Varroadämmerung?

  • Hallo Imkersleut,


    seit Jahrzehnten suchen Imker nach Honigbienen, die in unseren Breiten aus eigener Kraft ohne den Einsatz von Chemie in der Lage sind, mit der Varroamilbe fertig zu werden.


    Kein einfaches Unterfangen, ein langer Atem ist angesagt.



    Zur Zeit ist

    VSH = varroasensitive Hygiene


    das Zauberwort.


    Wer sich darüber informieren will, findet hier einen guten Einstieg:
     
    https://aristabeeresearch.org/de/
    http://www.apisjungels.lu/varr…ht-l%C3%A4nger-utopie.pdf


    Bis das Ziel erreicht ist, gilt natürlich weiterhin:


    :daumen::daumen::daumen: Vertrauen ist gut, Varroakontrolle ist besser:daumen::daumen::daumen:


    So lässt sich schon jetzt die Spreu vom Weizen trennen.:wink:

  • VSH ist lediglich die Methode um der Varroa beizukommen, welche das beste Marketing hat.
    Mehr nicht. Alternativen gibt es, aber sehr wenige. Deshalb leuchtet VSH so stark.



    Es gibt viele Ungereimtheiten und Stolpersteine.


    Wir lästern alle über TTIP Vergessen aber dabei, dass sich die aktuelle VSH auf amerikanischem Sperma basiert. Von Völkern welche in USA angeblich nicht mehr behandelt zu werden brauchen.
    Wenn die Amis uns helfen wollen, warum schicken sie dann nicht, unter kontrollierten Bedingungen, Königinnen rüber, damit man sie hier testen kann?

  • Guten Abend,
    Das ist ja erfreulich, dass es zu dieser Zuchtarbeit auch noch Alternativen gibt. Ich kenne nur: Säuren und ein paar andere Medikamente. Und die Frage nach den nächsten Medikamenten, die aber alle bisher nichts gebracht haben. Außer, dass es einigen Herstellern ein gesichertes Einkommen gebracht hat und weiterhin bringt. Oder sehe ich das falsch? Und warum wird den den Amerikanern ihre Vorsicht vorgeworfen? Wir sollten lieber daraus lernen, Importe von fremden Arten in unsere "ökologische Umgebung" sind ja nun wirklich nicht selten!
    Gruß
    Harald