Tierseuchenkasse, Berufsgenossenschaft, Alterskasse, Finanzamt etc.

  • Bin leider um einige Wochen zu spät da rein. Hätte aber auch nachträglich meinen Unfall noch melden und abrechnen können, lt. Auskunft von der BG. Das hatte ich aber schon mit der Krankenkasse gemacht, deshalb habe ich es nicht in Anspruch genommen.
    Und ich habe auch nicht vor, es jetzt so schnell danach auszuprobieren! :wink:

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • schon mal bei der BG einen Unfall als Hobbyimker/Nebenerwerbsimker gemeldet u. entsprechende Leistung bekommen.?



    fragt neugierig
    Regina


    Hallo Regina, die die mir damals die großen Waben gezeigt hat :O),
    ja habe ich und es wurde anstandslos die Krankenhausgebühren bezahlt. Bin da vom Traktor gefallen und megaböse umgeknickt.


    Wie ich schon oben geschrieben habe, haben wir ja einen Imkerei und Streuobstwiesennebenerwerb angemeldet. Aber ich denke schon, wenn so etwas beim Imkern passiert, bezahlen die auch.


    Bis bald
    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Wenn ich Bienenvölker bei der BG angeben muss, erwarte ich auch Leistungen von denen, wenn ich von der Leiter plumpse.


    Würde ich auch erwarten; gefolgt von nem Fragenkatalog, ob alle Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden und wie sich solche Unfälle in Zukunft vermeiden ließen.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Einmal durchgelesen und jetzt völlig konfus....
    Folgende Konstellation bei uns:
    -Ich hab gut 2 ha Wald, grüne Nummer auf dem Traktor, verkaufe unregelmäßig ein Paar Ster Holz im Jahr, zahle BG für Forst
    -Sohn (15) hat 2015 mit der Imkerei angefangen und aktuell 3 Völker, will 2016 "expandieren" auf ca. 5
    -Imkerverein hat letzte Woche mitgeteilt, dass alle Imker eine Betriebsnummer haben müssen
    -Das ganze spielt sich in Bayern ab.


    Jetzt soll diese Betriebsnummer beantragt werden, was macht hier Sinn? Soll der Sohn eine beantragen (Lt. Auskunft Amt mgl.) oder eine "gemeinsame" für Forst und Imkerei?
    Will zum einen meine grüne Nummer absichern, zum anderen dass das mit seiner Imkerei rechtlich alles seine Richtigkeit hat.
    Was sagen die Fachleute dazu?

  • Hallo subba,


    als Bienbenhalter bist du gesetzlich verpflichtet, deine Bienen der zuständigen Veterinärsbehörde zu melden.


    Daraufhin erhältst du eine Registrier-Nummer als Tierhalter nach §1a der Bienenseuchenverordnung. Diese benötigst du beispielweise in Baden Württemberg zwingend (in Bayern sicherlich auch) , da nur noch über diese Registrier-Nummer die von der Tierseuchenkasse subvensionierten Varroamittel über den Verein bestellt werden können.


    Liebe Grüße Jürgen

    Nicht jeder, der mir Honig ums Maul schmiert, meint es auch wirklich gut mir mir. :wink:

  • Nachdem ich mich im letzten Jahr ziemlich intensiv mit dieser Problematik befasst habe kann ich dir nur raten deinem Sohn eine Betriebsnummer ausstellen zu lassen.
    Du kannst mir auch deine Nummer per PN zukommen lassen, dann erkläre ich dir das warum.

  • Solche Vorgehensweisen werden bestimmt schnell entlarvt.

    Es geht ums Eigentum. Da gibt das nichts zu entlarven. Gehören die Bienenvölker einem anderen, sind es nicht meine, sogar wenn sie in meinen Kästen wohnen und ich zum Dank für die Pflege das Bißchen Honig behalten darf, das sie bringen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Landwirt bist Du ab dem ersten Volk. Du musst als Imker eine landwirtschaftl Betriebsnummer beantragen.


    Das ist völliger Quatsch. Meldepflichten hast Du mit einem Volk nur bei der Tierseuchenkasse und beim Veterinäramt.


    §1a BienSeuchV
    Wer Bienen halten will, hat dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes anzuzeigen. Die zuständige Behörde erfasst die angezeigten Bienenhaltungen unter Erteilung einer Registernummer und legt hierüber ein Register an. Die Registernummer ist zwölfstellig und wird aus der für die Gemeinde der Bienenhaltung vorgesehenen amtlichen Schlüsselnummer des vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Gemeindeschlüsselverzeichnisses sowie einer vierstelligen Betriebsnummer gebildet.


    Die Betriebsnummer ( = Registriernummer nach der Viehverkehrsverordnung ) ist die 12stellige Nummer, die von der zuständigen Behörde bzw. Regionalstelle des jeweiligen Bundeslandes dem Betrieb bzw. der Betriebsstätte zugeteilt wurde. Sie besteht aus der Kennung des Bundeslandes, der Gemeinde und einer vierstelligen Betriebsnummer.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder