Beiträgen aus dem Forum ausschließen würde, was ich ihm nicht verdenken könnte.
    Wenn es gewisse Sachen gibt zum Schreiben, wie jetzt seine Praktikumszusammenfassung, was außerhalb der Schule auch gelesen wird, dann korrigieren meine Frau oder ich seine Beiträge. Ich weiß es gibt Korrekturprogramme, aber das hilft auch eben nicht immer.
    Er hat aber jetzt in der FOS in Deutsch eine zwei, kann alles perfekt reflektieren, hat einen unheimlich großen Wortschatz, kann perfekt Vorträge halten, aber wenn bei die beiden Hirnhälften eben diese Vernetzung nicht haben, dann gibt es in der Rechtschrift Probleme, wobei sich diese schon in der Pubertät erheblich gebessert haben.


    Ich würde deshalb vorschlagen, dass sich vielleicht ein Legastheniker, den man sicherlich nicht als dumm bezeichnen sollte sich hier mit seiner Signatur outet und mein Sohn würde es sicherlich nicht scheuen sein Attest Hartmut zu kopieren.


    Wir sollten hier nicht Menschen ausgrenzen, mir tut so etwas in der Seele weh, nachdem ich erlebt habe wie mein Sohn ständig in der Hauptschule ausgegrenzt wurde. Ausgrenzung würde für solche Menschen einen ständigen Hilfsarbeiter Job in der heutigen Zeit heißen


    Ich hoffe ich bin niemanden zu nahe getreten, aber dieser Beitrag lag mir am Herzen und wollte das allen einmal in Erinnerung rufen.

  • xaver
    Also mir trittst Du damit nicht zu nahe und ich kann Dich gut verstehen, gerade Dich.
    Aber auch das Thema der Legastheniker haben wir schon oft diskutiert und diese Menschen werden auch nicht ausgegrenzt.
    Denn die jenigen, die wirklich nicht anders können, weil sie eben z.B. Legastheniker sind, die haben den Anstand bzw. den Ar.... in der Hose mir eine Mail oder eine Pm zu schicken und mir das mitzuteilen.
    Manch einer macht das sogar gleich öffentlich.
    Ich bin dann der Letzte der so einen Menschen aus dem IF ausgrenzt!!!
    Es wird auch niemand ausgegrenzt, der z.B. aus den Niederlanden schreibt, kein Deutsch kann, aber versucht ordentlich zu schreiben.
    Wir alle sollten solche Menschen tolerieren.
    Ich werde aber diese Leute ausgrenzen die zu faul sind ordentlich zu schreiben oder ihre Eingabegeräte entsprechend zu konfigurieren.
    Wir sind hier kein Simseladen, aber das hatten wir alles schon einmal...


    Das,sind dann,solche Kandidaten . Oder solche ,das müßte auch ein Legastheniker schaffen .Oder nicht?
    Irgendwie merkt man schon ob einer nicht kann oder will oder ob die Finger schneller sind wie der Kopf ;-)


    Beste Grüße
    Hartmut

  • Hartmut Danke! Ich denke du hast das auf perfekt den Punkt gebracht und kein richtiger Legastheniker schämt sich dessen und geht offen mit dieser Einschränkung um, denn intelligente Menschen können dementsprechend damit umgehen.

  • Hallo,
    die letzten Tipps kann ich nicht gutheißen.
    Ich rühre meine Völker nicht vor der Kirschblüte an. Unter anrühren verstehe ich Störung des Brutnestes.
    Da entsteht mehr Schaden als die paar Milben die durch Puderzucker


    Tja, dazu müsste man die Zahlen haben.
    sind es mehr als nur "ein paar Milben",
    Dann verstehe auch ich den Unterschied nicht zu Öffnung zur Winterbehandlung, sogar mir Zargentrennungen etc
    und der Puderzuckereinbringung bei Klima, welches ein Beutenöffnen bereits zulässt.
    wohlgemerkt nicht im Januar oder Februar schon:wink:


    Man bedenke, dass ein Durchlauf mit hoher Startzahlen bereits wieder viele Bienen schädigt und auch Brut. Da kommt die Frage auf, was 'netter' ist.


    Wir wissen immer noch keine Vorgeschichte und keine Zahlen.
    folglich reden wir uns hier eh die Köpfe heiß unter dem Motto "hätte, hätte, Mopedkette"


    Ich bin denn mal wieder raus:cool:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper