Honigglas - Etiketten

  • Wir haben bislang nur die gelben Etiketten aus dem Imkerfachhandel benutzt. Sehr suboptimal.
    Nachdem ich mich heute schon den ganzen Tag mit dem Problem beschäftigt und die verschiedensten Möglichkeiten mir vor Augen geführt habe, ist eine Möglichkeit für mich ein Buch mit sieben Siegeln geblieben.
    Wer druckt seine Farbetiketten am PC selber aus und erzählt was dazu?
    (Laser-) Drucker, gummiertes Papier, Etikettenpapier, Vorlagenerstellung etc. ?


    Vielen Dank im Voraus Ralf

  • Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Ralf,


    ich habe mir meine Etiketten nach und nach selbst gebastelt. Sozusagen selbstgebaut...


    Einfach im Powerpoint geschrieben und Bildchen eingefügt, dann im 6er oder 12er Pack im Word angeordnet und dann im Copyshop auf grauem Ökopapier ausgedruckt. Meine Kinder müssen dann mit einer Schneidemaschine ausschneiden und mit einem Pritt Stift aufkleben.


    Abgesehen von einem noch nicht vorhandenen Label-Wiedererkennungszeichen bin ich ganz zufrieden damit.


    Gruß Jörg

  • Da ich meine Kunden arg gerne habe und auch auf Qualität achte, verwöhne ich sie und mich mit gedruckten Etiketten aus der Druckerei. Wenn man bei Tante google Imker Etiketten eingibt, kommen da ein paar Anbieter, die das für kleines Geld machen. Sieht besser aus und gibt es selbstklebend, wie auch wasserlöslich.


    Das Auge isst mit.

  • Hallo,
    Etikett von jemanden der davon etwas versteht gestalten lassen.
    Bei kleineren Mengen selber auf Farblaser ausdrucken
    Kleine Menge ist bis zu einer Tonne Honig.
    Immer 4 oder 5 Nutzen auf ein Blatt normales Laserpapier
    Mit einen Papierschneider zurechtschneiden.
    Mit einem billigen Uhustift aufkleben. Die billigen sind besser. Bei der Metro gibt es welche. Die teure Markenware schmiert so.
    Damit hast du die Möglichkeit verschiedene Sortenaufkleber zu drucken.
    Mit Grüßen aus Nürnberg
    Thomask

  • Ich verwende selbstklebende Etiketten für schmale Ordnerrücken, die ich mit dem Laserdrucker selbst bedrucke. Kann man danach entweder vorsichtig trocken abziehen oder nass durch leichtes Rubbeln runterwaschen. Spart Arbeit beim Aufkleben, weil ohne Klebestift nutzbar, macht mehr Arbeit beim Glasrecycling, weil Etikett nicht einfach im Wasserbad runterfällt.
    Vorteil war bisher, dass ich nur wenig davon gebraucht habe und die Etiketten vollständig drucken kann, weil tagesgenaues Mindesthaltbarkeitsdatum und passende Mengenangabe für verschiedene Glasgrößen im Prinzip für jedes Etikett geändert werden können, sodass ich diese sogar abgezählt drucken konnte. Sollte ich ab nächste Saison aber mehr Honig ernten, werde ich für den Verkauf eine Serie selbstklebende Etiketten für 500g-Gläser drucken lassen und Mindesthaltbarkeit einstempeln, weil mir das einfacher erscheint.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hallo Ralf,
    nachdem wir auch lange gesucht haben, lassen wir die Etiketten jetzt drucken:

    Kostet zwar ungefähr 15 Cent pro Stück, lassen sich aber je nach Papierqualität sauber wieder ablösen.
    Mit imkerlichen Grüßen

    Es gibt viel zu tun; packen Wir`s an!

  • Wow Jörg,
    powerpoint? Kommt da bei jedem umdrehen des Glases die neue powerpoint-Seite. Aber Achtung bei Powerpoint-Etiketten, nicht in Powerpoint-Karaoke verfallen, also die Buchstaben oder Wörter nicht jedes Mal auf eine andere Art herunterfallen oder von li oder re einschieben lassen. Wirkt sonst unruhig und unseriös.
    Prittstift ist problematisch weil Atomfest, wenn man die Etiketten wieder ablösen will. Da hilft kein Bohrhammer, nicht mal die Hilti :-).
    Ich machs mit Corel auf rückseitenklebende A4-Seiten und Zurechtschneiden. Runde für den Deckel und kleies Bastpapier-Stückchen dazwischen jeweils untergeklemmt.
    Das Gestalten der eigenen Etiketten ist eine der schönen Disziplienen beim Imkerfünfkampf, genau wie das Ausdrucken, Zurechtscheiden und möglichst gerade und saubere Aufkleben.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Tapetenleim ist unschlagbar ergiebig (1 Teelöffel voll für ca. 100 bis 200 Gläser), reicht viele Jahre lang und ist bei Wassereinwirkung sehr gut ablösbar. Selbstklebende Kleber (Pritt, Selbstklebeetiketten etc.) treiben manchen Recyclingwilligen zur Verzweiflung, verführen zur Desertation ins Lager der Wegwerfer, v.a. wenn die Gläser schon einmal durch den Geschirrspüler liefen.

  • Ich bestreiche mit einem flachen Schulpinsel ca. 1 cm breit die Randzonen des Etikettes und tupfe in der Mitte noch einmal ab. Da bleibt dann genügend Trockenfläche, um das Etikett schmierfrei zu greifen, umzudrehen und auf dem Glas auszustreichen. Geht recht fix, ist aber in den Augen von Massenproduzenten Geigelei. Es gibt im Imkerbedarf auch so postkartengroße Leimwannen, auf denen eine Walze den Leim in einer dünnen Schicht hochholt - ähnlich wie beim Tapezieren. Damit habe ich keine Erfahrungen, kenne aber einen Berufsimker, die damit etikettiert hat.


    Zu den Etikettregelungen gab es in #7 hier schon einmal einen Link:
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=29364&page=3&highlight=etiketten

  • Entschuldigende Klarstellung: Leim kommt bei meiner Methode bzw. bei der Walzenwanne (Ettikettier-fix heißt sie bei den Verkäufern) immer nur auf die Rückseite des Etikettes. Es soll ja nix verschmieren auf der Etikett-Vorderansicht oder dem Glas auch ohne Teilnahme an der DIB-Prämierung...