Oxalsäure Behandlung

  • Bequemer scheint es allemal, sich zu beugen und im Zweifel brav sein Bestandsbuch anweisungsgemäß zu führen.


    Finde ich aber falsch, wenn ich kein Varroa Problem habe soll ich da eine Behandlung aufzeichnen die gar nicht stattgefunden hat !!!

  • Trotz aller Probleme möchte ich mal eine Lanze für die Veterinärämter brechen.
    Bis Dato bin ich mit meinen beiden Amtsveterinärinen mehr als zufrieden.
    Meines Erachtens ist hier einfach die Politik und oder die Verbänden gefordert.
    Und zum Thema man kann gegen den Amtsschimmel nichts machen.
    Es gibt doch diesen Rinderzüchter www.uria.de der seine Rinder nicht mit Ohrmarken kennteichnet sondern Chipt. Der ein Gewehr mit Schalldämpfer besitzt und damit seine Rinder auf der Weide schießt.
    Ebenfalls schlachtet er und vermarktet selber ohne das seine Rinder einen schlachthof sehen müssen. Der hat für alles Ausnahmegenehmigungen, vom Schlachten über den Schalldämpfer bis hin zu den Ohrenmarken.


    Wo ein Wille ist, ist immer ein Weg.

  • Finde ich aber falsch, wenn ich kein Varroa Problem habe soll ich da eine Behandlung aufzeichnen die gar nicht stattgefunden hat !!!


    Ja, sehe ich auch so. Aber man sollte sein Varroakonzept klar und überzeugend darstellen können und wenigstens versuchen, ein Vertrauensverhältnis zum Amt aufzubauen. Die sind nicht unser "natürlicher" Feind oder der altböse Drache, sondern strukturell ein Qualitätsgarant und damit ein Verbündeter.
    Deshalb halte ich bspw. auch unseren Einsatz für notwendig, die Verdampfung aus der rechtlichen Grauzone endlich ans legale Licht zu holen.

  • vermutlich würde eine echte Gerichtsverhandlung durch alle Instanzen was verändern, aber wer hat da schon Bock drauf [emoji6]


    Einer der Verbände (oder alle zusammen) könnte das schultern bzw. hätte wohl die finanzielle Puste.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • vermutlich würde eine echte Gerichtsverhandlung durch alle Instanzen was verändern[emoji6]


    Lieber Janos,
    das würde ich ohne Not nicht vom Zaun brechen. Vor Gericht und auf hoher See...
    Aber ein potenter Imker kann es doch mal probieren, sich wie Wald&Wiese mit Verboten belegen lassen und dann klagen. Mal sehen, wieviele hier dann wirklich helfen und wie das ausgeht.
    Die Verbände sind da gar nicht klageberechtigt.
    Unser Landesverband ist schon fast unzumutbar arm; was da alles ehrenamtlich erledigt werden muß... Da steckt sich kein "Funktionär" zuviel in die Taschen, bestimmt nicht. Die bringen alle noch etwas mit - ihre knappe Freizeit. Wenn es Wahlen gibt, sind alle heilfroh, wenn es die Anderen machen und blicken zu Boden bzw. erscheinen gar nicht erst...
    Nach denen"da oben" ist schnell gerufen, kost ja nix.

  • Mir ist das passiert. Ich durfte meinen Honig nicht vermarkten, mir wurde eine 5-stellige Strafe angedroht!


    Der Wortlaut dieses Bescheides würde mich sehr interessieren, gern auch pN. M.E. wäre dafür ein Labornachweis auf erhöhte Rückstände des Wirkstoffs im Honig Voraussetzung gewesen (§ 1 Abs. 1 LFGB):
    http://www.gesetze-im-internet.de/lfgb/__10.html
    § 10 Abs. 3 ist m.E. nicht anwendbar, da OX beim Bedampfen nicht von den Bienen aufgenommen wird, allenfalls äußerlich etwas in ihrem Haarkleid hängen bleibt - was aber nach einigen Stunden abgeputzt sein dürfte (anders beim Beträufeln).

  • So gestern mit Oxalsäure behandelt
    Aber geträufelt. Sagt der Wetterbericht bei uns nämlich die nächste Woche bis Sonntag 2 stellige Temperaturen. Und in den Nächten auch relativ mild. :-?


    Gruss Markus