Nachschau bei feuchtkaltem Wetter, Nebel

  • Ich würde gern den Futterstand meiner Bienen kontrollieren, allerdings herrscht bei uns zur Zeit ein sehr schlechtes, nasskaltes Wetter. Sprich: Kein Schnee, Temperaturen über Minus, aber Nebel und starke Feuchtigkeit.


    Ich weiß, dass man mittlerweile das Öffnen im Winter nicht mehr als großes Problem sieht, aber bei diesem Wetter ists mir doch etwas mulmiger.


    Sollte ich mit dem Öffnen der Beuten auf bessere Zeiten hoffen, oder macht das den Bienen nicht zu viel aus?

  • Dann kauf dir doch eine. Ne Kofferwaage kostet doch nur um 10 Euro rum.
    Ich würde ne digitale nehmen, die piept, wenn gewogen ist. Dann kannst du hinterher ablesen, ohne dich krumm machen zu müssen.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • Hallo Herbert


    wenn du normal eingefüttert hast, dann kommen die Bienen bis Ende Februar hin. Also warte ruhig einen Zeitpunkt ab, wenn das Wetter besser ist, wenn du unbedingt nachschauen musst.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • beemax und Kudenimker: Wiegen hilft da nix wenn die Mädels in Brut sind und kein Anschluss ans Futter haben.


    Deshalb würd ich auch nachschauen wenn das Wetter besser ist als jetzt gerade!

  • Wiegen hilft da nix wenn die Mädels in Brut sind und kein Anschluss ans Futter haben.


    Wenn man Hinweise auf starken Futterverbrauch (=Brüten) hat, kann es schon mal notwendig sein, aber das fängt doch mit der Gewichtskontrolle an. Und wenn es dann unbedingt sein muss und der Imker ganz sicher gehen möchte, muss er halt die Kiste öffnen, wenn es nicht gerade -5 C hat. Vielleicht ist es in Österreich deutlich wärmer .... über +5 würde ich einen Blick wagen und ggf. Futterwaben umhängen. Ich selbst habe damit keine Erfahrung und mache es nicht.


    Beste Grüße


    Rainer

  • Herbert, wenn die Bienen tot sind, wenn wieder schönes Wetter ist, brauchst Du dann auch nicht mehr nachsehen. Also einfach machen. :Biene:

  • Moin zusammen!


    Ich halte es da genau wie Bernhard - wenn ein weshalb auch immer begründeter Zweifel an ausreichender Futtermenge im Volk gegeben ist, dann ist eine kurze Aufsicht (eine solche reicht m.E. vollkommen um aktuell einschätzen zu können ob akuter Futtermangel besteht) das geringste Übel, vom Wiegen mal abgesehen.


    Wobei es beim Wiegen natürlich drauf ankommt zu wissen wie viel die Beute etc. ohne Futter wiegen sollte.


    Ist bei der Aufsicht auf mehreren an den aktuellen Bienensitzt angrenzenden Waben ein verdeckelter Futterwabenbereich unter`m OT erkennbar, dann verhungern sie dir nicht innerhalb der nächsten Woche(n). So jedenfalls habe ich es mir sagen lassen und es hat bis dato *toi, toi, toi* auch immer hingehauen.


    Schöne Grüße und ruhig Mut!
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Herbert, wenn die Bienen tot sind, wenn wieder schönes Wetter ist, brauchst Du dann auch nicht mehr nachsehen. Also einfach machen. :Biene:


    Den Bienen zum Wohl, den Spöttern zum Trotz!


    Seh nun auch nicht wo das Problem ist. mal einfach die Kiste in die Hand nehmen und schon spührt man was Sache ist, dann noch ein Blick durch die Folie und man sieht mit der Taschenlampe ob noch Futter auf den Waben ist oder nicht.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wissen sollte man schon wieviel Futter in der Beute ist und wenn man es nicht weis, dann muß man wohl notgedrungen nachschauen. Ich habe es aber schon gehabt, das genug Futter drin war und die Bienen vom Futter abgerissen sind, da war das Volk dann auch tot.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich habe es aber schon gehabt, das genug Futter drin war und die Bienen vom Futter abgerissen sind, da war das Volk dann auch tot.


    Das wird dieses Jahr einigen passieren - die Völker, die lange oder spät wieder gebrütet haben, haben teilweise nur wenig Futterkranz oder gar keinen über Kopf. Wenn es kalt wird, so kalt, dass die Bienen nichts umtragen können - sie bleiben auf den dunklen Waben sitzen, wo dass Brutnest war -, dann reißen sie vom Futter ab. Probleme, von denen nur weiß, wer mit den Bienen arbeitet.